kultur

Mittwoch, 19. Juli 2017

Kunst in Trubschachen

Trubschachen, im Emmental im Kanton Bern, ist eher bekannt für die feinen Guetzli die aus diesem Ort kommen und die von der Firma Kambly schon seit über 100 Jahren gebacken werden. Kambly interessiert sich aber auch für Kunst und organisiert schon seit 40 Jahren in Zusammenarbeit mit dem ganzen Dorf regelmässig hochkarätige Kunstausstellungen.
Die diesjährige haben wir besucht und uns an Bildern und Plastiken bekannter und auch weniger bekannter Künstler erfreut.

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Besonders beeindruckt war ich von einem mir bisher unbekannten Künstler, Hans Kohler aus Meiringen, leider bereits 2006 verstorben. Von ihm stammt das gezeigte Bild, akribisch gemalt mit Gouache in kleinsten Farbflächen.
2012 war ihm eine Ausstellung im Kunsthaus Interlaken gewidmet. Mehr in Jungfrau Zeitung

PS: Diesen Beitrag im Tagesanzeiger sollte man sich unbedingt anschauen wenn man sich für die Geschichte dieser Ausstellung und/oder für Fotografie interessiert

Mittwoch, 10. Mai 2017

Vjeverica - das bosnische Eichhörnchen

In der Stadtbibliothek werden regelmässig besondere "Events" angeboten. Vergangene Woche waren dies Blitz-Unterricht/Kennenlern-Stunden in verschiedenen Sprachen. Ich habe die Bosnische Stunde besucht. Es war ein gutes Erlebnis, links neben mir sass ein junger Mazedonier, rechts eine junge Ukrainerin.
Radmila Miljkovic trug uns ihr Gedicht über einen jungen Strassenmusikanten vor "Pesma Ulicnom Sviracu". Auch wenn ich kein Wort verstanden habe, wurde deutlich, dass es um Heimatlosigkeit um Fremdsein ging.
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Weil ich vor längerer Zeit einen bosnischen Kindervers (vom Eichhörnchen) auswendig gelernt habe, hat man mich aufgefordert das Gedicht vorzutragen.
Eci peci pec
Ti si male zec
Aja mala vjeverica
eci peci pec.
Hier gibt es ein Video dazu.

Dienstag, 1. November 2016

Am Tag danach

Halloween haben wir unbeschadet überstanden. Zweimal standen ein paar Kinder vor der Tür und haben uns einen Beutel hingehalten für das Süsse statt dem Sauren. Sie sahen aber nicht aus als ob sie wirklich sauer werden könnten, sogar die Hand haben sie uns hingehalten um sich zu verabschieden.
Früher gab es ja den Schulsilvester am letzten Tag vor den Weihnachtsferien. Mit allerhand Schabernack wie Rasierschaum an der Haustür, in Toilettenpapier eingewickelte Autos, Pfannendeckelkonzert, Knaller oder sogar Schlimmeres im Briefkasten.
Für die Kinder scheint es das Aufregendste an diesem Neo-Brauch zu sein zusammen mit anderen Kindern in der Dunkelheit im Quartier herumstreifen zu können.
Bei der Nachbarin gab es schon am Halloween-Vorabend ein gruseliges Nachtessen: Schimmlige Spinnenlasagne.
Und hier und hier noch ein paar "historische" Fotos.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Der schöne Sigismund

Nein, es ging nicht um den schönen Sigismund aus dem Weissen Rössl (wenn das Lied auch gesungen wurde) sondern um König Sigismund von Luxemburg, späterer römisch-deutscher Kaiser.

Die wechselvolle Geschichte der Dreifaltigskeitskirche in Konstanz war Thema einer musikalisch-theatralischen Inszenierung in dieser Kirche. Geleitet hat diese unsere La Gioia Dirigentin Anke Litzenburger. Und sie war die Reise nach Konstanz wert.
Während des Konstanzer Konzils hat König Sigismund, als er 1417 von einer Spanienreise zurückkehrte, das damalige Augustinerkloster als Quartier gewählt. Zum Dank für die Gastfreundschaft schenkte er den Augustinern den heute bedeutendsten Kunstschatz der Kirche, den Freskenzyklus an den Hochwänden des Mittelschiffs. Als Maler sind die Namen Heinrich Grübel, Kaspar Sünder und Hans Lederhoser überliefert. Sie sind jedoch im Verlauf der Zeit übermalt, wieder entdeckt und "ausgebessert" worden.
"Durch ihre harmonische Kombination von schlichter gotischer Bettelordensarchitektur, spätgotischen Fresken und barocker Bild- und Stuckdekoration gehört sie zu den bedeutendsten sakralen Baudenkmälern der Stadt und zu den Sehenswürdigkeiten von Konstanz." Wikipedia

Hochaltar, Seitenaltäre und die Kanzel sind 1906 von der 1898 abgebrochenen St. Michaelskirche in Zug übernommen worden..

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Wer sich für Literatur in Bezug auf die Geschichte dieser Konstanzer Kirche interessiert wird bei Klaus Graf Archivalia fündig.

Zum Beispiel zu Sigismund:
Sigismund wird als glänzende Erscheinung geschildert, ein: "König vom Scheitel bis zum Fuss, ein wunderbar schöner Mann; man erkannte auf den ersten Blick den zum Herrscher Geborenen. Obgleich er bereits 46 Jahre zählte und sein lockiges Haar zu ergrauen begann, war die herrliche Gestalt schlank und geschmeidig und die Gesichtsfarbe von rosiger Jugendfrische geblieben. Unter breiter Stirn blitzten lebhafte Augen, ein langer zweigeteilter Bart fiel auf die Brust herab". Er liebte die "Frauenschönheit gleich welchen Standes"... Sigismund befand sich aber auch "in nie endender Geldnot", die "geringsten Leute pumpte er an".
Quelle
Also doch der schöne Sigismund!

