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Dienstag, 14. November 2017

Alltagsdinge

Vor 131 Jahren wurde der Locher erfunden belehrt uns heute das Google Logo. Es war der Erfinder und Grafiker Friedrich Soennecken, der dieses wichtige Bürohilfsmittel erfunden hat. Was wären die Leitz-Ordner (auch eine Erfindung von Soennecken), die trotz Digitalisierung bis in unsere Zeit omnipresent in Büro und Haushalten sind, ohne den Locher?
Wo hätte ich all die Handouts während des Studiums, all die Kopien wichtiger Texte, die Mitschriften aus den Veranstaltungen, dazu auch die zahlreichen Zeitungs- und Zeitschriftenausschnitte, Rezepte, Dokumente, Bankauszüge, Strickanleitungen und Kopien aller Art aufbewahren können? In Schachteln?

14-2017-11

Heute ist ja alles digital oder e--. Bei mir allerdings nicht. Ich pflege eine etwas unübersichtliche Zettelwirtschaft und hatte mich gestern entschlossen diese Zettel in einem kleinen Ringbuch zu sammeln. Ich besitze zwar noch eines in schwarzem Plastik, aber das enthält eine Sammlung von abgelaufenen Passwörtern..
Ich brauche also ein neues.Ringbuch, das nach einigem Nachfragen im Bürofachgeschäft auch gefunden wird. Es ist ein Miniatur-Ordner in blau mit einer Zwei-Ring Mechanik aus Metall. Vom gleichen Hersteller wie das uralte Schwarze aber etwas breiter und unpraktischer. Die Ringe lassen sich nur schwer öffnen, hoffentlich geht nicht bald das ganze Ringbuch kaputt. Zudem sind ihre Zacken so scharf dass ich mir die Fingerspitze aufzwicke.
Nun kommt der Locher ins Spiel. Es ist ein namenloser und geht ziemlich streng und ist ganz bestimmt keine Schweizer Produkt. Aber er locht.
Das heutige Google Doodle über den Bürolocher hat mich angeregt, mich wieder einmal mit Alltagsdingen, mit Siebensachen zu befassen.
Früher war manches besser aber der grosse Vorteil unserer Zeit ist doch, dass ich nicht in die Zentralbibliothek gehen muss, um mich über allenfalls vorhandene Literatur zum Locher kundig zu machen, sondern alles Wissenswerte und noch viel mehr (ich habe bei der Locher Recherche auch einen Ausflug zum Ultramarin gemacht) aus dem Netz holen kann.

Samstag, 29. April 2017

2145 Dollar

So viel kostet eine blaue Ikea Tasche ohne Logo. Man kann sie abwaschen und klein zusammenlegen.
Oh, nein, falsch.
Das ist der Preis für eine Kopie der Ikea Tasche. Von Balenciaga.

Ich bezweifle dass man die abwaschen oder zusammenlegen kann. Das Original schon und es kostet nur 75 Rappen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Gelbe...

...oder goldene Autos sind absolute Ladenhüter!
Das verkündet eine Überschrift in der heutigen NZZ am Sonntag. Es geht um den Wiederverkaufswert von Autos. Gelb geht gar nicht aber weiss, grau oder schwarz lasse sich gut verkaufen.
Doch dank dieser Überschrift kann ich hier endlich ein Foto zeigen, das ich im letzten Jahr in Bosnien gemacht habe.

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Also mir würde ein gelbes Auto schon gefallen.

Mittwoch, 28. Dezember 2016

Heute

Ein grafisch ansprechendes Plakat, ich gehe näher

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aber was steht auf dem Plakat?

"1 von 2011 Kopfhörern". Ich fasse es nicht, zu was in aller Welt braucht es 2011 verschiedene Modelle von Kopfhörern?

Donnerstag, 24. November 2016

Vom Umgang mit den Dingen

Auf meinem Weg zum Feldenkreis früh am Morgen komme ich jeweils an diesem Laden vorbei

2016-11-13

und schaue mit morbider Faszination in die vielen Schaufenster mit seinen Dutzenden von Gegenständen,

2016-11-12

deren Anwendung und Nutzen ich eigentlich garnicht so genau wissen will. Obwohl ich ja von der Profession her an materieller Kultur und am "Umgang mit den Dingen" interessiert bin.

Ode an die Dinge von Pablo Neruda

Ich liebe die Dinge über alles,
alles.
Ich mag die Zangen,
die Scheren,
ich schwärme
für Tassen,
Serviettenringe,
Suppenschüsseln -
vom Hut
ganz zu schweigen.


Ich liebe
alle Dinge,
nicht nur
die höherstehenden...

vollständig hier.

Freitag, 30. September 2016

Schmucke Sachen

Diese Kastanien bekam ich heute vom Piccolo geschenkt.

