Mode

Dienstag, 25. Juli 2017

Zerrissene Jeans

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Da fällt mir doch dieses Gedicht von Erich Kästner ein:

Sogenannte Klassefrauen
Sind sie nicht pfuiteuflisch anzuschauen?
Plötzlich färben sich die Klassefrauen,
weil es Mode ist, die Nägel rot!
Wenn es Mode wird, sie abzukauen
oder mit dem Hammer blauzuhauen,
tun sie’s auch. Und freuen sich halbtot....

Also, Nägel rot (oder blau oder schwarz oder grau) "färbe" ich mir auch. Blauhauen (autsch) tu ich sie mir sehr selten und dann unbeabsichtigt.

Im Bild oben handelt es sich um einen Mann.

Dienstag, 27. Juni 2017

Schuhmode

Als ich das letzte Mal ein Paar "running shoes" gekauft habe, sahen sie so aus (ein wenig frischer natürlich als dieser)

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Die pinke Schuhsohle war seeehr ungewöhnlich für einen Schuh dieser Art. Das war schliesslich kein Modeartikel sondern ein seriöser Running Shoe, sozusagen ein Arbeitsschuh. Arbeitsschuhe waren grau, blau oder schwarz.
Das alles war vor vielen Jahren. Mittlerweile gibt es nicht nur Fussballschuhe in shocking pink oder leuchtgelb, der ganze Sportsektor ist farbig und modisch geworden eine Grenze zwischen Alltagsmode und Sportmode gibt es fast nicht mehr.

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Das ist jetzt mein neuer Schuh, ich hätte ihn gerne neutraler gehabt aber gabs nicht. Hoffentlich erweist er sich auch als so tragefreundlich und haltbar wie der alte.

Mittwoch, 7. September 2016

Vintage

Das Leben aufräumen. Entrümpeln, wegwerfen. Als ob das so einfach wäre. Vergangenheit, Lebens- und Beziehungsgeschichte besteht nicht nur aus Erinnerungen sondern auch aus handfesten Gegenständen. Wie diese karierte, selbstgenähte Baumwollhose, die seit bald dreissig Jahren Aufräum- und Wegwerfaktionen überstanden hat. Und sie sitzt perfekt. So möchte ich sie am Memademittwoch, der übrigens ein neues Kleid trägt, vorstellen.

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Genäht ist sie nach einem einfachen, überaus tragbaren Brigitte-Schnitt. Gummizug in der Taille, zwei bequeme Taschen. Der Stoff ist festes Baumwollkaro, unendlich oft gewaschen, nur der dreifache Gummizug ist ein wenig schwach geworden. Ich habe sicher fünf weitere Hosen nach diesem Schnitt genäht.

Sonntag, 7. August 2016

Kopftuch

kopftuch

Es gab eine Zeit da war das Kopftuch eine schmückende und zugleich schützende Kopfbedeckung. Heute ist dieses quadratische Stück Seide oder Baumwolle leider symbolisch stark aufgeladen.
Daran trägt das Kopftuch selbst jedoch keine Schuld, wie Jürg Zbinden in einem Artikel in der Freitagsausgabe der NZZ ausführt.
"Hat irgendwo irgendwann irgendjemand eleganter ausgesehen als Audrey Hepburn, Elizabeth Taylor, Sophia Loren oder Grace Kelly mit Kopftuch und eventuell Sonnenbrille? Garantiert nicht."
Ich habe mich anregen lassen und in beinahe jedem Kleiderladen unserer Stadt nach einem Kopftuch gesucht, vergeblich.
Bilder von modische Kopftücher tragende Frauen findet man am ehesten mit einer Bildersuche "headscarf fashion" bei g***le.

Freitag, 1. Juli 2016

Authentizität

Glauben die wirklich dass die Schweizer Fussballfans wie verkleidete Bayern herumlaufen, in Lederhosen, Hosenträgern und zopfgestrickten Socken? Dazu eine Brille mit dem Schweizerkreuz.

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Obwohl, zur Oktoberfestzeit sieht man ja auch hieer haufenweise junge Mädchen im Dirndl und junge Burschen in imitierten hirschledernen Kniebundhosen und rotweiss karierten Hemden. (Weiss der Kuckuck woher diese kommen,)

Mittwoch, 13. April 2016

Kalte Knöchel

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Während des ganzen Winters habe ich mich über die zahlreichen jungen Frauen gewundert deren Knöchel auch bei grosser Kälte sockenlos waren. Bin nur ich so ein Gfrörli, der nicht nur Socken sondern möglichst auch noch Legwarmer anziehen muss, oder ist es einfach Mode?
Die Tochter einer Bekannten klärte mich auf: Man muss die Hosenbeine soweit hinaufkrempeln, dass die Fesseln sichtbar werden. Offenbar ist/war dies der Modetrend auch im letzten Winter. "Schmale Fesseln sind der letzte Trend" beschreibt die Welt diesen "Knöchel Exhibitionismus"
Auf die Knöchelgeschichte bin ich erst später gekommen, eigentlich hat mir der Spruch auf der Tragetasche gefallen: "Today has been cancelled, go back to bed!"

