nachdenken

Freitag, 10. Mai 2013

Bücherverbrennung

Heute vor 80 Jahren, kurz nachdem die Nationalsozialisten in Deutschland sich die Macht ergriffen hatten, kam es in vielen deutschen Städten zu organisierten Bücherverbrennungen. Werke missliebiger "undeutscher Schreiberlinge" unter ihnen Karl Marx, Sigmund Freud, Erich Maria Remarque, Heinrich Heine, Erich Kästner, Thomas und Heinrich Mann wurden auf die Scheiterhaufen geworfen und "feierlich verbrannt".
Aber nicht die Nazis waren die Urheber der Aktion sondern es waren Studenten.


Wikipedia

Innerhalb von sechs Wochen waren die Bibliotheken "gesäubert".
In einem Beitrag des SRF Bücherverbrennung heisst es dazu: " Im deutschen Bürgertum belächelte man den studentischen Bierulk" und "im Ausland war man amüsiert über den Übereifer der deutschen Jugend".
Es war widerlich. Erich Kästner und die Bücherverbrennung. Spiegel Online.
Bücherverbrennung 1933 in Deutschland Wikipedia

Mittwoch, 1. Mai 2013

Heraus zum 1. Mai!

Ein Link zum 1.Mai vor einem Jahr.
Im Kulturraum am Klosterplatz ist, verlängert bis zum 12. Mai, eine Ausstellung von Gretlers Panoptikum: Fotografie und Grafik zur Sozialgeschichte zu sehen.
"Als engagierter Mensch und Aktivist des Aufbruchs 1968 interessiert sich Roland Gretler schon früh für die Geschichte der Arbeiterbewegung. Seither sammelt er Fotografien und Bilddokumente zur Sozialgeschichte und Industrialisierung. Jetzt gibt er Einblick in das einzigartige Bildarchiv, in Gretlers Panoptikum zur Sozialgeschichte."

Heute ging es an der Kundgebung wieder einmal ums Geld
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während der schwarze Block wie immer auffordert, den Kapitalismus zu zerschlagen.
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Montag, 8. April 2013

Der Hilfsbereite Globi

Klaus Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsforum, ist 75 Jahre alt geworden, schreibt die NZZ heute. Warum ich das hier erwähne?
Nun, Klaus Schwab hat 1952 als 14jähriger einen fünfstufigen Wettbewerb der Globi-Zeitung gewonnen. Als Preis erhielt er ein Tour-de-Suisse Fahrrad im Wert von 340 Franken. Ich habe dies vor einigen Jahren bei meinen Recherchen zu Globi herausgefunden. Beim Herumstöbern in Nischen und Schränken des Globi-Verlags bin ich sogar auf die Gipsplastik gestossen, die Klaus vor rund 60 Jahren zum Globi-Wettbewerb eingeschickt hat.

schwab
Der Hilfsbereite Globi
Aufmerksame und langjährige LeserInnen dieses Blogs erinnern sich vielleicht an Beiträge zum Thema Globi und Klaus Schwab. Aktuell wurde es für mich, weil im Beitrag der NZZ geschrieben wird: "Schwab ist mit dem Alter nicht weniger kreativ geworden, dafür aber vielleicht etwas nachdenklicher. Er mache sich Sorgen um die Zukunft...die Weltgemeinschaft dürfe nicht immernur vom Profit getrieben werden. Soziales Engagement müsse mehr Platz erhalten...Umweltfragen sollte man ernst nehmen. Wichtig sei dabei dass Bescheidenheit wieder zu einer zentralen Tugend werde." Gefragter Gesprächspartner NZZ 8.4.13 S. 19

Mittwoch, 3. April 2013

Fragen

Wie würde sich ein Pandabär anziehen wenn er kein Fell hätte?
Was kann man mit Klingen machen ausser schneiden oder rasieren?
Warum stricken wir?

