schule

Donnerstag, 3. Juli 2008

Buddy Book

Bald ist das Schuljahr zu Ende und die Drittklässler werden zu einem anderen Lehrer wechseln. Zum Abschied habe ich für jedes Kind ein kleines Buch vorbereitet, d.h. ich bin noch am Arbeiten, weil ich es völlig unterschätzt habe wie lange es dauert bis man all die Bilder in der richtigen Grösse beisammen hat und wie lange es dauert bis man sie im i*design zusammengestellt hat.
poster
Schon in der ersten Klasse habe ich ein Poster gemacht damit wir uns die 24 Namen merken konnten.
Beim Buddy Book werden die Fotos der Kinder auf ein A4-Blatt gedruckt, das ganze wird gefaltet und mittels eines geschickt platzierten Einschnitts ergibt sich schliesslich ein Büchlein mit sechs Seiten dazu Titelblatt und Rückseite.
Für das Büchlein war mir diese Anleitung recht nützlich, die Verteilung der Bilder muss man selbst herausfinden.

Samstag, 21. Juni 2008

Schulreise

Nachdem sie schon viermal abgesagt werden musste, hat sie gestern doch noch stattgefunden. Die ersehnte Schulreise ins Tösstal. Am Morgen war der Himmel noch bedeckt aber später kam die Sonne heraus, so dass die Kinder nicht nur Würste braten sondern sich auch in der Töss tummeln konnten.
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Samstag, 17. Mai 2008

Strickblogger Nachwuchs

Mit unglaublicher Konzentration arbeiten die Drittklässler, Buben und Mädchen, mit ihrem Strickzeug. (Lismete auf Schweizerdeutsch.)
stricken
Alle zehn Finger sind im Einsatz beim "inestäche, umeschla, durezie und abelaa" - eine Schafmarionette soll es schlussendlich werden. Dazu müssen sie Maschen anschlagen lernen, abketten, Rippenstricken, Farbwechsel, linke Maschen stricken und für die Schafbeine kommt die gute alte Strickliesl zum Einsatz. Zahlreich sind die Fehlermöglichkeiten aber die nette Handsgi-Lehrerin hilft bereitwillig mit Rat und Tat.
Es macht den Kindern offensichtlich Spass. Deshalb ist mir unverständlich, dass die Schulhandarbeit kein besseres Image besitzt.

Freitag, 18. April 2008

Letzter Schultag

Morgen fangen die Frühlingsferien an, von LehrerInnen und SchülerInnen gleich ungeduldig erwartet. Aber noch herrscht Disziplin und konzentriertes Arbeiten, es muss noch gerechnet werden (die Hunderterreihe ist an der Reihe)
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und geschrieben - die Kinder diktieren sich gegenseitig einen kleinen Text.
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Es darf aber auch gefeiert werden, denn schliesslich hat heute eine der Drittklässlerinnen Geburtstag.
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Dienstag, 18. März 2008

weiss, durchsichtig und hell

Ein Besuch im Kunstmuseum Winterthur stand heute vormittag für die Drittklässler auf dem Programm. Zum Thema: "Welche Farbe hat das Licht?" konnten sich die Kinder erst einmal selbst damit auseinandersetzen was Farbe bedeutet und kann: Gewitter, Wintermorgen und Wüste sollten mit farbigen Papierstücken dargestellt werden.
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Danach führte Katharina Gersbach an Bildern von Sisley, Delaunay, van Gogh und Klee vor, wie die einzelnen Künstler das Licht auf die Leinwand gebracht haben. Auch für die Erwachsenen war die Führung spannend und die Zeit war viel zu schnell vorbei.

Freitag, 29. Februar 2008

Ein Tag den es nicht gibt

Eigentlich gibt es diesen Tag ja nicht, haben die Drittklässler heute zum Schalttag gemeint. Weil aber die Erde 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden braucht um sich einmal um die Sonne zu drehen, muss man alle vier Jahre einen Schalttag einschieben, hat ihnen die Lehrerin erklärt.
Rechne, was das für einen Zeitüberschuss in vier Jahren gibt!

