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Dienstag, 6. Juni 2017

Spannende Primzahlen

Primzahlen kennen wir alle und wissen vielleicht noch dass sie alle ungerade sind, ausser der Zahl 2, dass sie nur durch 1 oder sich selbst teilbar sind und dass ihr Auftreten keiner bekannten Regel folgt. Das ist es dann schon.
Primzahlen können aber auch begeistern und ein ganzes Arbeitsleben bestimmen. Michael Rassia von der Uni Zürich erforscht die Primzahlen und findet es bedauerlich dass sich viele Menschen weder für das Mysterium Primzahlen, noch für Mathematik überhaupt interessieren. Aber - Interesse an der Mathematik könnten auch nur inspirierende Lehrpersonen wecken. Artikel dazu in den UZHNews.
Ich hatte ein paar Jahre solch einen Lehrer, Schuldirektor Niklas, ein sehr strenger Mann. Ich erinnere mich noch an seine Mathematikstunden und mit welchem Schwung er "qued" unter einen mathematischen Beweis schrieb.
Dass ich nicht Mathematikerin geworden bin ist eine andere Geschichte.

Hier gleich noch ein spannendes Interview aus dem publizistischen Sektor der UniZH: Zeitungen werden nicht überleben

Montag, 16. Februar 2015

Entkirchlichung?

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Ich habe so viele gute Stunden in diesem Gebäude erlebt, dass es mich immer wieder dorthin zieht. Auf dem Bild ist der Turm des Hauptgebäudes der Universität Zürich zu sehen.
Das Frühjahrssemester hat heute begonnen und ich habe mich für Religionssoziologie entschieden. Die Vorlesung wird vom engagierten Assistenzprofessor Rafael Walthert gegeben. Wer sich unter Religionssoziologie etwas trockenes oder theoretisches vorstellt täuscht sich, auch wenn tatsächlich einige Theoretiker wie Marx, Dürckheim oder Weber zu Worte kommen. "Religion" betrifft uns alle, auch wenn wir nicht in die Kirche gehen oder wenn uns Minarette oder Entkirchlichung egal sind.

Zürichs Skyline an einem nebligen Februarmorgen von der Polyterrasse gesehen
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Religion in der Schweiz

Samstag, 10. Januar 2015

Wo Wissen steckt

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Ich war kürzlich in der Zentralbibliothek und als ich das gefundene Buch am Informationsdesk ausbuchen lassen wollte, wie man das seit zig Jahren gemacht hat sagte der junge Mann im milden Ton "das können sie da drüben selbst machen!"
Es ist einiges anders als seit der Zeit als ich regelmässige Besucherin war. Da musste sich was ändern beschloss ich.
Deshalb besuchte ich heute zwei Workshops die uns das neugestaltete Portal der ZB und seine Mengen von Funktionen und Möglichkeiten näherbrachten und die uns im zweiten Teil zeigten wie und wo sich die eBibliothek versteckt. Neben analogen Büchern bietet die ZB über 600 Fachdatenbanken an, dazu Ebooks und EJournals.
Es waren zwei spannende Stunden. Die Tasse Kaffee danach war sehr willkommen!

Dienstag, 16. Dezember 2014

Semesterende

Heute war für mich die letzte Vorlesung. Vergangene Woche mussten die regulären StudentInnen eine Prüfung zu Vorlesung ablegen (multiple choice) und der grösste Teil hat es nicht mehr für nötig gefunden heute auch noch mal zuzuhören.
Dabei war es spannend: "Kulturen der Gelehrsamkeit" - was heisst Bildung, was heisst Wissen, wer ist gelehrt, wie wird Gelehrsamkeit zelebriert - bei uns oder in Grossbritannien oder den USA? Fragen wurden aufgeworfen, zum Nachdenken aufgefordert..... Die meisten hat das wohl nicht mehr interessiert, weil nicht "prüfungsrelevant".

010

Montag, 8. Juli 2013

Der Fuchs auf dem Trampolin

Verhaltensforscher haben youtube entdeckt. Die NZZ vom Sonntag 7. Juli zitiert dazu einen wissenschaftlichen Text aus Animal Behaviour (den man allerdings nur gegen Bezahlung von 31.50 $ lesen kann): "Öffentlich zugängliche Videoportale gleichen Schatzkammern, in denen auf Filmmaterial gebannte, unerforschte Verhaltensweisen zu finden sind..."
Diesen Schatz wollen Forscher zweier Universitäten in Australien und Neuseeland für ein interdisziplinäres Projekt zu neuartigem oder seltenem Tierverhalten nutzen.
Auch für Nicht-Ethologen sind die Videos amüsant anzuschauen:
Pferd mit Ball
Fuchs auf Trampolin
Krähe im Schnee
Auswahl aus der NZZ am Sonntag

