things

Samstag, 5. Juli 2008

Stachliges

Jennifer Maestre, die Künstlerin, die eindrückliche Skulpturen aus gespitzten Farbstiften anfertigt, ist mittlerweile auch unter den Etsy-Kunsthandwerkerinnen zu finden, mit Broschen und Anhängern.
pencils
Dieser Seeigel ist leider schon verkauft. Die Künstlerin schreibt dazu:
This urchin is made by sewing the pencils together using a beading technique, so it is actually a form of fibre-art. The pencils are sprayed with UV spray and a fixative to protect the color and keep them from doodling. This is a miniature sculpture, approx. 2 x 4 x 4 inches. It will be signed and dated.

Sonntag, 22. Juni 2008

Velofahren nostalgisch

Über das Schweizer Militärvelo gibt es auf Spiegelonline wirklich Interessantes zum Lesen und zum Anschauen, auch für Leute, die mit dem Militär nichts am Hut haben. Ich würde sagen, wer das Militärvelo kennt versteht die Schweizer und ihre Grundwerte besser. Ein Beispiel:
"Ohnehin gingen die Schweizer äusserst pfleglich mit dem nationalen Eigentum um. Damit ein Soldat, der sein Fahrrad auch privat nutzen durfte, die privaten Kilometer nicht auf Staatskosten zurücklegte, gab es eine Art Freizeitgarderobe für das Dienstvelo. Vor Urlaubsantritt mussten Vorder- und Hinterpneu abgezogen und aus eigenen Mitteln erworbene Mäntel auf die Felgen aufgezogen werden." (einestages)

Rucklicht

Die robusten wenn auch technisch eher schlicht ausgerüsteten Militärvelos waren über 80 Jahre im Einsatz:
"Weil eine Gangschaltung als potentielle Fehlerquelle galt, war sie gleich eingespart worden. Vor Bergaufpassagen - in der Schweiz keine Mangelware - mussten die Soldaten daher absitzen. Dann gab der Kompaniechef den Befehl "Stossen!" (einestages)
Die Velos sind heute sehr gesucht. Ein Sammler in Deutschland bietet auch Zubehör an, vom Sattel bis zum Flickzeug.

Dienstag, 17. Juni 2008

Simplify your life

Radikales Kellerausräumen ist angesagt. Dabei ist die Schachtel mit dem fast vollständigen Sonntagsgeschirr meiner Schwiegermutter aus den 1950er Jahren aufgetaucht. Eine Zeitlang haben wir es selbst benützt aber dann weggepackt.

tasse
bavaria
Auf dem Boden der Teile ist ein Stempel. Das Handbuch des europäischen Porzelland von Ludwig Danckert sagt, dass das Geschirr aus der Manufaktur Oskar Schaller stammt, die 1921 in Kirchenlamitz in Oberfranken gegründet worden war. Die Firma stellte Gebrauchsgeschirr und Geschenkartikel her und wurde später von der Porzellanfabrik Winterling übernommen.
Heute durchzieht die Porzellanstrasse auf einer Länge von 550 km den nordostbayerischen Raum. Rund 80 Prozent des deutschen Porzellans werden in dieser Gegend hergestellt.

Aber was sollen wir nun mit den Erbstücken machen? Weiter aufheben, weil vielleicht einmal jemand sagt "wie konntet ihr das nur weggeben?" oder sollen wir es Frau Erna mitgeben wenn sie diese Woche kommt und uns von Überflüssigem befreit? Wer weiss Rat?

Freitag, 13. Juni 2008

Ein Stück Berlin

Aus Berliner Alleebäumen werden rustikale Möbelstücke. In den Stämmen der gefällten Bäume finden sich manchmal Granatspliter oder auch Stacheldraht aus dem 2. Weltkrieg.
sideboard-12-Linde-550
Büchergestell oder Sideboard aus einer alten Linde.