9-2016-26

Da kam mir sofort diese Halskette in den Sinn, die Vivienne Westwood vor nicht allzu langer Zeit getragen hat.

kastanien

Sonntag, 11. September 2016

Baustellenästhetik

Die Baustelle auf unserer Strasse (Sanierung der Stützmauer) ist eine handarbeitsintensive Sache. Sie beiden Arbeiter tun mir oft leid, die bei Sonnenhitze den alten Verputz mit dem Presslufthammer abspitzen mussten. Wahrscheinlich zittern sie nach Arbeitsschluss noch weiter.
Was jetzt genau passieren wird, da sehe ich noch nicht recht durch, aber es braucht eine Menge Material. Könnte Anregung für einen Quilt abgeben.

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Donnerstag, 1. September 2016

Klapplöffel

In der Migros habe ich mir eine Glace in einem durchsichtigen Becher gekauft. Wo denn der Löffel wäre wollte ich wissen - innen im Deckel hiess es - und was ich dann herauszog war ein Wunderwerk der Technik. Ein klappbarer Löffel! Ich war sehr beeindruckt.
Klappaltar, Klappmesser, Klappstuhl, Klappvelo gibt es schon seit langer Zeit, aber so einen wunderbaren kleinen Klapp-Eislöffel habe ich noch nie gesehen. Zusammengeklappt ist er 5 cm lang, 12 cm in seiner vollen Länge.

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Mittwoch, 2. März 2016

Souvenir aus Costa Rica

Meine Nachbarin war in Costa Rica in den Ferien. Sie hat viel erlebt und erzählt und mir dieses Holzschächteli mitgebracht. Darin haben jetzt meine Silberohrringe ein neues Heim.

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Costa Rica ([ˈkostɑ ˈrikɑ], spanisch für „reiche Küste“) ist ein Staat in Zentralamerika, der im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Im Osten ist er durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik begrenzt. Das Land gilt als eines der fortschrittlichsten Lateinamerikas. So wurde die Armee bereits in den 1950er-Jahren zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft, das Land gewinnt mehr als 90 % seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen und der Ökotourismus wird stark gefördert. Rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Wikipedia
Aber:
Neben Bananen wurde in den letzten Jahren zunehmend die Ananas zu einem wichtigen Exportgut. Auf Kosten der Umwelt und der kleinbäuerlichen Landwirtschaft erschlossen die wichtigsten internationalen Fruchthersteller, darunter Chiquita, Dole und Del Monte, in den vergangenen Jahrzehnten immer neue Flächen und machten Costa Rica zum weltweit führenden Ananasexporteur. Die über 27.000 im Ananasanbau arbeitenden Menschen haben zumeist keinen gewerkschaftlichen Schutz und arbeiten unter katastrophalen Gesundheitsbedingungen. Wikipedia

Dienstag, 12. Januar 2016

Keine kalten Füsse

Oft fallen einem Selbstverständlichkeiten erst dann auf wenn sie nicht mehr funktionieren. Letzte Nacht hat mich meine Wärmflasche im Stich gelassen. Ich habe an der Ferse Wasser gespürt, bin schnell aus dem Bett gesprungen und habe die undichte Bettgenossin entfernt. Wo sie undicht war habe ich in der Eile nicht gesehen.
Bei genauer Begutachtung (sie ist nach über 20 Jahren oben am Hals brüchig geworden) lese ich Fashy als Markenname - klingt wie Vor-Chinaproduktion. In der Tat finde ich unter fashy.de ein Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte.

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Ich besitze das pinke Ding schon seit vielen Jahren. Als Kind hatte ich eine Zinkwärmflasche - meine Schwester wird sich noch gut an diese erinnern. Ich kenne aber auch im Ofenrohr angewärmte Backsteine oder Dachziegel, die in Frotteetücher gehüllt eine Wohltat im ungeheizten Schlafzimmer waren.
Fashy existiert als Markenname noch heute. 1948, gleich nach der Währungsreform hat der Stuttgarter Friedrich Kraus eine Grosshandlung für Kunststofferzeugnisse gegründet: Gummi-Kraus. "Er erkannte dass Kunststoff die Warenwelt revolutionieren würde."
1976 wurden die ersten Wärmflaschen aus thermoplastischen Kunststoffen hergestellt und "heute ist die Firma in 70 Ländern vertreten (kalte Füsse gibt es wohl überall) und in nahezu jedem deutschen Haushalt", sagt uns die Firmenbroschüre. Die Firma hat eine soziale Ausrichtung, wie viele alteingesessene Unternehmen im schwäbischen Raum, und unterstützt Sonderschulen im In-und Ausland.
Und ich muss mir eine neue Wärmflasche kaufen.

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