Freitag, 4. März 2016

DaDa in Zürich

Im Landesmuseum und im Kunsthaus haben wir uns heute die Ausstellungen zu DaDa angeschaut. Es war schwere Arbeit! Aber lohnend.
"Am Ursprung von Dada steht Zürich. Schriftsteller, Maler und Bildhauer schliessen sich vor hundert Jahren in der Limmatstadt zusammen und wenden sich gegen das herkömmliche Kunstverständnis - und damit gegen eine Gesellschaft, die vom Ersten Weltkrieg zerissen ist. Dada ersetzt Schönheit durch Unsinn."
Unglaublich was den Künstlern damals eingefallen ist, welcher Rausch von Kreativität in diesen schweren Jahren am Werk war. Und wie uninspiriert, dafür aber kommerziell die heutigen "Kreativen" sind.

Dienstag, 22. September 2015

Kulturbegegnung

Dieses schlichte Ferienhaus steht in Eisten inmitten traditioneller dunkelbrauner Lötschentaler Häuser. Aber ohne sich anzubiedern. Seine Aussenhülle ist Holz, das übliche Baumaterial der Gebirgstäler. Ob es einmal auch so dunkel wird wie die Nachbarshäuser?
Im allgemeinen sind die Fenster der Häuser hier klein, um die Wärme im Haus zu behalten. Bei diesem Haus sind die Fenster grösser, im unteren Fenster spiegelt sich die eindrucksvolle Aussicht auf die gegenüberliegende Bergkette. Dieses Wochenendhaus verzichtet auf jeglichen rustikalen oder regionalen Schnickschnack.Es könnte genausogut in Kanada stehen oder in Lappland.

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Donnerstag, 17. September 2015

FarbLichtNebel

Heute abend von 20 bis 23 Uhr ist auf dem Kirchplatz Winterthur vor dem Gewerbemuseum nochmals Gelegenheit den FarbLichtNebel zu sehen und zu spüren. Es lohnt sich.

"Lassen Sie den Alltag hinter sich und tauchen Sie mitten in der Stadt in Licht und Farbe ein. Wer sich im Raum aufhält, kann seine eigenen Wahrnehmungsver­änderungen beobachten und ein einzigartiges Farberlebnis erfahren. Die mit dichtem Nebel gefüllte, begeh­bare Rauminstallation wird mit farbig animiertem LED-Licht bespielt, sodass sich der Raum scheinbar auflöst, die architektonischen Grenzen verschwinden und die Menschen sich in bunte Silhouetten verwandeln. Dank einer geziel­ten Lichtprogrammierung wird der komplexe Prozess der Farbwahrnehmung in konzentrierter Weise erlebbar gemacht, ohne formale oder inhaltliche Ablenkung, und es wird möglich, diese Phänomene geradezu körperlich zu erfahren und das eigene Sehen neu zu erkunden." Gewerbemuseum Winterhur

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Es gibt noch die Möglichkeit den Lichtnebel auf Vimeo oder Youtube zu sehen aber die Wirklichkeit ist schöner.
"FarbLichtNebel" ist eine Zusammenarbeit vom Gewerbemuseum mit dem Farb-Licht-Zentrum der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Weiterhin kalt

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Zürich by Night - eigentlich war es noch nicht einmal 18 Uhr. Ich war an einer Vernissage im Stadthaus zur neuen Ausstellung im Strauhof zu Kurt Guggenheim "Alles in allem". Es war sehr spannend auch das neue Projekt "Publishers in Residence" klang sehr gut. Aber es waren soo viele Leute dass wir es vorzogen auf den versprochenen Apero zu verzichten und die Ausstellung nächste Woche in Ruhe anzuschauen. Dann auch mehr darüber.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Wunderschönprächtig

"Glaubenssachen des Alltags" heisst die feine Ausstellung im Museum Appenzell. Sie ist auch für Besucher ohne katholischen Hintergrund eine Augenweide.
"Gegenstände des Glaubens nehmen in jeder Gesellschaft eine besondere Stellung ein. Sie vermögen religiöse, oft abstrakte Vorstellungen und existentielle Sinnfragen anschaulich darzustellen. Glaubensdinge machen religiöses Empfinden auf sinnliche Weise sichtbar und greifbar."
Seit über 100 Jahren sammelt das Museum Glaubensdinge. Wenn bei Renovationen oder Räumungen solche Gegenstände "überflüssig" werden, werden sie meist ins Museum gebracht.. Sie einfach zu entsorgen wird als pietätlos empfunden.

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Herrgottswinkel
Die Ausstellung in Appenzell läuft bis zum 25.Mai 2015
Flyer Wunderschönprächtig

Dienstag, 20. Januar 2015

Der Hölle Rache kocht....

Als ich noch ein Kind war konnte man gelegentlich am Radio Florence Foster Jenkins eine Arie der Königin der Nacht aus der Zauberflöte singen hören. Ich war immer beeindruckt vom Mut dieser Frau, die sich 1944 für ihr Konzert die Carnegie Hall mietete - was sie sich als reiche Erbin ja leisten konnte. Die Vorstellung war ausverkauft.
Nun bin ich bei SpiegelOnline zufällig auf einen Link zu dieser Darbietung gestossen und möchte diejenigen, die das Singereignis nicht kennen, damit „beglücken“.
Wikipedia zu Florence Foster Jenkins
Es soll auch einen Film über die Sängerin geben mit Meryl Streep und Hugh Grant..

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