"Jahrhundertalte Geschichte findet sich im Holz dieser Berliner Originale. Einige der verwendeten Bäume wurden bereits zur Zeit von Friedrich dem Grossen gepflanzt und bilden Berliner Geschichte ab." Früher wurden diese Bäume verbrannt, zwei findige Designer und Bildhauer fanden eine andere Verwendung und machen Möbel-Unikate daraus.
Berlin hat rund 520 000 Stadtbäume, Tendenz abnehmend, weil kein Geld! Auch haben die heute gepflanzten Bäume eine geringere Lebensdauer - aber man kann ja Baumsponsor Inwerden.
Der Hauptstadtblog brint noch mehr zum Thema Berliner Strassenbäume.

Freitag, 9. Mai 2008

Fürs Baby

Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber so eine Babydecke würde ich keinem Baby zumuten wollen.
Skullfinity-Blue

Montag, 5. Mai 2008

Jagdtrophäen

In Chur habe ich heute in einem schicken Einrichtungshaus diesen Fauteuil gesehen:

fauteuil

(Das Bild ist etwas blässlich weil ich durch die Scheibe fotografiert habefotografieren musste.)

Das gute Stück ist aus Hirschgeweihen angefertigt, Sitz und Lehne sind mit einem Hirschfell bezogen. Sehr repräsentativ.
Im Jagdschloss Granitz auf Rügen habe ich solche Möbel und Kronleuchter schon bewundert.

Dienstag, 29. April 2008

Lucky Luke und der Stacheldraht

Es erstaunt mich immer wieder wieviele Varianten von ganz banalen Dingen des täglichen Lebens es gibt.
stacheldraht1
Zum Beispiel vom Stacheldraht.
Und wenn es Varianten gibt, sind die Sammler nicht weit. Stacheldrahtsammler treffen sich vom 1. bis 3. Mai in LaCrosse in Kansas wo auch das Barbed Wire Museum steht. Das Devils Rope (so nannten die Indianer den Stacheldraht) Museum liegt an der alten Route 66 in Texas.
Spannend ist die Geschichte der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung des Wilden Westens, bei der der Stacheldraht eine Hauptrolle spielte.
"Barbed wire and windmills tamed the west. Barbed wire gave us control of the land, and windmills made it habitable." Barbed wire and the Old West go together like hand and glove.
Kein Wunder, dass sich sogar Lucky Luke mit dem Problem auseinandersetzen musste.

Sonntag, 27. April 2008

Schöne Dinge

Mir gefallen diese handgestrickten Poufs, die an der Mailänder Möbelmesse gezeigt wurden. Die holländische Strickwarenfabrik Flocks stellt sie aus reiner neuseeländischer Schafwolle her.
pouf_3
Jedes Stück kommt mit einer eigenen "Identity Card", die nachweist, von welchen Schafen die Wolle stammt.
(inhabitat)

Samstag, 12. April 2008

Smell beautiful!

Eigentlich geht es gegen meine Nachhaltigkeitsphilosphie aber hübsch und witzig ist dieser Ohrschmuck halt doch.

ear-ring


Man erhält 30 farblich assortierte Papierblümchen und einen silbernen Ohrstecker in einem Set. Die Blümchen kann man mit einem Tropfen Parfum benetzen und dann einen Tag lang oder auch zwei - frau müsste es ausprobieren - fein duften.
Designboom

Donnerstag, 10. April 2008

Frühjahrskur für die Wohnung

Wir wollen unsere Wohnung frisch streichen lassen. Dafür müssen wir alles ausräumen oder zumindest von den Wänden wegschieben. Und was mach ich bitte mit all den Regalen voller Ordner und Bücher? Ja natürlich, weg damit - I simplify my life!
Dabei könnten wir es uns so einfach machen und mit wenig Anstrengung einen neuen Look in die Wohnung bringen.

postit_k

Eine aufgepeppte Lampe wäre auch noch möglich. Wir müssten uns auch nicht auf den gelben Klassiker beschränken, es gibt ihn mittlerweile in vielen Farben und Formen.