machen

Freitag, 3. November 2017

Es war ein schöner Tag

Heute fuhren wir mit dem Piccolo und dem Postauto nach Hettlingen. In der Zelglitrotte war eine Ausstellung in der auch eine meiner Lesegruppenfrauen ausstellt. Ob einem Neunjährigen so etwas gefällt war eine andere Frage.
Es gab ganze Krippenlandschaften zu sehen, sehr komplexe Papier und Kartonobjekte, Gemaltes, Gewebtes, Dekoratives. Der Piccolo hat vieles genau angeschaut und sich mit den Macherinnen unterhalten und er fand es schön.
Die Lesegruppenfrau töpfert, bei ihr habe ich eine grüne Espressotasse gekauft und eine Vogelpfeife.
Mit dem Postauto sind wir später durch die weite Wiesen- und Weinberglandschaft wieder nach Winterthur zurückgefahren. Mit einem Zwischenhalt am Schützenweiher.
Zum Znacht gabs Öpfelküechli. Und dann haben wir mit den Duplo gespielt und einen Wunderwagen beziehungsweise einen „fahrbaren Kuchen“ konstruiert.
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Es war ein schöner Tag meinte der Kleine vor dem Insbettgehen

Dienstag, 31. Oktober 2017

Das alte Haus

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Immer wieder geht in dem alten Haus in dem wir wohnen etwas kaputt, oftmals lässt es sich ganz einfach reparieren. Denn zum Glück gibt es noch Handwerker alter Schule.
Eine Wange unserer an und für sich soliden Kellertreppe war durch Feuchtigkeit marode geworden. Der Schreiner hat sie ausgebaut und die Wange in seiner Werkstatt durch eine neue Holzplanke ersetzt. In der Zwischenzeit bildete halt diese ziemlich steile "Hühnerleiter" den einzigen Zugang zu Keller und Waschmaschine.

Montag, 5. Juni 2017

Selbermachen

"Was alles müssen wir auch noch selber machen?'" fragte die NZZ am Sonntag. "Der Kunde wurde als produktiver Faktor entdeckt, seine Arbeitskraft ist eine neue Quelle der Wertschöpfung" sagt der deutsch Soziologe Günter Voss, Autor des Buchs "Der arbeitende Kunde". Selbstbedienung, Selfscanning, E-Banking, Self-Check-in, überall müssen oder dürfen wir selbst Hand anlegen und sind dabei nichts anderes als "ein Lagerist im Solde des Händlers".

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Herr B. diente heute im Solde des gelb-blauen Riesen. Ein Kästchen mit 9 Schubladen hatte ich dort erstanden zum Selberschrauben. Das war in dieser Firma schon immer so und machte irgendwie auch einen gewissen Reiz aus.
Aber auch hier lässt sich offenbar noch etwas rationalisieren. All die vielen Kleinteile wie Schrauben, Muttern, Dübel usw. waren früher in verschiedene Plastiksäckchen verpackt. Heute kommen Sie alle zusammen in einem einzigen Sack und Herr B. musste vor Beginn der Schrauberei erst einmal das Arbeitsmaterial auseinandersortieren.

Dienstag, 24. Januar 2017

Wer hat die Kokosnuss

Eine Kokosnuss öffnen wollten wir kürzlich, der Piccolino und ich. Dazu schlug ich vor das Internet zu konsultieren um die ultimative Kokosnussöffnungmethode herauszufinden.
Wir haben uns ein paar Videos angeschaut und gestaunt über die grottenschlechte Qualität mancher Videos. Schauen sich die Leute ihre Produkte nach dem Fertigstellen nicht mehr an?
Wir haben herausgefunden:
Bei den drei Löchern einer Kokosnuss ist eines ein weiches, hier kann man mit dem Schraubenzieher durchbohren und die Kokosmilch ablassen.
Man kratzt eine Linie um den Bauch der Nuss und hämmert sich der Linie entlang bis sich nach einer Weile ein Riss auftut. Man muss ziemlich fest draufdreschen und die Hand mit der man die Nuss hält vorsichtshalber in ein Handtuch einwickeln.
Wenn die Nuss offen ist kann man das Innere stückchenweise herausgraben und geniessen.

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Eine andere Öffnungsmethode, nämlich die Nuss auf die Strasse zu schmeissen, probieren wir vielleicht an anderes Mal aus.