Montag, 7. September 2015

Kleider machen Leute

Das neue NZZ Folio hat "Kleider, was uns anzieht" zum Thema und wie immer aus vielen verschiedenen Blickwinkeln. Besonders aufschlussreich fand ich das Gespräch mit dem Modehistoriker Colin McDowell. Auf die Frage welche mächtigen Frauen sich vorbildlich kleiden, erwähnte er die Queen und Angela Merkel. "Sie haben beiden einen Look geschaffen, den man sofort erkennt. Diese Stabilität bedeutet Macht." Mit ihren leuchtenden Farben hätten sie sich ein starkes Image geschaffen und stechen deshalb überall aus der Menge heraus.
Je höher eine Frau steige umso formaler müsse ihre Garderobe sein - zumindest bis sie dann ganz oben steht. Das bedeute dunkel, möglichst schwarz, keine Röcke. Auch seien nackte Arme in offiziellen Situationen undenkbar,
Jetzt weiss ich warum mich die Fotos auf denen Angela Merkel mit der schweizerischen Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga abgebildet ist als sie das Militärdefilee vor dem Bundeshaus abschreiten, so gestört haben. Somaruga trug ein weisses Sommerkleidchen mit kurzen Ärmeln, kurzem Rock mit Schlitz vorne, Stöckelschuhen und ein Handtäschlein. Sie sah aus wie ein Blumenmädchen und nicht wie eine starke Politikerin.
Und heute Dienstag war sie wieder ärmellos beim Besuch einer Asylunterkunft abgebildet. Lauter staunende dunkle Gesichter im Hintergrund.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Lange Röcke

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Im Manor habe ich mich heute selbst fotografiert, dort hat es so schöne grosse Spiegel. Ich wollte wissen ob der Midi-Rock, der seit x Jahren unangezogen im Schrank hängt, gut aussieht oder nicht. Der Stoff ist schön, Seide. Der Schnitt extra einfach, ein rechteckiges Stück Stoff, zum Schlauch zusammengenäht, unten ein Saum und oben hat er einfach einen Gummizug.
Der Rock ist nicht ganz unmöglich??
Jedenfalls etwas für MMM

Sonntag, 2. November 2014

Schöne Dinge, gute Dinge

Designgut war an diesem Wochenende zu Gast in Winterthur. Im Casino und im Gewerbemuseum. Nachhaltigkeit war dabei, nicht überraschend, ein Thema. Deshalb sind die einzelnen Aussteller mit Symbolen gekennzeichnet, die etwas darüber aussagen, wie produziert wird, welche Ausgangsstoffe verwendet werden, ob das Objekt in der Schweiz hergestellt wurde usw. Vom Schmuck zum Kleiderständer, Taschen, Teppiche, Mode, Leuchten und Dekor war Vielfältiges zu sehen. Die Buchhandlung Haupt aus Bern war mit einem umfangreichen Literaturangebot von Designtheorie bis Schönes aus Beton vertreten.
Fasziniert hat mich das Angebot zweier Textilkdesignerinnen aus St. Gallen. Gabriela Finger, die exklusive gefilzte Mode herstellt und Sibylle Kuhn, die ebenfalls exklusive, aufwendig gemachte Mode aus gerissenen Seidenstreifen zeigte, wie dieses aussergewöhnliche Top:
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Letzte Woche habe ich bei H&M ähnliches gesehen. Schräggeschnittene Stoffstreifen auf einen Untergrund genäht und daraus Kleidungsstücke gefertigt. Interessant aber lange nicht so schön wie Frau Kuhns Schöpfungen.
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Freitag, 12. September 2014

Hüte tragen

Ani, vom Blog Kopfstücke, hat eine Aktion ins Leben gerufen: We wear hats und da mache ich mit.
Ich trage gerne Hüte, aber die meisten Hüte gibt es nur in Einheitsgrössen und die sind mir zu klein. Bei Herrenhüten gefällt mir die Auswahl nicht.
Im Sommer trage ich aus Papierschnur gehäkelte Hüte in verschiedenen Farben. Diese Hüte lassen sich anpassen wenn man das Hutband heraustrennt.
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Einen schwarzen Filz-Topfhut für die kühlere Jahreszeit habe ich durch Anfeuchten und auf eine Kugel ziehen passend gemacht.
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Aus rotem Filz habe ich selbst einen Hut genäht, er ist noch nicht vollkommen, das Projekt muss ich weiter verfolgen. Der Herstellungsprozess ist hier nachzuschauen.
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Gestrickte und gehäkelte Mützen fürs ganz kalte Wetter oder um in den Wald zu gehen besitze ich natürlich auch.
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Und Berets in verschiedenen Farben für alletage.

Klar, mit einem Hut oder dem roten Beret werde ich oft angeschaut und sogar angesprochen, aber das ist doch erfreulich. Oft ergibt sich ein kleines Gespräch.

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