Dienstag, 15. April 2008

Gehackter Ipod

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der besonders gut schmeckt. Leichtverdaulich kann er auch nicht sein obwohl er eher zu den vegetarischen Gerichten zählt. Und doch, der Elektronikmarkt wirbt mit gehacktem Ipod. Eine neue Kochsendung?

Ein Sträusschen für die hebamme

Sie hat nämlich heute Geburtstag und ich wünsche ihr für das neue besondere Lebensjahr viel Glück.

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Leider haben sich die Katzen bereits an den Gräsern gütlich getan.

Montag, 14. April 2008

Böögg Burning

Heute morgen waren die Männer noch eifrig auf der Sechselüüte-Wiese zugange um den Scheiterhaufen für den Böögg zu errichten. Um 18 Uhr wird der Holzstoss angezündet und nach der Zeit die vergeht bis der Kopf des Böögg explodiert kann man auf die Qualität des kommenden Sommers schliessen.
sechse2_08

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Die Büros und Geschäfte schliessen am Mittag und die Studenten haben sich wohl gedacht, es lohnt sich nicht aufzustehen, in der Vorlesung heute morgen waren nur ganz wenige Zuhörer.
PS. Ganze 20:01 Minuten hat es gedauert bis der Kopf explodiert ist, das lässt auf einen durchzogenen Sommer schliessen.
"Je schneller der mit Feuerwerkskörpern gefüllte Böögg den Kopf verliert, desto schöner soll anschliessend der Sommer werden. Bemerkenswert dabei ist: Die Brenndauer des Böögg korreliert in einer grossen Zahl der Jahre erstaunlich genau mit dem anschliessenden Sommerwetter in der Schweiz, vergleiche z.B. die Jahre 2003 bis 2007. Eine statistische Analyse kann aber diese Vermutung nicht erhärten." Wikipedia

Sonntag, 13. April 2008

Hortensien

Langsam wird es grün im Garten und ich habe jetzt auch die dürren Hortensienblüten vom letzten Jahr weggeschnitten. Man soll sie ja möglichst lange stehen lassen, da sie die neuen Knospen vor der Kälte schützen.

hortensie

Bewundert habe ich die filigranen Blüten, die sich trotz Schnee Frost und Wind gehalten haben.

... so spät durch nacht und wind?

... eigentlich ist es früh, nicht spät. Das Schulfest nebenan führte zur Schlaflosigkeit und zum Internetkonsum. Zu nachtschlafener Zeit liest man nun den 3456sten Text zur Befindlichkeit der Blogosphäre. "Wer bloggt so spät durch Nacht und Wind" im Feuilleton von Faz.net.
Ob sich die porträtierten Blogger freuen über: "Und sein Blick wird noch stechender, und seine Hand ballt sich zur Faust, und sein rechter Arm fährt mit einem gewaltigen Streich nach vorn: „Das nächste Mal, Freunde, erwisch ich euch kalt!“ oder "... eingehüllt in Zigarettenrauch, grüßt freundlich aus seiner dunklen Souterrainwohnung in der hessischen Kleinstadt Usingen, in der auf einem unauffälligen Wandtisch ein einzelner Computer steht" ?
Das Fazit des Beitrags: "Was treibt die Autoren zu dieser erschöpfenden und doch nicht erschöpften Tätigkeit, zu diesem Medium, das unablässig vorantreibt und keine Pausen gönnt, und zu diesem Text, der seine Schreiber vereinnahmt und überrollt? Was ist der Erkenntnisgewinn aus den unzähligen Diskussionen, was der persönliche Ertrag aus den anonymen oder halbanonymen Scharmützeln, wenn nicht vor allem vor allem das Gefühl des Dabeigewesenseins, damals, als sich ein Medium formierte."

NB (später) stehe ich da alleine mit meinem Missmut? Andere finden den Text lesenswert und schön, wohltuend und gut informiert.

Samstag, 12. April 2008

Smell beautiful!

Eigentlich geht es gegen meine Nachhaltigkeitsphilosphie aber hübsch und witzig ist dieser Ohrschmuck halt doch.

ear-ring


Man erhält 30 farblich assortierte Papierblümchen und einen silbernen Ohrstecker in einem Set. Die Blümchen kann man mit einem Tropfen Parfum benetzen und dann einen Tag lang oder auch zwei - frau müsste es ausprobieren - fein duften.
Designboom

Freitag, 11. April 2008

So nicht!

Tausende trafen sich heute auf dem Bundesplatz in Bern. Es herrschte eine sehr friedliche und freundliche Stimmung, die Menschen wussten genau was sie wollten: mehr Respekt im Umgang miteinander, mehr Respekt auch vor den demokratischen Institutionen. Was sie nicht mehr wollen ist der rüde Umgangston in der Politik und die Verunglimpfung, Verleumdung und Bedrohung von Andersdenkenden. So nicht!
Hier mehr.

bern1

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Regenschirme und Luftballons charakterisierten die Kundgebung

bern3

Eveline Widmer-Schlumpf selbst begrüsste die Menschenmenge und dankte für die Unterstützung. (Sie ist in der Mitte des Bildes.)

