Freitag, 4. April 2008

Tut mir leid

Frau Calmy Rey, dies wusste ich nicht als ich das hier schrieb.
Allerdings ist der Vergleich mit Carla Bruni den die NZZ da anstellt doch eher schwach. Eine demokratisch gewählte Bundesrätin ist doch anderes als eine angeheiratete Präsidentengattin.

Viel gute Wünsche

Herr B. hat heute Geburtstag.
globi21

Donnerstag, 3. April 2008

Sich nicht alles gefallen lassen

widmer-schlumpf Ich habe Eveline Widmer Schlumpf diese Karte geschickt. Man Frau darf sich doch nicht alles gefallen lassen!











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Ich bin ein Glückspilz

"Ich heisse Frau Gertraud Kunz{eine österreiche Frau},eine Witwe zu Spätem Herrn Thorsten Böhm{Ein ehemaliger deutscher Botschafter zu der Schweiz}.Ich bin 74years alt und leide an lange Zeit Krebs von der Brust.Ich bin jetzt im Krankenhaus Ziekenhuis Gooi-Noord (Blaricum) Rijksstraatweg 1, 1261 AN hier in den Niederlanden
Von allen Anzeigen verschlechtert sich meine Bedingung wirklich und es ist ziemlich offensichtlich, dass ich mehr als zwei Monate {gemäß medizinischen Berichten von meinem Arzt}nicht leben werde.Dies ist, weil die Krebsphase zu einer sehr schlechten Phase erreichen hat.
Mein Ehemann ist in einem schrecklichen Luftsturz auf seinem Weg zu Monchengladbach auf einer offiziellen Zuweisung gestorben,und während der Zeit unserer Ehe könnten wir kein Kind haben.
Mein später Ehemann war sehr wohlhabend und reich und nach seinem Tod,ich habe alle sein Geschäft und Reichtum geerbt.
Ich bin bereit, die Summe von £15,800,000(Fifteen Millionen, Acht hundert britische Pfund) zu Ihnen für das weniger privilegierte zu spenden."

Recycling und design

Aus 3000 Korken ist dieser Sessel angefertigt. Er wird in der Gallery of Functional Art ausgestellt, in der es noch mehr art furniture zu entdecken gibt.

sessel

"... functional art and art furniture are used interchangeable to denote object ranging from tables and chairs, to beds, sofas, lighting, screens, dressers and even bathroom fixtures. Running the gamut from folk to fantasy, from comfortable to conceptual, and from baroque to minimalist, these inspired creations are the work of artists..."
Gemacht wurde der bequem aussehende Sessel vom deutschen Künstler Gabriel Wiese, der ursprünglich Möbelschreiner war.
Hier und hier gibts mehr von ihm zu sehen.

Mittwoch, 2. April 2008

Kein Fingerspitzengefühl

Wie ein Schlag in den Magen ist das neue Inserat der Partei mit dem Sünneli. Ein Bildausschnitt wie er schlimmer nicht sein könnte. Calmy Rey strahlend im Kopftuch und ein Bild von Khomeini an der Wand. Auf einer Viertelseite in der Zeitung.
Ich zitiere einen Kommentar von seabass aus dem ignoranz-blog-forum :
"Heute spielt BR Calmy-Rey die Wähler der S** in die Arme!
Schaue dir dieses Bild an und realisiere, dass der S** ein leichtes Spiel gemacht wird. Wer soche Bilder freigibt hat kein Fingerspitzengefühl in der Wirkung socher Bilder auf die Amerikaner und Israelis, noch kein Einfühlungsvermögen in die Menschen in der Schweiz.
Die S** lacht sich krumm über so viel Dummheit!
Ganz abgesehen davon, dass die Verherrlichung und Anbiederung an dieses Regime auch moralisch gewaltig STINKT!"
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fertig lustig

Letzte Woche konnte man kaum mit dem Kinderwagen durch die Gruppen von Männern mit den dicken Goldketten um den Hals und durch die Grüppchen abgelöschter Typen, die ums sie herumstanden. Am Montag war alles leer, denn die Männer der Stadtreinigung waren zugange.

