internet

Freitag, 6. Juni 2008

simple and playfull

Google hat ein neues Favicon, oben in der Pfadleiste. Erst ist es mir gar nicht aufgefallen, dann habe ich mich auf die Suche gemacht und einiges dazu gefunden. Das hier zum Beispiel oder das.

google-favicons

Das alte Favicon hat mir besser gefallen als das schmelzende kleine g. Erinnert ein wenig an den Wechsel des klaren Swisscom-Logos zum jetzigen verschwurbelten Schleiertanz.

Samstag, 9. Februar 2008

Die rechnung wird nicht aufgehen

Angefangen habe es vor etwa zehn Jahren mit Bill Gates. Er musste seinen IE gratis anbieten um mit dem damals sehr beliebten Netscape Navigator mithalten zu können. Heute erwarten wir doch alle, dass Internetangebote gratis sind. Obwohl es eigentlich sinnvoll wäre, Gebühren für Emails zu erheben und damit die Spammer zu bremsen, würden wir schnell unseren Provider wechseln, falls er von uns Geld verlangen würde. Zeitungen, die uns für ihre Archivdienste zur Kasse bitten, lassen wir links liegen. Aber auch Blogger, die mit ein bisschen Werbung auf ihren Weblogs ein Zubrot verdienen möchten, werden schief angeschaut. Ausser sie sind so erfolgreich, dass sie bereits wieder Neid erregen.
Im Dossier der gestrigen NZZ sind ein paar sehr lesenswerte Artikel zu diesem Themenbereich erschienen: "Verschenken um besser zu verdienen" und "Selbstbedienungsladen ohne Kasse".
Ob sich das alles schlussendlich zahlt? fragt die NZZ. Ihr Fazit: Die Rechnung wird nicht aufgehen!

Freitag, 18. Januar 2008

Search and destroy

Wer im jugendlichen Leichtsinn peinliche Fotos von seinen Ballermann Ferien ins Internet gestellt hat oder wessen Kinder in Social Networks allzuviel von ihrem Privatleben oder dem ihrer Familie verraten haben, dem bietet sich die Möglichkeit mit ReputationDefender den guten Ruf wieder herzustellen: "Find out everything that's being said about you online and get rid of the content you don't like. Let us make sure that your reputation is not hurt by information posted online.
Wer sich um eine Stelle bewirbt muss heute in Kauf nehmen, dass die neuen Arbeitgeber sich für die vom Bewerber im Internet hinterlassenen Spuren interessieren. Aber auch neugierige Nachbarn und Bekannte möchten durchs Internet mehr über uns erfahren.
Für eine monatliche Gebühr forscht ReputationDefender kontinuierlich diesen Spuren nach aber auch Inhalten, die von anderen über einen veröffentlicht wurden. Danach entscheidet der Kunde welche Inhalte er gegebenenfalls gelöscht haben will.
Ich weiss nicht recht ob ich das gut finden soll. Andererseits schwimmen im Web so viele veraltete und falsche Informationen herum, dass eine gewisse Säuberung gut täte.
Hier eine kritische Stimme anlässlich des Deutschland-Starts dieses Dienstes.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Lifelong Learning

Als neugierige Person lerne ich gerne neue Fertigkeiten. Das Internet ist dafür eine unerschöpfliche Fundgrube.
Ob es um Anleitungen zum Sockenstricken oder zur Maus-Taxidermie geht oder um die zahlreichen Bildbearbeitungstutorials, man hat nie ausgelernt. Und meistens ist es kostenlos. Wie auch dieses aufschlussreiche E-Learning-Programm für eine Kniegelenksoperation.

knie

Hier bin ich gerade dabei mit dem Knochenbohrer in den Oberschenkelknochen zu bohren.

Montag, 5. November 2007

Nun spamen sie wieder

Eine Weile hatte ich Ruhe vor Junk-Mail, mittlerweile hat es wieder zugenommen, zum grössten Teil sind allerdings die Spams von Darrel Johnston, Elliot Watkins, Mary Hunt oder Gerri Rivera nichts als leere Emails. Man will mir nichts verkaufen nur meinen Briefkasten mit lästigen Spams vollmüllen.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Unplugging the Internet

"It was about as simple and uncomplicated as shooting demonstrators in the streets. Embarrassed by smuggled video and photographs that showed their people rising up against them, the generals who run Myanmar simply switched off the Internet." Mehr
So einfach ist das! In Burma existieren, so heisst es, nur zwei Internetprovider, deshalb war es für die Militärs einfach, das Internet stillzulegen. Auch die Telefonlinien wurden unterbrochen.
Die Bürger hätten sich, so die NZZ von heute, eine neue Form des Protestes ausgedacht: Während der abendlichen Nachrichtensendungen im stattlichen Fernsehen schalten sie die Fernsehgeräte und das Licht aus.

