switzerland

Sonntag, 18. Oktober 2009

Mythos Rütli

globi-ruetli Die neue Lektüre für unserem Lesezirkel ist das Buch des Historikers Georg Kreis "Mythos Rütli. Geschichte eines Erinnerungsortes". Ich bin schon gespannt und kann sicher etwas lernen.
Das Rütli hat im kollektiven Gedächtnis der Schweiz eine grosse Bedeutung. Auf dem Rütli, einer Wiese am Ufer des südlichen Teils des Vierwaldstättersees zu der man nur mit dem Schiff oder zu Fuss kommt, haben sich ja der Sage nach die drei Eidgenossen zu einem geheimen Schwur getroffen und damit die Eidgenossenschaft gegründet.
Die Eidgenossen und die Rütliwiese (und natürlich Tell) werden immer wieder bemüht wenn es in der Schweiz um vaterländische Dinge geht.
Links eine Zeichung von Johannes Borer aus dem Nebenspalter Nr 1 von 1991: Globi, Asterix und Micky-Maus finden sich zum globailsierten Rütlischwur.

Freitag, 16. Oktober 2009

Scharfschütze Ueli

Das angeblich von der Schweizer Armee gesperrte Video mit Ueli Maurer als Schütze gibt es auf Youtube zu sehen. Was an diesem Video allerdings so amüsant sein soll verstehen wohl bloss Männer.

Dienstag, 1. September 2009

35. Eidgenössisches Hornusserfest

Am vergangenen Wochenende ist das 35. Eidgenössische Hornusserfest zu Ende gegangen. Als mir mein Mann vor vielen Jahren vom Schweizer Nationalsport Hornussen erzählte, dachte ich das sei ein Witz. Da stehen mitten auf einer Wiese oder einem abgeernteten Acker Männer, die mit einem Brett an einer Stange versuchen einen golfballgrossen Flugkörper zu stoppen, den ein Schläger mit einer 2 Meter langen flexiblen Rute von einem Häufchen aus Lehm hinauf ins Blaue geschlagen hat. Die Männer im Feld, im Ries, versuchen ihre Bretter, Schindeln genannt, genau dann in die Luft zu werfen wenn der Nuoss (so heisst das in der Luft fast unsichtbare aber mit 180 kmh ziemlich schnelle Geschoss) über sie hinwegzischt. "Abtue" heisst das. Wenn der Nuoss nicht abgetan wird gibt es ein Nummero, einen Fehlpunkt. (Video)
hornussen1
Später machte ich selbst dann Feldforschung unter den Hornussern. Für meine Lizentiatsarbeit nahm ich am Eidgenössischen Hornusserfest 1989 teil. Es wurde in Aarberg ausgetragen, im Kanton Bern, wo es noch genügend grosse und flache Wiesen gibt für diesen traditionellenSport. Im "Ueli der Knecht" hat Gotthelf bereits so ein Hornusserfest beschrieben.
Hornussen braucht viel Platz und viel Vorarbeit ist notwendig für ein Eidgenössisches Fest. Die Bauern, denen die Felder gehören, müssen die Fruchtfolge drei Jahre im Voraus planen und bis zum Fest muss abgeerntet sein.
Eidgenössische Feste gehen auf das 19. Jahrhundert zurück, es waren Männerfeste, Frauen waren willkommen - als Samariterinnen, Servierpersonal oder Ehrendamen.

Freitag, 21. August 2009

Übers Wochenende

bin ich im Wallis unterwegs an einer Exkursion des Historischen Vereins Winterthur. Thema: Kulturlandschaft Oberwallis: Simplonpass und Lötschental. Ich bin für den Teil Lötschental verantwortlich.
Am Samstag werden wir auf den Simplonpass fahren und durch die Gondoschlucht wandern und am Abend gehts ins Lötschental, Abendessen gibt es im Hotel Bietschhorn. Am Sonntag werden wir durch das Lötschentaler Museum in Kippel geführt und auf der Fafleralp auf 1795 m werden wir zu Mittag essen und anschliessend die Wallfahrtskapelle Kühmatt besuchen.
Kuehmatt

Die Kapelle Maria Heimsuchung in Kühmatt. Maria Heimsuchung bedeutet den Besuch Marias, der Mutter von Jesus, bei Elisabeth, der Mutter von Johannes.

Freitag, 15. Mai 2009

Drandenken - Abstimmung!

biometriezwangnein

Sonntag, 29. März 2009

Ich bin dagegen!

biometriezwangnein300

Man verkauft uns immer mehr Überwachung weil sie uns angeblich mehr Freiheit und mehr Sicherheit bringt. Eines Tages wird man den BürgerInnen einen Chip einpflanzen, weil es so sicher und bequem ist. Und sie werden es machen lassen!