Donnerstag, 10. April 2008

Frühjahrskur für die Wohnung

Wir wollen unsere Wohnung frisch streichen lassen. Dafür müssen wir alles ausräumen oder zumindest von den Wänden wegschieben. Und was mach ich bitte mit all den Regalen voller Ordner und Bücher? Ja natürlich, weg damit - I simplify my life!
Dabei könnten wir es uns so einfach machen und mit wenig Anstrengung einen neuen Look in die Wohnung bringen.

postit_k

Eine aufgepeppte Lampe wäre auch noch möglich. Wir müssten uns auch nicht auf den gelben Klassiker beschränken, es gibt ihn mittlerweile in vielen Farben und Formen.

Mittwoch, 9. April 2008

Eine goldene Nase verdienen

Zum 32. Mal wurde kürzlich der Plagiarius verliehen, eine Negativ-Auszeichnung für Produktfälscher. Anfang April ist In Solingen nun auch ein Plagiatsmuseum eröffnet worden, in dem man Original und Plagiat anschauen und vergleichen kann. Video
plagiarius
Rund 250 Milliarden Euro Schaden im Jahr verursachen die Plagiate in den westlichen Ländern. Vom Kinderspielzeug bis zum Lederrucksack wird alles gefälscht sogar Papiertaschentücher. Nicht alle (aber sehr viele) Plagiate kommen aus Asien.
Doch die „Bösen“ sind nicht allein die Asiaten sondern auch die Auftraggeber in den westlichen Ländern, die bewusst Plagiate in Auftrag geben oder solche einkaufen und sich dabei eine goldene Nase verdienen.
Die Qualität werde immer besser, heisst es, für den Verbraucher ist es oft nicht klar, ob er/sie nun ein Original oder ein Plagiat kaufen.
Vor allem wenn es wie hier neben dem Original des designpreisgekrönten Carrybags aus Puchheim noch 10 verschiedene Designräuber gibt. An diese wurde letztes Jahr der Hyänenpreis verliehen.

Ein Zeichen setzen

Das kurze Gedächtnis der S** ist schon erstaunlich. Haben die Leute die Abwahl von Ruth Metzler vergessen? Dass mit den damaligen Machenschaften und Intrigen Blocher überhaupt erst in den Bundesrat kam?
In Winterthur lancieren Alt Bundesrat Friedrich und Nationalrat Hutter, beide FDP, eine Kampagne zugunsten Eveline Widmer-Schlumpf. Friedrich in einem Interview im Landboten:
"Ja, für mich war die Wahl Blochers ein Unglück. Möglicherweise ähnlich wie die Wahl Widmer-Schlumpfs war sie über Monate generalstabsmässig vorbereitet worden. Dennoch vermittelten wir dem Bürger nach Blochers Wahl nicht das Bild von einem illegitimen Vorgang. Die schlussendliche erfolgte Wahl wurde - bei allem Widerwillen - von den Blocher Gegnern akzeptiert. Ob man die Strategien bei der Blocher-Wahl und dessen Abwahl nun 'Intirge' nennt oder nicht: Es ist das recht jeder Fraktion eine Abwahl vorzubereiten. Ausserdem darf sich auch jedermann für eine Bundesratskandidatur zur Verfügung stellen. Am Schluss entscheidet verfassungsgemäss die Bundesversammlung über Wahl oder Nichtwahl."

Wer ein Zeichen setzen möchte, kann dies
hier auf der Website von Alliance F, dem Bund Schweizerischer Frauenorganisationen.

Dienstag, 8. April 2008

Süsse Flocke

Ich kann die Leute verstehen, die im Nürnberger Zoo Flockes erste Schritte im Freien miterleben wollten.

leo-april

An zwei Nachmittagen habe ich selbst fasziniert den Werdegang der kleinen Eisbärin im Fernsehen verfolgt. Mein absolutes Lieblingsbild: als sie schnurrend auf des Tierpflegers Bauch schlummerte.
Ich weiss auch, dass Natur und Freiheit für einen Eisbären anders aussehen. Aber zwischen all den schlechten Nachrichten von überall her war Flocke ein Lichtblick.

Sonntag, 6. April 2008

Zum Anschauen

kaleidoskop

Hier drücken und einen Moment Geduld haben (Video)
PS zwei Jahre später: der Link funktioniert nicht mehr.

Samstag, 5. April 2008

Hybris

Unter "10 ideas that are changing the world" fasst das Time-Magazine Ideen zusammen, die globale Lösungen bzw. Strategien für brennende Probleme der Zukunft darstellen könnten. Geo-Engineering ist solch eine Strategie: das Eingreifen in natürliche Kreisläufe im globalen Massstab.
Eine Idee ist diese: Weil bisher alle Vorschläge dem CO2-Ausstoss und dem Klimawandel entgegenzuwirken erfolglos gewesen sind, schlägt der Nobelpreisträger Paul Crutzen eine technokratische "Lösung" vor. Keine sooo neue Idee übrigens.
Er will "vast amounts" von Schwefel-Teilchen in die obere Atmosphäre blasen und so einen ständigen "Nebel" erzeugen, der die Erde kühlen würde. Ich nehme an, weil dieser Nebel die Sonneneinstrahlung verringern würde.
Die Idee ist einfach unglaublich und anmassend und könnte aus der Zeit der Reaganschen Starwars Projekte stammen. Hybris!
Dazu NZZ und Spiegel Online

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