Dienstag, 25. März 2008

Calmy Rey im Kopftuch

Das war nun wirklich nicht nötig, wie eine Nonne verkleidet diesem Verbrecher zu hofieren. Er hat sich ja auch nicht um den "guten Ton" geschert, so ohne Krawatte beim Staatsbesuch - aber es war ja "nur" eine Frau!
Ich mag sie sehr, aber hier war sie entweder völlig falsch beraten oder hat nicht weiter gedacht. Dieses Bild wird man noch lange im Gedächtnis behalten.

Frühling lässt sein weisses band

winter

Soviel Schnee hatten wir, glaube ich, den ganzen Winter über nicht. Und eisig war's am Morgen auf Strassen und Trottoirs. Für die ganze Woche sind tiefe Temperaturen vorhergesagt.
Ich beneide Madame V., sie macht Ferien in Ägypten bei über 30 Grad!

Samstag, 22. März 2008

Elefantenfrühstück

Das Elefantenfrühstück am Graben gehört zum österlichen Winterthur. Körbe voll Rüebli, Äpfel, Blumenkohl, Fenchel und ganze Brotlaibe wurden da verputzt.
elefanten108
Dieses Jahr standen wir ganz vorne, sozusagen auf Tuchfühlung mit den grauen Riesen. Wir haben sie sogar am Rüssel gestreichelt. Es ist immer wieder eindrücklich den grossen Tieren so nahe zu kommen.
elefanten08

Freitag, 21. März 2008

Apropos Tibet

Hier ist der Blog von Kadfly, der in den kritischen Tagen in Tibet war, in Wort und Bild darüber berichtet und versucht unparteiisch zu sein.

Karfreitag in der Stadt

karfreitag2

karfreitag3

...und so hat es vor einem Jahr ausgesehen.

Donnerstag, 20. März 2008

Frühlingsanfang

Selbst G**gle findet heute sei ein besonderer Tag und feiert das mit einem besonderen Logo.
spring08
Warum haben aber alle um mich herum schon an 1. März vom Frühlingsanfang geredet? Vielleicht weil es damals wärmer war als heute (mit Frost auf den Dächern)?
Es ist so: "Der meteorologische Frühlingsanfang auf der Nordhalbkugel der Erde ist bedingt durch die Vereinfachung der Messdaten an einem Monatsanfang am 1. März.." (Wikipedia)
Der Frühling beginnt im Süden von Portugal und zieht mit einer Geschwindigkeit von 40 km pro Tag nach Norden durch Europa, in Finnland ist er dann im Mai.
In unserem Garten haben wir bereits Erstfrühling, das ist wenn die Forsythien blühen und die Stachelbeeren austreiben.

Mittwoch, 19. März 2008

Big Brother

Was Eliot Spitzer in seinem Privatleben macht ist mir eigentlich egal. Er ist nicht der einzige Politiker der Wasser predigt und Wein trinkt.
Interessant ist jedoch, wie der Fall des Gouverneurs zustandegekommen ist. Nämlich durch ein Softwareprogramm, das die Banken routinemässig auf zig Millionen Transaktionen täglich anwenden um Beweise für Geldwäscherei und die Finanzierung terroristischer Aktivitäten aufzudecken.
"In Spitzer's case, according to newspaper reports, it was three wire transfers amounting to just $5,000 apiece that set alarm bells ringing. It helped that he was a prominent political figure. But even the most mundane activities of ordinary citizens are given the same initial scrutiny." (Technology Review)
Wenn die Banken nur genauso gewissenhaft und akribisch all die Subprime-Kredite überwacht hätten!
NB: Can’t Grasp Credit Crisis? Join the Club by David Leonhardt erklärt die Zusammenhänge der Kreditkrise.

Dienstag, 18. März 2008

weiss, durchsichtig und hell

Ein Besuch im Kunstmuseum Winterthur stand heute vormittag für die Drittklässler auf dem Programm. Zum Thema: "Welche Farbe hat das Licht?" konnten sich die Kinder erst einmal selbst damit auseinandersetzen was Farbe bedeutet und kann: Gewitter, Wintermorgen und Wüste sollten mit farbigen Papierstücken dargestellt werden.
kunstmuseum
Danach führte Katharina Gersbach an Bildern von Sisley, Delaunay, van Gogh und Klee vor, wie die einzelnen Künstler das Licht auf die Leinwand gebracht haben. Auch für die Erwachsenen war die Führung spannend und die Zeit war viel zu schnell vorbei.