Montag, 14. Januar 2008

Bald gibts Zeugnisse

Mit aller Konzentration wird in der Klasse gearbeitet. In Lernkontrollen müssen die Drittklässler zeigen was sie wissen und was sie verstanden haben.
konzentration
Anfang Februar beginnen die Sportwochen und davor gibt es für sie und die übrigen 80 000 Primarschüler im Kanton Zürich Zeugnisse.
Es sind neuartige Zeugnisse und eine Broschüre soll den Eltern helfen die Veränderungen lesen zu können.
"Die gesetzlichen Bestimmungen sehen vor, dass die Lernleistungen in den einzelnen Fächern, die Lernentwicklung und das Arbeits-, Lern- und Sozialverhalren regelmässig beurteilt werden. Die Beurteilung soll als Unterstützung des Lernens erlebt werden. Sie steht im Dienst der Förderung des Kindes und seiner schulischen Leistungen."
Während in es in der Mathematik lediglich eine Note gibt, werden in Deutsch das Hörverstehen und das Leserverstehen aber auch das Sprechen und Schreiben benotet.
Die "Verhaltensleistungen" wie Pünktlichkeit, Konzentration, Sorgfalt,, Zusammenarbeit, Respekt und Zuverlässigkeit werden ebenfalls bewertet. Für die LehrerInnen eine anspruchsvolle Aufgabe.
Das bisherige Zeugnis hat 18 Jahre lang seinen Dienst getan, die neue Version gilt bis die "Harmonisierung der Volksschule" in den Kantonen umgesetzt werden kann.

Dienstag, 27. November 2007

Schulbesuch

Ein Besucher der anderen Art ist ins Klassenzimmer gekommen, von den Drittklässlern mit Interesse betrachtet und angefasst. Wieviel Knochen der wohl hat? Schätzungen gehen von zwanzig bis hundertfünfzig. Und wie die wohl alle heissen? Schulterblatt, Schienbein, Rippen kann man auch bei sich selbst fühlen. Wirklich gruselig findet den Skeletti niemand. Vielleicht weil er aus Plastik und nicht aus echten Knochen ist?
skelett

Freitag, 17. August 2007

Einklassengesellschaft

Sonderklassen sollen an den zürcherischen Volksschulen abgeschafft, alle Kinder zusammen unterrichtet werden. Schon letztes Jahr hat die Integrative Schulungsform einen Teil der Sonderklassen abgelöst.
NZZ-Online schreibt:
"Studien belegten, dass Kinder mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen in der Regelklasse besser gefördert werden könnten. Für die Kinder, die sich später in schulischen und beruflichen Laufbahnen bewähren müssten, sei es wichtig, dass sie in einem regulären Schulbetrieb aufwachsen und sozialisiert werden."

sonderschule

Ich bin mit dieser integrativen Idee sehr einverstanden, aber die praktische Umsetzung hat man sich wohl nicht so genau überlegt. Ein kleines Beispiel: Ein Lehrer unterrichtet 25 Erstklässler, davon ist ein Kind "lernzielbefreit". In der zweiten Klassen kommen drei Kinder aus früheren Sonderklassen dazu, es sind also nun 28 Kinder zu unterrichten, bzw. zu beschäftigen. Einige der Kinder nehmen zu bestimmten Stunden ausserhalb der Klasse an einem Förderunterricht teil, verpassen aber damit den regulären Unterricht und müssen nach der Stunde noch darüber informiert werden. Für den Lehrer bedeutet dies zusätzliche Organisation und Umtriebe.
Es scheint nicht so sehr ums neue pädagogische Konzept gehen, sondern ums Sparen: NZZ-Online: "Es soll mittelfristig zu einer Reduktion der sehr teuren Sonderschulung führen."

Donnerstag, 19. Juli 2007

Spickzettel

Die Zeit, in der ich Spickzettel angefertigt und gebraucht habe, liegt zwar schon lange zurück, aber was Professor Knoop seinen StudentInnen erlaubt, nämlich bis zu vier Seiten handgeschriebene Notizzettel mit in die Prüfungen zu nehmen, das hätte ich auch gut gefunden. An den mündlichen Zwischenprüfungen der PH in Zürich durften die Kandiaten Mindmaps zum jeweiligen Stoff mitbringen, auch das ist eine sehr sinnvolle Hilfe. Man muss den Stoff verarbeitet und verstanden haben, muss wissen was wichtig ist und welche Zusammenhänge bestehen um von solch einem Blatt Nutzen zu haben.
Dass Spickzettel (und die Mindmaps) kleine Kunstwerke sein können, beweist die Sammlung von Mathe-Lehrer Günter Hessenauer, der seit den 1960er Jahren rund 5000 solcher Gedächtnisstützen und andere schulische Kleinliteratur gesammelt hat.