Berlin

Mittwoch, 11. März 2015

Heute vor einem Jahr

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Spätkauf ist eine Institution in Berlin bei der nicht ganz klar ist in welchem Bereich der Legalität sie sich bewegt. Über 900 dieser 24Stunden-Läden soll es in der Stadt geben.
Auch ein Buch zum "Späti" ist erschienen, Christian Klier -freelance communication designer - hat sich neun Monate lang zu den Spätis recherchiert und 2013 seine Diplomarbeit dazu geschrieben: ein durchschnittlicher Berliner Spätverkauf 14 unterschiedliche Sorten Bier und gleichzeitig Zigaretten im Wert von 8200 Euro in seinem Laden. Spätis messen im Schnitt 39 Quadratmeter und 70 Prozent der Spätis lassen ihre Kunden anschreiben.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Freiheit vor Überkomplexität

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Nach der Willenskundgebung der Berliner Bürgerschaft vom vergangenen Wochenende soll die "Tempelhofer Freiheit" auch frei bleiben. Mich freut es. Die Weite ist grossartig, mir ist es vorgekommen als könne man dort die Erdkrümmung wahrnehmen.
Der Volksentscheid zeigt, dass, "das Vertrauen in die Kompetenz des Senats, überkomplexe Großprojekte verantwortungsvoll umzusetzen, schwer erschüttert ist". Deutschlandgeraet

Freitag, 18. April 2014

Kirschblüten in Berlin

Als ich in Berlin war haben die Bäume am Landwehrkanal in Treptow noch nicht geblüht aber es war trotzdem ein idyllischer Wegdem Kanal entlang, für Fussgänger, Jogger und Hundebesitzer.

kirschblüten2

Mittlerweile blühen die Bäume und in Teltow wird das 13. Japanische Kirschblütenfest gefeiert. Danke Susann für die Information und die schönen Bilder.

kirschblüten

Die japanischen Kirschenbäume an dem Ort wo früher die Mauer verlief, sind ein Geschenk:
"Entlang des Landwehrkanals in Richtung Spree befinden sich insgesamt 45 Kirschbäume, die Teil einer großen Spendenaktion eines japanischen Fernsehsenders waren. Als Freude über das Ende der deutschen Teilung sammelte man unter dem Titel Sakura-Campaign ab 1990 rund eine Million Euro, mit denen über 9.000 Bäume an ausgewählten, symbolträchtigen Orten gepflanzt wurden." Wikipedia

Sonntag, 13. April 2014

Grosse Wiese Tempelhof

Der Tagesanzeiger brachte dieser Tage einen Bericht über Berlin und über die (umstrittenen und umkämpften) Freiräume in dieser spannenden Stadt. Einer dieser Freiräume ist der ehemalige Flughafen Tempelhof, berühmt durch die Luftbrücke 1948/1949 und die Rosinenbomber.

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Der Flughafen hat 2008 seinen Betrieb eingestellt und seither streiten unterschiedliche Bevölkerungsgruppen um die Zukunft dieser ca 300 ha grossen Wiese.
Ich bin querdurch,der ehemaligen Landebahn entlang, gelaufen. Es ist ein unglaubliches Gefühl auf dieser Weite zu stehen und am Rand ganz klein und im Dunst verschwimmend die Stadt zu sehen.

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"Das Tempelhofer Feld soll überbaut werden, angefressen quasi" beschreibt es der Tagi. Mit der Überbauung werde auch ein historisches Monument zerstört, erklären die Gegner. Sie möchten das Grün als Naherholungsgebiet erhalten.

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Vergrösserung durch Klick auf das Bild
Bildersuche zu Tempelhofer Freiheit ergibt viel interessantes Material.
Mehr Info zur Geschichte des Tempelhofer Feldes

Montag, 24. März 2014

Unterwegs mit Überraschung

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Abschied von der freundlichen Mieze

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Ein fahrendes City Frühstück - kohlehydratlastig

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Weisse Überraschung

Es war schön in Berlin und es ist schön wieder zu Hause zu sein und mit Blumen auf dem heimatlichen Bahnhof empfangen zu werden!