pavillon

Seit 18 Jahren existiert der Musikpavillon neben dem Winterthurer Stadtpark. Das Designerstück hat nie funktioniert, denn für öffentliche musikalische Darbietungen war er zu klein. Die dahinter gelegene Tiefgarageneinfahrt und eine Strassenkreuzung mit dem dazugehörigen Lärm fördern den musikalischen Genuss auch nicht wirklich.
Bald haben sich "Randständige" dort zusammengefunden und sich den Pavillon angeeignet. Die Bevölkerung hat die Situation akzeptiert, man war fast ein bisschen stolz, weil man so offen und weltstädtisch war. Besonders als das Schweizer Fernsehen einen Film über die Szene gedreht hat. Einzelne Bürger und Bürgerinnen lebten ihren Drang zur Wohltätigkeit und brachten Liebesgaben auf die Szene.
Aber die gemütliche Seite ist längst vergangen, immer mehr wurde die Szene als unakzeptabel erachtet. Vor allem als sie nicht mehr hausgemacht war sondern Suchttouristen und ihre Provider bis aus dem süddeutschen Raum anzog.
Der Winterthurer Stadtrat will nun "die Situation auf menschenwürdige Art in den Griff bekommen", heisst es in den News aus der Stadtverwaltung.
Die ganze Geschichte erinnert einen an den Zürcher Platzspitz, dort hat man auch viel zu lange untätig zugesehen.

pavillon2

NB: Am Nachmittag bin ich wieder am Pavillon vorbeigegangen. Er ist sauber und voller Blumen und ein freundlicher junger Mann aus dem Balkan verkauft sie. Ich habe einen Strauss Tulpen mitgenommen und die ungewohnten Perspektive aus dem Pavillon auf den Platz genossen.
Die früheren "Besitzer" des Pavillons sassen auf dem Platz herum und haben mit scheelen Blicken zum Pavillon geguckt, sie wiederum standen unter den wachsamen Blicken zweier Polizisten. Von der Goldkettelifraktion habe ich niemand gesehen.
Es heisst, dass beim Pavillon ein kleiner Markt entstehen soll.

Dienstag, 1. April 2008

Sechseläuten ohne Widmer Schlumpf

Ich würde mir wünschen, dass diese Nachricht ein schlechter Aprilscherz ist.
Eveline Widmer Schlumpf, die vom Schweizer Parlament rechtmässig gewählte Bundesrätin hat ihre geplante Teilnahme am Sechseläuten, an dem sie als Gast der Zunft Fluntern mitmarschieren sollte, abgesagt.
"Der Grund seien «Sicherheitsüberlegungen». Bei der Bundesrätin selbst, aber auch bei der Zunft sind zum Teil massive Drohungen eingegangen. Widmer-Schlumpf entschied darauf in Absprache mit der Bundespolizei, auf die Teilnahme am Sechseläuten zu verzichten."

Damit hat die politische Kultur in der Schweiz einen weiteren Schlag erlitten, gewissen Kreisen ist offenbar jedes Mittel recht um ihren Kopf durchzusetzen.
Warum kommt mir dazu diese aktuelle Meldung in den Sinn?

Montag, 31. März 2008

Absolut unnötig

Philippe Starck, der Stardesigner der letzten 25 Jahre sagt heute: "Alles, was ich gestaltet habe, ist absolut unnötig."
"Wir brauchen nichts Materielles. Viel wichtiger ist, dass man eine eigene Ethik entwickelt. Und dass man sich an diese Regeln auch hält. Ansonsten muss man sich um nichts sorgen."
Alles was der Mensch braucht ist: "Die Fähigkeit zu lieben. Liebe ist die wunderbarste Erfindung der Menschheit. Und dann braucht man Intelligenz."
"Alles, was ich gestaltet habe, ist absolut unnötig. Strukturell gesehen, ist Design absolut nutzlos."
"Ich war ein Produzent von Materialität. Ich schäme mich dafür. Ich will künftig ein Produzent von Konzepten sein. Das wird nützlicher sein."
"Es wird keine Designer mehr geben. Der Designer der Zukunft ist der persönliche Coach, der Trainer im Gym, der Diätberater. Das ist alles."
Lebenskrise oder Einsicht?
Interview mit Philippe Starck in der Zeit.