Dienstag, 22. November 2016

Unspontan

Der Piccolino fragt:
"Du hast doch viel Stoff?
"Ja."
"Und du kannst doch nähen?"
"Ja."
"Die Mutter meines Freundes hat ihm einen Detektivmantel genäht!"
"Aha."
"Das kannst Du doch sicher auch?"
(Scharfes Nachdenken, najaaa das könnte ich schon, aber will ich das? Und eigentlich kann ich nicht so einfach in einen Stoff hineinschneiden und einen Detektivmantel nähen. Da bin ich ziemlich unspontan. Ich bräuchte den Schnitt für einen Detektivmantel für einen Achtjährigen. Ich müsste meine Burdahefte durchschauen. Was soll ich bloss sagen? Soll ich neben der Mutter des Freundes als Niete dastehen?)
"Naja. Wenn es sein muss."
"Du hast doch sicher braunen Stoff!"
(Was ich ganz sicher nicht habe ist brauner Stoff, weil ich braun nicht mag und nicht trage."
"Nein."
"Er darf auch grau oder schwarz sein."
(Grauen festen Stoff habe ich in Mengen, damit wollte ich einmal unser Sofa beziehen.) Wir suchen also den grauen Stoff, der natürlich zuunterst unter den weissen Stoffen liegt. Ich muss alles herausnehmen.
Der Stoff gefällt, ich hole das Metermass und vermessen den Kleinen. (Eigentlich müsste ich ein Schnittmuster haben, einen Verschluss braucht es und wie mache ich das bloss möglichst einfach mit den Ärmeln????)
Der Kleine hat mir aufgezeichnet wie er sich den Detektivmantel vorstellt (den Hut hat er schon):

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Schliesslich schneide ich in den Stoff, einfach (für mich) soll es werden. Der Piccolino beobachtet alles ganz genau und möchte alles wissen. Ich muss ihm die Nähmaschine erklären, er ist fasziniert. Und ich bin immer skeptischer wie das ausgehen wird, ich sehe mich schon als Looserin, die nicht mal einen Detektivmantel fertig bringt.
Zum Glück oder zum Unglück kommt nun der Vater des Kleinen um ihn abzuholen. "Was ich jetzt garnicht brauchen kann, ist, dass jemand lacht!" rufe ich dem Vater zu. Er sagt nichts.
Später schicke ich ihm ein erklärendes SMS - und ich brauche die Kleidergrösse des Kleinen.
Heute Morgen entscheide ich dass der gestrige angefangene Detektivmantel nichts taugt. Im Burdaheft vom August 2000 finde ich eine Kinderjacke in der passenden Grösse, auch Reste von Seidenpapier finden sich um die Teile aus dem Schnittmusterbogen abzupausen. Stoff ist zum Glück genug da, er war für ein grosses Sofa vorgesehen.
Ich vereinfache den Schnitt ein bisschen und stecke ihn auf den Stoff. Jetzt schneide ich dann aus. Haltet mir den Daumen. Und dann fange ich an zu nähen.
Fortsetzung folgt

Mittwoch, 1. Juni 2016

Mondnacht

Im Haus meiner Schwester hängt immer noch dieses Stoffbild an der Wand, das ich ihr vor zig Jahren geschenkt habe. Damals habe ich zahlreiche Bilder dieser Art geschaffen.
Ich war ganz gerührt über ihre Treue.

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Hier und hier sind noch zwei weitere Beispiele.

Samstag, 23. April 2016

Schneiden schnipseln kleben

Gestern war ich eingeladen in der wunderschönen Villa Sträuli einen Collage Crash Kurs zu besuchen. Eigentlich sollten wir mit unseren Arbeiten Geschichten erzählen aber darin bin ich nicht gut. Ich lasse mich einfach vom Material inspirieren und davon hatte es genug: Frauenzeitschriften, Kataloge, Kunstbücher durften nach Lust und Laune zerschnitten werden.

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Es ergibt sich ja doch immer eine Geschichte "in the eye of the beholder".

Donnerstag, 7. April 2016

Nachtrag

Mit dem Geburtstagsfoto für Herrn B., das wir vor vielen Jahren als Geburstagsüberraschung gedacht hatten, war ich nicht sonderlich zufrieden. Deshalb nahm ich meine Stoffkiste hervor, Nadel und Faden und nähte ein eigenes Porträt, auch unseren Kater Rüebli konnte ich dabei verewigen.
Ich habe dieses Stoffbild überall gesucht um es für den Geburtstagsglückwunsch zu verwenden, aber nicht gefunden, bis es mir heute zufällig in die Hände fiel.

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Samstag, 2. April 2016

Mach was!

Eine Idee was ich aus meiner Astsammlung machen könnte:

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Gestern in der Fussgängerzone Konstanz gesehen. Dürfte standhaft sein mit so vielen Beinen.

Mittwoch, 30. März 2016

Ein Unikat

Eine Handarbeit aus den 50er Jahren? Letzte Woche auf dem ersten diesjährigen Flohmarkt in Winterthur gefunden. Passt erstaunlich gut auf unseren Esstisch.

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Mit eher grobem Perlgarn auf naturfarbenes Leinen gesttickt. Unter den Stichen kann man noch die blauen Markierungen des Aufbügelmusters erkennen. Solche Aufbügelmuster gab es früher zu kaufen, manchmal waren sie auch Frauenmagazinen beigelegt.
Besonders beliebt waren Fertigpackungen. Das Leinen mit dem Stickmotiv bedruckt, eventuell bereits gesäumt oder mit Borte oder Zickzackband eingefasst, dazu das Stickgarn in den nötigen Farben. Frau musste nur noch das Garn einfädeln und sticken.
Stickpackungen waren beliebte Geschenke für junge Mädchen aber ich weiss von vielen Stickereien, die nie fertiggestellt wurden. Stickereien dieser Art sind dann auch aus der Mode gekommen und noch vor ein paar Jahren hätte ich so ein Deckchen unmöglich gefunden, jetzt gefällt es mir. Und es ist ein Unikat!

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