Samstag, 22. März 2014

La Deutsche Vita

Es heisst Abschied nehmen von Berlin, morgen fahre ich wieder zurück nach Hause.
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Die Welt zu Gast in Treptow

Im Treptower Park, der grossen Grünanlage an der Spree, bin ich schon verschiedentlich spazierengegangen. Dabei kam mir dieses Gebäude seltsam vor, was bedeutete dieser Aufbau auf dem Dach mit seinem grossen Rohr?
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Die Vorderseite erklärte dann um was es ging, nämlich um die Sternwarte Archenhold.
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Ich war nicht besonders interessiert und habe die Sternwarte eigentlich vergessen. Aber durch meine Recherchen zum Quartier Treptow, weiss ich jetzt warum die Sternwarte im Park steht:
1896 fand die zweite Berliner Gewerbeausstellung statt. Im Treptower Park. Es war eine gigantische Schau. Weil Kaiser Wilhelm II sich aus finanziellen Gründen nicht beteiligen wollte, übernahmen Berliner Kaufleute und Industrielle die Organisation.
Hier eine Postkarte zum Ausstellungsgelände, bis auf die Sternwarte musste alles wieder abgebaut und der Park in seinen Urzustand zurückversetzt werden.
Das Riesenfernrohr von Friedrich Simon Archenhold fand besondere Aufmerksamkeit und die Strernwarte Archenhold ist das einzige Überbleibsel dieser grossen Schau.
Hier eine Postkarte zur Sternwarte
Die Infrastruktur der damaligen Landgemeinde Treptow profitierte von dieser Ausstellung, zahlreiche Strassen wurden befestigt und neu angelegt, der öffentliche Nahverkehr wurde ausgebaut.

Freitag, 21. März 2014

Kampf um die Brücke

Ganz in der Nähe, dem Landwehrkanal entlang, ist früher die Mauer verlaufen. Sie machte die Lohmühlenbrücke, die Treptow mit Kreuzberg verbindet, unpassierbar. Als Notlösung wurde daneben der Kiehlsteg gebaut und er wird auch heute noch gerne benützt.
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Die Mauer zog sich vom weissen Haus links quer über die Brückenzufahrt.

Nun soll der Steg abgebrochen werden, er sei renovierungsbedürftig und das kostet dem Berliner Senat zu viel.
Vergangenen Montag hätte es losgehen sollen, aber das wollten die Anwohner nicht zulassen und organisierten eine Aktion direkt am Steg. Als ich vorbei kam stand die Polizei auf dem anderen Ufer und schaute zu. Mittlerweile ist es, laut taz, zu Aktionen gekommen

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Dass der Steg auch ein Zeitzeuge der Mauerzeit ist, ein Zeuge dafür dass sich die Menschen nicht unterkriegen lassen, ist hier für die Verwaltung wohl unerheblich.
21.3.14
Mittlerweile ist der Steg mit Gittern abgeschlossen, Bodenbretter wurden entfernt aber dann wieder andere eingefügt.
NB 13.4. Kiehlsteg wird abgerissen

Charlottenburger Doppelgalgen

1860 wurde in Winterthur eine „Gasanstalt“ in Betrieb genommen, mit dem „Licht aus Kohle“ konnten über 2000 Leuchten in der Stadt entzündet werden. Gaslicht war Fortschritt und Luxus. Heute ist in der Stadt jedoch nur noch eine einzige symbolische Lampe in Betrieb.
In Berlin brennen heute noch Gaslampen, 2012 waren es rund 44 000. Aber sie sind in Gefahr. Aus ökologischen und finanziellen Überlegungen sollen sie auf Elektrobetrieb umgerüstet werden.
Die Bürger jedoch, zumindest ein Teil von ihnen, möchten den Abbau ihrer geliebten Gasleuchten verhindern.
Technik - und Stadtgeschichte werden im Gaslaternen-Freilichtmuseum verkörpert, mit etwa 90 Gasleuchten auf gusseisernen Masten aus vielen Städten Europas. Nachts absolut zauberhaft.

Hier zum Beispiel der kleine Charlottenburger Doppelgalgen. Die Querstangen unterhalb der Leuchten erleichtern das Anstellen einer Leiter.
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gaslaterne2

Der Verein Gaslicht-Kultur e.V. zur Förderung des Kulturguts Gas-Strassenbeleuchtung, setzt sich mit einer eigenen F&book-Seite dafür ein.
"Aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte hat die Berliner Gas-Straßenbeleuchtung einen hohen historischen, technischen und kulturellen Wert, ... sie ist ein herausragendes Zeugnis einer bedeutenden Berliner Industrieepoche, in der die Stadt eines der Zentren der europäischen Gasversorgungsindustrie war," heisst es in der Petition des Vereins. Gasbeleuchtung hat auch touristischen Nutzen, der Verein bietet Gaslicht-Touren an, auch mit dem Fahrrad.
Stadt ohne Glühstrumpf hat 2009 die Zeit ihre Reportage betitelt.

Donnerstag, 20. März 2014

Wildtiere im Stadtgebiet

borstentier

Neben Waschbären, Wildschweinen, Steinmardern, Füchsen, Igeln und Kaninchen, die es im Berliner Stadtgebiet gibt, sichtet man hin und wieder auch dieses Borstentier der unproblematischen Art.
Und es gibt die Amseln, Finklen und Meisen, die zu dieser frühen Stunde pfeifen und zwitschern dass es eine Freude ist! Früüüühling!

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