Sonntag, 30. März 2008

Lindbergwald

Einer der 150 Bäume, die im Lindbergwald gefällt wurden.

baeume

Viele Waldbesucher beschweren sich jetzt über die "Unordnung" im Wald. "Warum wird im Wald nicht mehr aufgeräumt?" fragt ein Leserbriefschreiber im samstäglichen Landboten.
Mit dem Aufräumen im Wald habe ich es nicht so und ganz allgemein denke ich, dass die Förster schon wissen, was sie tun.Trotzdem es wäre hilfreich, wenn sie ihr Wissen an die Besucher weitergeben würden zum Beispiel mit Führungen oder mit Informationstafeln. Dann könnte man vielleicht den Grund für manche Aktionen verstehen und es müssten einem nicht fast die Tränen kommen, wenn man sieht dass die wenigen Birken im Bäumliwald alle gefällt worden sind.

Samstag, 29. März 2008

NZZ und die Blogger

Soll das nun eine Wiedergutmachung für die schwache Kolumne vom Mittwoch sein, in der u.a. auch den Schöpfern vom Blogwerk-Jahrbuch 2007 auf die Füsse getreten wurde?
Die NZZ hat heute nämlich den Schweizer Bloggern eine ganze Seite gewidmet. Die halbe Seite wird allerdings von den Illustrationen von Nicolas Bischof verbraucht.
Im Text werden blogwerk (Schöpfer des Blogwerk-Jahrbuchs), krusenstern und swissmiss porträtiert. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber die drei sind ja auch nur ein winziger Ausschnitt vom Ganzen und man fragt sich warum die?
Immerhin wird zugestanden, dass Blogs "inhaltlich (beinahe) so vielfältig wie auf Papier gedruckte mediale Erzeugnisse" sind. Oder hat das Peter Hogenkamp gesagt, der zum Bloggen meint: "Man muss das mal gemacht haben."
Wie wahr!

Freitag, 28. März 2008

So fein!

Cantucci, gebacken vom Sportlehrer, werden immer wieder gerne genommen.

cantucci1

Donnerstag, 27. März 2008

Enten füttern...

... im Stadtpark. Die Brunnen fliessen wieder und die Fontänen spritzen, die kalte Jahreszeit gehört endgültig der Vergangenheit an. Und die Enten sind zutraulich wie nie, sie haben uns aus den Händen gefressen und wir haben ihnen den letzten Cräcker geschenkt. Es war ein wunderschönes Erlebnis, so Aug in Aug mit einer Ente!
entenfuettern

Bloggende Wissenschaftler

In dem grossen Blumenstrauss an Aktivitäten und Events, den die Universität Zürich (neu nennt sie sich nicht mehr unizetha sondern weniger "salopp" uzetha ) sich und der Bevölkerung zum 175. Geburtstag anbietet, steckt auch ein Professoren-Blog. 14 WissenschaftlerInnen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen schreiben über ihr Fach, ihren Alltag, über Gfreuts und Ungfreuts.
Zum Beispiel Rolf Pfeiffer, der sich mit Embodiment befasst und sich mit EU mumbo-jumbo herumschlägt. Oder Willibald Ruch, "bedeutendster Humor-Forscher Europas", der über seine Studie zur «Angst vor dem Ausgelacht werden» berichtet.
hardbloggin-shirts Bloggende Wissenschaftler sind zwar nichts Neues, die hard bloggin' scientists sind ja auch schon eine Weile zugange.
Und Torill Elvira Mortensen, die schwedische Medienwissenschaftlerin, die sich mit Humans, Culture und Games beschäftigt, bloggt bereits seit 2001. Unter "Blogging thought" hat sie sich Gedanken gemacht zu Blogs als Forschungswerkzeug. (Ich würde ja gerne den Link dazu angeben, aber er funktioniert leider nicht mehr)

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Mittwoch, 26. März 2008

(B)logorrhÖ

Nicht sehr einfallsreich definiert der Autor S.B.in der gestrigen NZZ in seiner Kolumne "Web 2.0" den Begriff Blog: "Dieses Kunstwort verbindet das «B» von Web mit «log» von Logorrhö, Geschwätzigkeit."
Und er demonstriert seine Unkenntnis gleich weiter: "Es geht in den Blogs vor allem um Blogs: wie viele Leser der Blog hat, welche anderen Blogs auf den eigenen Blog verweisen, auf welchen Blog-Charts der Blog auftaucht."
Wieviele Blogs hat SB wohl gelesen?

NB: Er hat sich darüber auch schon seine Gedanken gemacht.
Und der hier auch.

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