Umwelt

Dienstag, 22. April 2008

Club of Rome

"Stadt angelt sich den Club of Rome" meldet der Landbote. Gerade richtig zum heutigen Earth Day. Nicht in Stockholm oder Madrid will sich diese Denkfabrik niederlassen sondern hier in Winterthur .
1972 hat der Club of Rome weltweite Aufmerksamkeit erregt durch die Publikation der Studie Grenzen des Wachstums.
Dies war sozusagen die Geburtsstunde der modernen ökologischen Bewegung. Die Studie hat damals tief beeindruckt, auch wenn sie verschiedentlich unter Beschuss kam und sich nicht alles so entwickelte wie vorausgesagt.

Heute ist Earth Day

earthday-logo-international

Und was kann man als einzelner tun? Vielleicht mal den ökologischen Fussabdruck testen?
Oder aus Abfall was hübsches basteln?
camion08

Donnerstag, 24. Januar 2008

5 Mio für gefällte Bäume

Mit Genugtuung habe ich den NZZ-Bericht zur illegalen Baumfällaktion im vergangenen August in Wädenswil am Zürichsee gelesen.
Damals wurden 29 gesunde, zwischen 40 und 125 Jahre alte Bäume in einer Nacht und Nebel Aktion gefällt und einfach liegengelassen. Ausgerechnet an dem Tag an dem der Revierförster und sein Team wegen einer Weiterbildung abwesend waren.
Die Fällaktion sollte den künftigen Bewohnern einer im Bau befindlichen Wohnsiedlung den kostbaren Blick auf den See und die Berge freihacken. Nun hat man die Verantwortlichen mit der Höchstsumme für derartigen Waldfrevel, nämlich mit 20 000 Franken bestraft. Eine läppische Summe als Strafe für den erzielten Mehrwert.
Aber es kommt besser. Es gibt im Strafgesetzbuch einschlägige Artikel, nach denen die durch Straftaten erlangten Vermögenswerte gerichtlich einzuziehen sind. Und diese hat der zuständige Bezirkstatthalter auf 5 Millionen Franken geschätzt.
Zum Frohlocken ist es zwar noch zu früh, denn der Beschuldigte hat gegen den Einzug des illegal erzielten Mehrwerts Rekurs eingelegt.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Alternative Energie

Das gestrige Licht Aus! hat zu keinen spektakulären Effekten geführt, auch der Blackout den die Energiekonzerne vorhergesagt hatten, ist nicht eingetreten.
Eine alternative Energiequelle hat der Architekt Yusuke Obuchi bereits 2002 als Master Thesis an der School of Architecture at Princeton University konzipiert:

wavegarden

das Projekt Wave Garden, eine künstliche Landschaft aus fast zweitausend kleinen Elementen vor der Küste Kaliforniens. Während der Woche produzieren die Elemente Strom, indem sie den Druck der Wellenbewegungen des Pazifiks in nutzbare elektrische Energie umwandeln. An den Wochenenden, wenn weniger Strom gebraucht wird, tauchen die Elemente aus dem Wasser auf und bilden eine Insel, die als Erholungslandschaft genutzt werden kann. Der Wave Garden soll ein ganzes Kernkraftwerk ersetzen können.
Ausgestellt ist das Modell im Museum für Gestaltung in Zürich noch bis zum 2. Januar.

Samstag, 8. Dezember 2007

Licht aus!

"Der Winterthurer Stadtrat unterstützt die Idee, am Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, während fünf Minuten die Lichter zu löschen. Er ruft die Winterthurerinnen und Winterthurer zum Mitmachen auf." Aber selbst geht die Stadt nicht mit Vorbild voran. Die Beleuchtung einiger Brunnen und und die des Stadthauses wird abgeschaltet, die Strassenbeleuchtung abzuschalten sei viel zu gefährlich.
Ich weiss immer nicht recht, was ich von solchen Aktionen halten soll. Kann man damit ein Zeichen setzen? Nützt es etwas? Trägt es zur Bewusstwerdung bei? Immerhin haben diejenigen, die das Licht ausschalten sich etwas überlegt, den anderen ist es egal (oder sie haben es vergessen)
Im GEO vom Dezember ist ein Beitrag "Weshalb es uns gelingt, den Klimawandel zu verdrängen?" Obwohl der Wissenstand zum Klimawandel sehr hoch ist und die zukünftigen ökologischen und wirtschaftlichen Krisen unvermeidlich sind, kommt es zu keiner Verhaltensänderung, was sind die Gründe dafür?
Der Verfasser des Essays, der Umweltaktivist George Marshall erklärt dies so: Der Klimawandel ist ganz anders als alle Krisen, mit denen sich der Homo sapiens in seiner 200 000-jährigen Geschichte auseinandersetzen musste. Unsere Fähigkeiten, Probleme zu lösen haben sich als Reaktion auf Bedrohungen anderer Art als die heutigen herausgebildet.
Die Menschheit tut sich schwer mit Gefahren, die unsichtbar sind, die in der Zukunft liegen, die komplexe Ursachen und langfristige Folgen haben, die dazu noch unklar sind. Wir können uns gegen keine äusseren Feind wappnen sondern der "Feind" sind in diesem Fall wir selbst. Deshalb verdrängen und verschieben wir die anstehenden Probleme. Aber:
"Zu warten, bis uns die Auswirkungen des Klimawandels voll treffen, beschwört eine Gefahr herauf: den Wunsch nach mächtigen Führern, die hart durchgreifen - und Sündenböcke finden."
George Marshall hat auch ein Blog Climate Change Denial

Samstag, 3. November 2007

Gegen die Plastikflut

Es gibt Alternativen zu den oftmals überflüssigen Plastiktüten. In den USA hat man sich eine Menge guter Lösungen ausgedacht.
Zum Beispiel diese Giftbags hier.
giftbags
Sie sind aus Stoff, kommen in verschiedenen Grössen. Geschenke werden in diesen wiederverwendbaren Säckchen verstaut und man vermindert die Geschenkpapierflut. Nur rascheln tun sie nicht.
Bei Reusable bags gibts eine interessante Lösung um die täglichen Sandwichbags zu ersetzen.

Montag, 15. Oktober 2007

Blogger und Grün

action_gross Habs ganz vergessen, Blogger sollten heute am 15.Oktober zum Thema Umwelt schreiben.
Ich möchte auf einen Artikel in Spiegel Online von gestern hinweisen: Ein Beutel erstickt die Welt. Was dort steht ist zwar nichts neues, schrecklich ist es trotzdem.
Ein bisschen kann man selbst aktiv werden: Ich lasse mir seit etwa zwei Monaten nichts mehr in eine Plastiktüte verpacken. Ich nehme eine Stofftasche mit und habe immer ein paar saubere Plastiktüten bei mir. Zuhause muss ich mich dann nicht über die vielen überflüssigen Plastiktüten ärgern. Info zu Plastiktüten gibt es auch bei reuseable bags.

Freitag, 21. September 2007

Korrektur

Heute habe ich Post von coop bekommen, es war ein Kommunikationsfehler, der die Internetseite zur Deklaration der Flugtransporte gesperrt hat. Siehe Siebensachen vom Sonntag.
Hier gibt es nun die Informationen zu dem Projekt.

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Einen Einkaufsgutschein gab es auch noch. Danke.