Umwelt

Mittwoch, 4. Februar 2009

Konsumankurbelung??

Man war sich ja fast einig, dass die Konsumleidenschaft der letzten Jahre etwas ungesundes hatte. Und jetzt wird allenthalben von Konsumankurbelung geredet und es werden die idiotischsten Pläne verwirklicht (Abwrackprämie)
Es würde vielleicht ganz gut tun, sich die Zeit zu nehmen und dieses Video Story of Stuff anzuschauen.
"The Story of Stuff exposes the connections between a huge number of environmental and social issues, and calls us together to create a more sustainable and just world. It'll teach you something, it'll make you laugh, and it just may change the way you look at all the stuff in your life forever."

Mittwoch, 12. November 2008

Plastikmüll

Da mache ich mir Gedanken, wenn ich im Laden einen neuen Plastiksack für das Gemüse brauche, weil ich vergessen habe einen von zu Hause mitzubringen. Und dann sehe ich diese Haywrapping Machine in Aktion.

Dienstag, 11. November 2008

Fisch essen ist ungesund

Früher gabs bei uns zu Hause am Freitag Fisch. Den habe ich nie gerne gegessen, einmal wegen der Gräten und dann auch wegen des Geruchs. Mittlerweile bin ich ohnehin Vegetarierin aber dieser Artikel in der NZZ über Zuchtlachs würde mir den letzten Appetit verderben.
Aber es geht nicht um meinen Appetit, es geht darum, dass das Meer verseucht wird, dass Tiere gequält werden und dass Menschen ihre eigene Lebensgrundlage zerstören - und das für unsere billigen Lachssemmeln! Absolut lesens- und bedenkenswert!
Mehr über den Schutz der Meere bei Deepwave
NB: Es ist aber auch nicht vernünftiger Fische aus Wildfang zu essen, denn laut der Weltnaturschutzunion sind wegen Überfischung viele Fischarten, vor allem Haie und Rochen im Atlantik, vom Aussterben bedroht.

Dienstag, 12. August 2008

Macht mich richtig sauer

Es ist nicht zu fassen, nun macht die Migros Werbung für einen ökologischen Blödsinn, nämlich für farbiges Klopapier. Zumindest publiziert sie ein ganzseitiges Inserat im neuen Migros Magazin Seite 59. "Die Farbe stellt einen Mehrwert dar" heisst es da und "ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung präferiert farbiges Toilettenpapier", Pacific Blue oder Sunny Orange, ihrem "Po zuliebe".
Ich frage mich nur, wo dieser grosse Teil der Bevölkerung sein Hirn gelassen hat? Im Po?? Nicht genug, dass für Toilettenpapier Bäume gefällt werden und das Papier umweltschädlich gebleicht werden, jetzt muss es auch noch farbig sein.
Und das in einer Welt in der Kinder sterben weil es für sie keine anständigen sanitären Anlagen gibt geschweige denn farbiges Klopapier für einen verwöhnten Hintern.

Freitag, 8. August 2008

Ästhetik des Verfalls

Dass in der Schweiz solche Orte wie der Autofriedhof, den ich kürzlich besucht habe, überhaupt noch existieren, hat mich erstaunt. Im allgemeinen ist aufgeräumt, geputzt und renoviert. Auch der Autofriedhof ist ja in Gefahr durch aufräumende Behörden.
Vielleicht sind vergessene Orte hierzulande auch nur ausser Sichtweite, in dem kleinräumigen Land aber kaum vorstellbar.
Weltweit gibt es zahlreiche solcher "lost places", viele sind fotografisch gut dokumentiert z.B. durch Urban Exploration, wie das Erforschen von Industrieruinen und stillgelegten öffentlichen Räumlichkeiten genannt wird. Lost places gibt es nicht nur im Wilden Osten.
Der Fotograf Dennis Gerbeckx, über den ich leider nicht mehr herausgefunden habe, hat tolle Bilder von lost places in Deutschland gemacht.
gerbeckx2

Hier vom Kinderkrankenhaus in Berlin Weissensee, erbaut in den 1920er Jahren, 1992 geschlossen und mittlerweile wohl abgebrochen.
Dinopark Spreewald, ein Vergnügungspark der ehemaligen DDR.
Das Olympiadorf von 1936 mit seiner bewegten Geschichte, heute unter Denkmalschutz
Beelitz Heilstätten

Dienstag, 22. April 2008

Club of Rome

"Stadt angelt sich den Club of Rome" meldet der Landbote. Gerade richtig zum heutigen Earth Day. Nicht in Stockholm oder Madrid will sich diese Denkfabrik niederlassen sondern hier in Winterthur .
1972 hat der Club of Rome weltweite Aufmerksamkeit erregt durch die Publikation der Studie Grenzen des Wachstums.
Dies war sozusagen die Geburtsstunde der modernen ökologischen Bewegung. Die Studie hat damals tief beeindruckt, auch wenn sie verschiedentlich unter Beschuss kam und sich nicht alles so entwickelte wie vorausgesagt.