Montag, 7. März 2011

Reisen im Mittelalter

Die Vorlesung von Professorin Claudia Zey ist nicht bloss eine Wiederholung bekannter und weniger bekannter Fakten zum Thema Reisen sondern wir werden angeregt diese Fakten auf eine neue Art zu betrachten.
Im Mittelalter bedingte jeglicher soziale Kontakt eine "Reise" - wenn man mit jemanden sprechen wollte, musste man sich zu ihm hinbegeben oder jemanden zu ihm hinschicken. Es gab keine Möglichkeit Nachrichten zu übermitteln ohne dass sich jemand auf den Weg machte.
Reisen im Mittelalter war nicht Erholung oder Abwechslung sondern Notwendigkeit und Muss. Die Infrastruktur für das Reisen war erdenklich schlecht. Wege und Strassen, wo es sie überhaupt gab, waren in einem schlechten Zustand, Bekleidung und Schuhe von minderer Qualität, die Reisenden waren jeglicher Witterung ausgesetzt.
Esel oder im späteren Mittelalter Pferde für Begüterte dienten als Reit- und Lasttiere, Ochsen als Zugtiere.
Besonders exklusiv war dieser Elefant, der den Stauferkaiser Friedrich II auf seinen Triumphzügen begleitete:
Elefant-reisen
Der Elefant von Cremona wie er verschiedentlich genannt wird, war nicht der erste Elefant nördlich der Alpen. Karl der Grosse hatte bereits 802 vom Kalifen Harun ar-Raschid den Elefanten Abul Abbas zum Geschenk erhalten. Er war der erste namentlich und urkundlich belegte Elefant nördlich der Alpen.

Mittwoch, 17. November 2010

Der Mensch als Industriepalast

Dieses Poster, das den Menschen und seine Funktionen wie eine grosse Maschine darstellt, hat mich schon immer fasziniert.

man_as_industrial_palace

Aber ich habe nichts weiteres darüber gewusst, bis ich bei Heise über Informationen gestolpert bin. Der Urheber dieser und vieler ähnlicher Darstellungen war der deutsche Arzt Fritz Kahn. Das Berliner Medizinhistorische Museum hat im Frühjahr 2010 ihm und seinen Körperbildern eine Ausstellung gewidmet: Fritz Kahn - Maschine Mensch - Körperbilder der Moderne - ich habe sie leider nicht gesehen, aber es gibt eine Publikation dazu, mit diesem Poster als Faltblatt und ein Super Video von Henning Lederer

Montag, 28. September 2009

Neuronale Teams und Kortikale Areale

Die ersten Termine habe ich verpasst aber heute bin ich wieder in eine Vorlesung gegangen. Wahrnehmungspsychologie. Sehr interessant, man wird ganz ehrfürchtig dem eigenen Gehirn gegenüber dessen Komponenten andauernd höchst komplexe Aktionen durchführen.
Allein schon wenn wir einer Taube zusehen, ihre Farbe, ihre Bewegung, ihre Form und ihre Dreidimensionalität wahrnehmen, sind zahlreiche "neuronale Teams" gleichzeitig an der Arbeit.
und es sind zahlreiche "kortikale Areale" involviert.

wahrnehmung

kortex

Die Vorlesung findet im grossen unterirdischen Hörsal statt und wird in den Werkstattraum im obersten Stock des Unihauptgebäudes übertragen. Dort ist es zwar nicht so voll aber manche Studentinnen glauben sie befinden sich in einem öffentlichen Aufenthaltsraum und schwätzen und kichern ganz ungeniert. Stört ziemlich.

Donnerstag, 21. Mai 2009

Spitzenwerte

Herrn Barroso und das Commerzbanklogo habe ich nicht erkannt und ausserdem nicht gewusst wo Kenia oder Thüringen liegt. Keine Ahnung hatte ich auch bei der Frage in welchem Zweig der gesetzlichen Sozialversicherung der Beitragssatz am höchsten ist.
Das Studenten-Pisa von SpiegelOnline habe ich mitgemacht obwohl ich schon lange keine Studentin mehr bin aber weil ich gerne solche Test mache.
Mein Ergebnis fand ich dann zwar nicht so blendend, 33 von 45. Manches hätte ich einfach wissen sollen.
Mit der Auswertung des Tests hat sich meine Laune wieder gebessert:
Im Durchschnitt hatten die Teilnehmer 24,5 Fragen richtig beantwortet, die älteren Teilnehmer und auch die Doktoranden schnitten besser ab, "sie beantworteten im Durchschnitt ungefähr 30 Fragen richtig. Die Schüler hingegen landeten bei unter 20 richtigen Fragen. Und die Studenten? Mehr als 200.000 machten mit, ungefähr jeder zehnte Studierende in Deutschland. Sie kamen im Mittel auf 26 richtige Antworten.
Laut SpiegelOnline sind 30 Richtige bereits "Spitzenwerte".

Dienstag, 30. Januar 2007

Zeitwerkstatt

Für Erwachsene ist es kein Problem, wir wissen welche Zeit mit 17 Uhr 30 gemeint ist oder mit halb 11 Uhr! Auch 21.30 macht uns keine Schwierigkeiten. Wenn Engländer oder Amerikaner eher an die Einteilung des Tages in am und pm gewöhnt sind und sich unter 16 Uhr zuerst nichts vorstellen können, so lernen sie schnell um.

zeitwerkstatt

Für Kinder ist das ganze nicht so einfach. Es braucht für viele Zweitklässler eine richtige "Zeitwerkstatt" damit sie diese neuen Strukturen begreifen und sie zu selbstverständlichen Kulturelementen werden lassen.

Einfacher zu begreifen waren die Darstellungen von Herrn Ablanalp, er hat letzte Woche schon Verkehrsunterricht erteilt. Diesmal zeigte er den Kindern was ein verkehrstüchtiges Velo alles an Ausrüstung braucht und wie man sich als VelofahrerIn im Verkehr richtig verhält. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es dann noch die praktische Veloprüfung geben. Aber vorerst geniessen wir zwei Wochen Frühlingsferien.

verkehrsunterricht

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