Montag, 17. März 2008

Tanz ums goldene Kalb

Im heutigen TagesAnzeiger von Henrik Bork: "Bittere Lehrstunde in Lhasa:"
"Denn der Tanz um das Goldene Kalb, der gerade stattfindet, ist geschmacklos. Der Westen hat aus Eigeninteresse begonnen, nur noch die positiven Seiten des chinesischen Reformmarsches wahrzunehmen. Das boomende Shanghai, die neuen Glitzerstadien in Peking sind in aller Munde. Die Ausbeutung von Wanderarbeitern, die Verhaftung von Katholiken oder die Unterdrückung von Uiguren und Tibetern werden oft wie Schönheitsfehler verharmlost. Diese zynische Realitätsverweigerung wird nun im Olympiajahr unhaltbar, und das ist besser so. Denn eine Regierung, deren Herrschaft sich auf Gewalt gegen das eigene Volk stützt, so lehrt nicht zuletzt die deutsche Geschichte, ist langfristig auch für ihre Nachbarn und den Rest der Welt eine Gefahr."
Ein Olympiadeboykott wäre übrigens kein erstmaliges Geschehnis. Zum Beispiel haben 1956 die Niederlande, Spanien und die Schweiz die Sommerspiele 1956 in Melbourne aus Protest gegen die Niederschlagung des Ungarischen Volksaufstands durch die Sowjetunion boykottiert. (Quelle)
Zu behaupten, die Olympischen Spiele seien keine politische Veranstaltung ist hochgradig naiv. Siehe dazu"Von wegen unpolitisch" in der Süddeutschen Zeitung.

Sonntag, 16. März 2008

Mit Samthandschuhen

Was muss eigentlich in China noch alles passieren bis sich jemand zu einem klaren Protest entschliesst? Länder und Organisationen wurden schon wegen geringfügigerer Vorkomnisse gemahnt, boykottiert und bestraft. Bei den aktuellen Eingriffen der Chinesen in Tibet jedoch wird beschönigt und abgewartet dass es eine Schande ist.
Olympische Spiele in solch einem Land abzuhalten grenzt an Zynismus. Hier regiert nur noch der Profit. Hut ab vor Steven Spielberg er hat Zivilcourage bewiesen.
china1
(Quelle)

NB: Lesenswert die Vorgeschichte des Tibetproblems

Samstag, 15. März 2008

Schweizer Schlitzohrigkeit?

Gestern hatte ich ein längeres Telefon mit dem Schweizer Korrespondenten eines deutschen Hörfunkdienstes. Er plant einen Beitrag über die Schweizer Schlitzohrigkeit und wollte wissen ob Globi ein typischer Vertreter dieser Charaktereigenschaft sei.
Das ist er nicht. Globi ist ein Schlaumeier aber kein Schlitzohr. (Ein Schlitzohr ist ein Schandmal für ein ehrloses Verhalten)
Ich bezweifle dass es der gegenseitigen Verständigung nützlich ist, die Bewohner eines Landes als Schlitzohren zu bezeichnen. Aber der Mann hat wohl seine Meinung schon gemacht und wird die Schweizer zum Beispiel für die maroden Universitätsanlagen verantwortlich machen, bei denen der Regen durchs Dach tropft .
Ich finde es ja auch eine Schweinerei, dass Leute die so viel verdienen im grossen Mass Steuern hinterziehen, die dann im Land überall fehlen aber man müsste wohl das eigene System erst einmal in Ordnung bringen. "Es ist einfacher auswärts Symptomtherapie als zu Hause Ursachenforschung zu betreiben." (Quelle)
Dazu Die Steuer-Hölle aus NZZamSonntag und Grossverdiener eignen sich als Sündenböcke.

Freitag, 14. März 2008

Eine Sache des Masses

Immer wieder wurden heute die Massbänder aufgerollt denn es ging bei den Drittklässlern um das Umwandeln von Massangaben, von Metern, Zentimetern und Millimetern. Etwas, dass uns Erwachsenen keine Schwierigkeiten bereitet. Aber dass ein Meter 1000 Millimeter hat und gleichzeitig 100 Zentimeter machte den Kindern das Umwandeln oft schwer. Mit ein bisschen Üben wird es bald zur Selbstverständlichkeit und dann kann man die Massbänder anderweitig verwenden.
lampe
Zum Beispiel für diese schönen "Measuring lights" von Chrissy Anliker.

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