Donnerstag, 17. Januar 2013

Weltläufig und provinziell

Nein, es ist nicht von einer Schweizer Stadt die Rede sondern von Berlin. Der Stadt in der junge Schweizer und Schweizerinnen manchmal das himmlische Jerusalem sehen.
Der Autor und Publizist Marko Martin formt in einem Kommentar in der NZZ dieses himmlische Bild etwas irdischer.
Berlin, die "selbsterklärte Partywelthauptstadt", schreibt er, erinnere ihn mit seiner "fatalistischen Trägheit" an Gottfried Kellers Seldwyla. "Doch so, wie die Leute von Selwyla ihr selbstzufriedenes Lachen eben nicht verloren haben, so wenig werden sich die Berliner ihres behaglichen Herummeckerns entäussern - und damit über alle Krisen hinweg eine Attraktion bleiben." Das auch trotz Schuldenwirtschaft, Integrationsproblemen und Flughafen-Debakel!

Sonntag, 2. Dezember 2012

Klischees

Vorstellungen über andere Nationalitäten haben immer etwas Stereotypes an sich. Schon die Völkertafel von 1425, die im Österreichischen Volkskundemuseum in Wien hängt, hat solche Stereotype, die Tugenden, Krankheiten, Vorlieben, Zeitvertreib oder Kleidung umfassen, verbreitet:
So wird als Untugend des Teutschen Verschwenderisch angegeben und sein Zeitvertreib sei das Trincken. Hingegen vertreibe sich der Frantsoss die Zeit mit Betrügen und der Tirk oder Griech mit Kränkeln.
Nun ist mir gestern dieses Werbebild aufgefallen, das ebenso mit Klischees arbeitet:
italiener2

und ich habe mich an diese Illustration aus der Winterthurer Broschüre "50 Jahre Stadtvereinigung" von 1972 erinnert: Eine Darstellung der Entwicklung des Wohnungsbaus in der Stadt, bei der ja die zahlreichen italienischen Muratori einen erheblichen Anteil hatten.
Es ist ein dunkler Lockenkopf mit Schnauz, im Unterliibli und Halstuch. Daneben die Fiasca Chianti - das damalige Italiener-Klischee.
klischee

Freitag, 9. November 2012

Mode aus Abfall

Anregend dieser Beitrag von Spiegel Online: Modetrend Upcycling über Damen- und Herrenbekleidung aus textilen Abfällen.
Gut gefallen mir die Sachen von Christine Mayer: "Die fortwährende Suche nach neuen Materialien ist meine Leidenschaft, mit ihnen Räume zu schaffen, in denen Körper und Seele sich entfalten können, ist meine Passion."
In Kleidern von Zal**** (Gnadenlos billig ZdF) entfalten sich Körper und Seele wohl eher weniger.

Donnerstag, 8. November 2012

Warum Obama gewonnen hat

Der Kommunikationsforscher Frank Esser hat den amerikanischen Wahlkampf verfolgt und analysiert. Im UZH-Newsletter sehr spannend nachzulesen!
Auszug:
Was sind für Sie als Medienwissenschaftler die wichtigsten Lehren, die Sie aus diesem Wahlkampf ziehen?
Frank Esser: Es sind zwei. Die erste bezieht sich auf die sozialen Medien. Viele glauben, Twitter, Facebook und Co. führen zu mehr Demokratie und zu einer grösseren Vielfalt der Standpunkte. Das Gegenteil ist der Fall, wie dieser Wahlkampf gezeigt hat: Social Media bewirken keine Verbreiterung, sondern eine Verengung des Meinungsspektrums. Sie führen dazu, dass die Menschen bei der Wahl ihrer Kontakte und Informationsquellen noch ausschliesslicher ihren eigenen Vorlieben folgen. Statt sich auch mit fremden Standpunkten und Sichtweisen auseinanderzusetzen, nehmen sie nur noch zur Kenntnis, was ohnehin der eigenen Auffassung entspricht.

Obama II

Ich freue mich darüber, dass nicht der andere gewonnen hat und ich hoffe dass Obama seine Chance nochmals nutzt und das verwirklicht was er vor vier Jahren versprochen hat.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Gelöschte Frauen

Für Saudiarabien löscht der schwedische Möbelladen die Frauen aus seinem Katalog.
Mir ist beim Durchblättern der saudiarabischen Fassung des Katalogs aufgefallen, dass er grundsätzlich kaum Personen zeigt. Damit geht viel vom speziellen Feeling verloren, es wirkt steril und freudlos, halt eine Möbelausstellung.
Wer findet die Fehler?

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