Biometrischer Pass
Freiheitskampagne

Samstag, 28. Februar 2009

Halt oder ich schiesse!

Das Donnerstagskind war krank, da habe ich ihm zwei Playmobil Piraten mitgebracht. Ich weiss, dass Piraten political höchst unkorrekt sind, schliesslich sind sie nicht mehr die romantisch-abenteuerlichen Capt'n Hook-Typen sondern gefährliche Gangster am Horn von Afrika gegen die auch Schweizer Soldaten eingesetzt werden sollen!
pirat
Das Schlimme ist, dass die beiden Piraten neben Säbeln auch Pistolen tragen und wir wissen doch, dass seit Dezember 2008 ein Zusatz zum Schweizerischen Waffengesetz in Kraft getreten ist, das das Tragen von Imitationspistolen, also auch von Spielzeug- und Chäpselipistolen verbietet. Die Botschaft von 2006 zur Änderung des Waffengesetzes (Ab. 2.1.2 und 2.1.6) schreibt u.a.:
"Die Beurteilung, ob ein Gegenstand unter das Verbot fällt, muss situativ, unter Berücksichtigung der konkreten Umstände im Einzelfall erfolgen. Eine präzise Definition der Gegenstände ist wegen der Vielfalt der Objekte, die als Schlag- Hieb- oder Stichwaffen missbraucht werden können, nicht sinnvoll."
Es geht also bei dieser Gesetzesänderung nicht in erster Linie um die Spielzeugpistolen, wie man aus diversen Presseberichten hier, hier und hier schliessen könnte.

Sonntag, 8. Februar 2009

Abstimmungssonntag

Die beiden Abstimmungen zum freien Personenverkehr und zur Pauschalbesteuerung sind ganz in meinem Sinn ausgegangen. Dass fast 60 Prozent der Schweizer sich von den Raben der populistischen Wahlpropaganda und anderen seltsamen Internet-Manövern nicht irre machen liessen, ist doch hoffnungsvoll.
NB: Nachdem Christoph B. nach verlorener Abstimmung die Ja-Stimmenden mit Nazis verglichen hat, ist es höchste Zeit dass man ihn in den politischen Ruhestand schickt. Ich verstehe aber auch nicht, dass die Medien ihn immer wieder einladen und und immer wieder befragen - vielleicht damit sie sich danach über seine Äusserungen empören können? Einen konsruktiven Beitrag leistet C.B ja schon lange nicht mehr.

Samstag, 24. Januar 2009

Ins Auge stechend

mante2Wenn die NZZ über das neue "extravagante Kleidungsstück" von Micheline Camly Rey schreibt: "es besteht aus zusammengenähten Stoffen verschiedenster Muster - eine Art grobschlächtiges Patchwork - wobei der prominenteste Stofffetzen auf der Rückenpartie von einem überdimensionierten geschminkten Auge dominiert wird", das Stück aber nicht zeigt, werde ich neugierig.
Zum Glück haben andere Medien das Modell des spanischen Modelabels Desigual (laut Bernerzeitung) auch im Bild gezeigt. Nun, wir kennen den eigenwilligen Geschmack unserer Bundesrätin, deshalb wundert uns nichts.
Hier wird über die Herkunft des Augenmotivs gemutmasst und der Mantel als das Kleidungsstück einer Sektenführerin beschrieben.

.

Samstag, 10. Januar 2009

Raben sind keine Zugvögel

Nun wehrt sich der Schweizer Vogelschutz für die in der SVP Kampagne gegen das Personenfreizügigkeitgesetz verleumdeten Raben. Viele Tageszeitungen bringen heute eine Rechtfertigung dieser "intelligenten, treuen und heimatverbundenen" Vögel. Raben seien keine Zugvögel, es sei also sehr unwahrscheinlich dass rumänische oder bulgarische Raben in die Schweiz kämen, heisst es u.a.
Eines hat diese polemisierende Partei wieder geschafft, alle Welt befasst sich mit Raben und ihren Eigenschaften. Statt über politische Inhalte und deren Auswirkungen diskutiert man auf der Ebene der Symbole und Zeichen.

die letzten tage

hoffe...
ihr findet Leo wieder!!
diehebamme (Gast) - 1. Nov, 17:10
nur geduld, übermorgen...
nur geduld, übermorgen kommt windows 7 in den...
taranis (Gast) - 20. Okt, 22:15
Schön
Ich freue mich sehr über die Fotos, letztes Jahr...
Mestolo (Gast) - 20. Okt, 13:26
sprache?
nimmt mich wunder wie die drei sich verständigt...
diehebamme (Gast) - 19. Okt, 22:25
a) MS .net ist eine Bibliothek,die...
a) MS .net ist eine Bibliothek,die von diversen Programmen...
jfalch (Gast) - 19. Okt, 15:15

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