Heute ist Earth Day

earthday-logo-international

Und was kann man als einzelner tun? Vielleicht mal den ökologischen Fussabdruck testen?
Oder aus Abfall was hübsches basteln?
camion08

Donnerstag, 24. Januar 2008

5 Mio für gefällte Bäume

Mit Genugtuung habe ich den NZZ-Bericht zur illegalen Baumfällaktion im vergangenen August in Wädenswil am Zürichsee gelesen.
Damals wurden 29 gesunde, zwischen 40 und 125 Jahre alte Bäume in einer Nacht und Nebel Aktion gefällt und einfach liegengelassen. Ausgerechnet an dem Tag an dem der Revierförster und sein Team wegen einer Weiterbildung abwesend waren.
Die Fällaktion sollte den künftigen Bewohnern einer im Bau befindlichen Wohnsiedlung den kostbaren Blick auf den See und die Berge freihacken. Nun hat man die Verantwortlichen mit der Höchstsumme für derartigen Waldfrevel, nämlich mit 20 000 Franken bestraft. Eine läppische Summe als Strafe für den erzielten Mehrwert.
Aber es kommt besser. Es gibt im Strafgesetzbuch einschlägige Artikel, nach denen die durch Straftaten erlangten Vermögenswerte gerichtlich einzuziehen sind. Und diese hat der zuständige Bezirkstatthalter auf 5 Millionen Franken geschätzt.
Zum Frohlocken ist es zwar noch zu früh, denn der Beschuldigte hat gegen den Einzug des illegal erzielten Mehrwerts Rekurs eingelegt.

Sonntag, 9. Dezember 2007

Alternative Energie

Das gestrige Licht Aus! hat zu keinen spektakulären Effekten geführt, auch der Blackout den die Energiekonzerne vorhergesagt hatten, ist nicht eingetreten.
Eine alternative Energiequelle hat der Architekt Yusuke Obuchi bereits 2002 als Master Thesis an der School of Architecture at Princeton University konzipiert:

wavegarden

das Projekt Wave Garden, eine künstliche Landschaft aus fast zweitausend kleinen Elementen vor der Küste Kaliforniens. Während der Woche produzieren die Elemente Strom, indem sie den Druck der Wellenbewegungen des Pazifiks in nutzbare elektrische Energie umwandeln. An den Wochenenden, wenn weniger Strom gebraucht wird, tauchen die Elemente aus dem Wasser auf und bilden eine Insel, die als Erholungslandschaft genutzt werden kann. Der Wave Garden soll ein ganzes Kernkraftwerk ersetzen können.
Ausgestellt ist das Modell im Museum für Gestaltung in Zürich noch bis zum 2. Januar.

Samstag, 8. Dezember 2007

Licht aus!

"Der Winterthurer Stadtrat unterstützt die Idee, am Samstag, 8. Dezember, 20 Uhr, während fünf Minuten die Lichter zu löschen. Er ruft die Winterthurerinnen und Winterthurer zum Mitmachen auf." Aber selbst geht die Stadt nicht mit Vorbild voran. Die Beleuchtung einiger Brunnen und und die des Stadthauses wird abgeschaltet, die Strassenbeleuchtung abzuschalten sei viel zu gefährlich.
Ich weiss immer nicht recht, was ich von solchen Aktionen halten soll. Kann man damit ein Zeichen setzen? Nützt es etwas? Trägt es zur Bewusstwerdung bei? Immerhin haben diejenigen, die das Licht ausschalten sich etwas überlegt, den anderen ist es egal (oder sie haben es vergessen)
Im GEO vom Dezember ist ein Beitrag "Weshalb es uns gelingt, den Klimawandel zu verdrängen?" Obwohl der Wissenstand zum Klimawandel sehr hoch ist und die zukünftigen ökologischen und wirtschaftlichen Krisen unvermeidlich sind, kommt es zu keiner Verhaltensänderung, was sind die Gründe dafür?
Der Verfasser des Essays, der Umweltaktivist George Marshall erklärt dies so: Der Klimawandel ist ganz anders als alle Krisen, mit denen sich der Homo sapiens in seiner 200 000-jährigen Geschichte auseinandersetzen musste. Unsere Fähigkeiten, Probleme zu lösen haben sich als Reaktion auf Bedrohungen anderer Art als die heutigen herausgebildet.
Die Menschheit tut sich schwer mit Gefahren, die unsichtbar sind, die in der Zukunft liegen, die komplexe Ursachen und langfristige Folgen haben, die dazu noch unklar sind. Wir können uns gegen keine äusseren Feind wappnen sondern der "Feind" sind in diesem Fall wir selbst. Deshalb verdrängen und verschieben wir die anstehenden Probleme. Aber:
"Zu warten, bis uns die Auswirkungen des Klimawandels voll treffen, beschwört eine Gefahr herauf: den Wunsch nach mächtigen Führern, die hart durchgreifen - und Sündenböcke finden."
George Marshall hat auch ein Blog Climate Change Denial

die letzten tage

hoffe...
ihr findet Leo wieder!!
diehebamme (Gast) - 1. Nov, 17:10
nur geduld, übermorgen...
nur geduld, übermorgen kommt windows 7 in den...
taranis (Gast) - 20. Okt, 22:15
Schön
Ich freue mich sehr über die Fotos, letztes Jahr...
Mestolo (Gast) - 20. Okt, 13:26
sprache?
nimmt mich wunder wie die drei sich verständigt...
diehebamme (Gast) - 19. Okt, 22:25
a) MS .net ist eine Bibliothek,die...
a) MS .net ist eine Bibliothek,die von diversen Programmen...
jfalch (Gast) - 19. Okt, 15:15

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