Dienstag, 14. August 2007

Nostalgie

Wer kann sich noch an sie erinnern?

hampster

Hampsterdance, eines der populärsten Internet-Memes aus den 90er Jahren? Ich fand das cool und witzig, ist auch heute noch nett. Alle, die damals im Netz waren haben einander auf den Hampsterdance hingewiesen.
Weiss jemand von anderen solchen populären Memes? Abgesehen vom Stöckchenwerfen?

Meme: A meme, (IPA: /mi:m/) as defined within memetic theory, comprises a unit of cultural information, cultural evolution or diffusion that propagates from one mind to another analogously to the way in which a gene propagates from one organism to another as a unit of genetic information and of biological evolution. Wikipedia.
Siehe auch Viral Marketing

Freitag, 27. Juli 2007

Hafenchäs

Auch die NZZ nimmt von Blogwiese Abschied.
Vor ein paar Wochen hat sich die Blogwiese, die wohl bekannteste ziemlich bekannte Deutschland-Schweiz-Internet-Institution vom aktuellen Bloggeschehen verabschiedet und diesen Abschied bei sich zuhause (siehe NZZ) gefeiert. Mit neuaufgelegten Beiträgen (reloaded nennt man das wohl) bleibt die Blogwiese jedoch im Netz.

Freitag, 6. Juli 2007

Nachhaltige Mikroerlöse

Meine beiden Katzen streiten sich ständig darum, wer auf meinem Bürostuhl liegen darf. Ich muss mich dann mit einem Gymnastikball oder einem Gartenstuhl zufrieden geben. (Weil ich es eher mit Mohammed halte, der angeblich lieber einen Ärmel seines kostbaren Kaftans abgeschnitten hat, als die darauf schlafende Katze in ihrer Ruhe zu stören.)
Vielleicht sollte ich meinen Katzen ja solch einen Katzenbaum kaufen.

kratzbaum

Er ist über zwei Meter hoch und bietet kuschelige Hängematten, waschbare Überzüge und sisalbezogene Stämme für die Krallengymnastik und sogar Höhlen um sich zu verstecken. Gute 3000 Franken kostet das solide Stück Schweizer Qualitätsarbeit.

Was hat das mit nachhaltigen Mikroerlösen zu tun? Nun, wenn ich Mitglied bei einem Social shopping Unternehmen, wie z.B. shoppero wäre, könnte mir die obige Erwähnung des Katzenbaums sogenannte Mikroerlöse in meine Kasse spülen.
Fragt sich, will ich das?

Donnerstag, 5. Juli 2007

Social shopping

Social shopping – das bedeutet nicht, dass man mit der besten Freundin auf einen Einkaufsbummel geht, Schuhe anprobiert, an Parfumfläschchen schnuppert und dann eine heisse Schoggi oder einen Latte Macchiato trinkt.
Social shopping macht man alleine zuhause und man braucht dazu einen Internetanschluss. Dann gibts verschiedene Möglichkeiten.
Bei Zlio kann sich z.B. einen eigenen Laden einrichten. Man wird Zlio-Mitglied und hat Zugang zu tausenden von Artikeln „from the greatest merchants“, die man in seinem eigenen Online-Zlio-Laden anbieten kann.
Diesen Laden preist man dann bei allen Leuten, die man kennt, an, macht Werbung dafür auf dem eigenen Blog oder auf der eigenen Homepage. Für jeden verkauften Artikel wird einem eine Provision gutgeschrieben, um Versand, Service oder Bezahlung muss man sich nicht kümmern.
Wenn man ein neues Zio-Mitglied wirbt, erhält man 10 Prozent seiner Provision und wenn dieses Mitglied ein weiteres Mitglied anwirbt, erhält man dort 5 Prozent gutgeschrieben.
Irgendwie erinnert das an die Schneeballgeschäfte. Am Schluss ist jeder Mitglied bei Zlio einem social shopping provider und alle versuchen einander etwas zu verkaufen.