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Sonntag, 31. Juli 2011

Volkskunst?

Heute war der letzte Tag der Ausstellung über "Böse Dinge" im Gewerbemuseum, es gab eine sehr interessante Führung, die nochmals vieles verständlicher gemacht hat - vor allem den Grund dafür, warum es sich hier um "böse" Dinge handelt.
Ich konnte auch einen Gegenstand wieder mit nach Hause nehmen, der durch seinen Aufenthalt im Museum mittlerweile "geadelt" worden ist.

schale

Als ich damals die Kaffeerahmdeckeliszene erforschte habe ich auf einem Weihnachtsmarkt diese Schale für 5 Franken gekauft. Es ist eine Glasschale auf der Aussenseite beklebt mit Kaffeerahmdeckeli mit Rosenmotiven, mit einer Goldfolie hinterlegt und mit rotem Samt überzogen. Eine Goldborte bildet den Abschluss.

Sonntag, 24. Juli 2011

Böse Dinge?

Mein heutiger Besuch im Gewerbemuseum Winterthur fügt sich an meinen gestrigen Beitrag an, es geht auch wieder um "Kleinteile".
Im Museum sind Böse Dinge ausgestellt, der Untertitel lautet "Positionen des (Un)geschmacks". Das Publikum kann seine "bösen Dinge" ins Museum bringen und sie entweder zur Adoption freigeben - es könnte ja sein, dass jemand genau dieses Keramikmäuschen noch für seine Sammlung braucht, oder man kann sie der Zerstörungsmaschine ausliefern.
Auf diesem Beitrag des Schweizer Fernsehens kann man die Maschine in Aktion sehen. Und hier ein zweiter Beitrag aus zehn vor zehn.

boese dinge4

boese dinge1
Des einen Kitsch des anderen Sammlerstück

Samstag, 23. Juli 2011

Wie die Schweizer wirklich wohnen

So heisst eine neue "ethnografische Studie zum Wohn- und Einrichtungsverhalten" des Gottlieb Duttweiler Instituts im Auftrag von (Möbel) Pfister. Ich durfte dazu einen kleinen Beitrag als "Expertin" leisten. Die Studie ist recht ansprechend und trotz der gebotenen Kürze, 37 Seiten, auch informativ.
Ein Erkenntnis-Schwerpunkt ist, dass die Wohnenden heute weniger Gewicht auf die "richtigen" Möbelstücke als auf die "Kleinteile" legen. Die "richtigen" Möbelstücke sind sozusagen nur Kulisse für das wirkliche Leben mit den schönen Dingen. Das fand ich in dieser Deutlichkeit interessant aber auch nicht neu.
Die "Kleinteile" waren ja auch nicht schon immer da sondern haben einmal ihren Anfang genommen. (Wenn man von der Gründerzeit und ihrem üppigen Schmuckbedürfnis absieht.)
Es gibt tatsächlich jemand, der diese Accessoires ins Rollen gebracht hat: Ivar Kamprad! In den 1970er Jahren zog er mit seinem Ikea Möbelhaus nicht nur kaufende Kunden an sondern auch jede Menge Schaulustige. Die sollten doch auch Geld liegenlassen. Kamprad hatte da die Idee der Boutique "Accenten" in der zu Anfang Küchenartikel und bald auch Dekorationsgegenstände zu so niedrigen Preisen angeboten wurden, dass "jeder, der zu uns kommt, wenigstens etwas kauft". (Ikea Facts 1984)
Solche Wohnboutiquen waren in den 1970er Jahren noch unbekannt, haben sich dann in den 1980er Jahren verbreitet wie Pilze nach dem Regen. Nicht nur Möbelhäuser, auch Kaufhäuser folgten diesem Trend und heute kann man sich nicht mehr vorstellen, dass es eine Zeit ohne die modernen Nippes aus Glas, Kork, Blech, Glitzer, Stroh, Filz, Spiegel, Leder, Holz und Plastik gegeben hat.
Jetzt stand ein entsprechendes Angebot für die konsumwilligen Kunden bereit und Wohn- und Frauenzeitschriften haben das Ihre zum Höhenflug der preisgünstigen Accessoires beigetragen, ebenso natürlich die gestiegene Kaufkraft und eine lockerere Haltung zur Nachhaltigkeit des Erworbenen. Wer sich an die Serie Einsatz in 4 Wänden erinnert, erinnert sich auch daran, dass zum Schluss des Einsatzes Tine Wittler mit allerlei farbenfrohem Schnickschnack dem Raum das "Unverwechselbare" gab.
Heute lebt vermutlich halb China von unserem Dekorationsbedürfnis.
Hier kann man sich die Lieblingsplätze anschauen, die vom Publikum hochgeladen und bewertet wurden.

Dienstag, 5. Juli 2011

Kügelibahn

Diese magnetischen Teile kann man auf einer magnetischen Wand nach Belieben anordnen, die Kugel läuft zwischen der Wand und dem Rand des Teils. Wenn nicht in Betrieb ist es ein Wandschmuck. Ein Spielzeug nicht bloss für Kinder.



Von Bernhard Burkart Product Design hergestellt in Switzerland

Samstag, 18. Juni 2011

Gefunden im Netz

Memory Bowl aus Bleistiften von Brent Sommerhauser. Interview mit dem Künstler auf Facebook.



Memory bowls: "We all have memories we never want to forget, but as time goes on, it's the small memories that seem to fade. With this gift, you can keep those memories for years to come. Buy a fishbowl or clear cookie jar and a large pad of paper. Give the gift with a note explaining that this is a "Memory Bowl". As events happen in your life, you can write them down and put them in the jar. At the end of the year, you pull the slips of paper out and reminesce all the events of the previous year."

Mittwoch, 15. Juni 2011

Aus alt mach was neues

Wie bin ich herumgelaufen um einen Ersatz für meine Puma Sneakers zu bekommen. Sie sind bequem, unauffällig und waren preiswert.
Das sei ein altes Modell wurde mir gesagt und wenn es das Modell überhaupt noch gab, dann war der seitliche Einsatz sicher pink oder gold.
So steckte ich die Schuhe in die Waschmaschine, kaufte mir neue Schuhbändel und ein Fläschchen Bama-Farbpflege "frischt weisse Schuhe auf" und unterzog meine alten Schuhe einer Verjüngungskur. Sie sehen aus wie fast neu.
sneakers

Mittwoch, 18. Mai 2011

Velofahren ohne Tränen

Wer mit einem Kleid oder einem Mantel Velo fahren will, hat schnell einmal ihr Kleidungsstück zwischen die Speichen des Hinterrads verklemmt, mit unschönen Konsequenzen.
Früher gab es Velonetze, heute sieht man ab und zu einen Plastikschutz. Viel stylischer sind die handgehäkelten Velonetze, dressguards oder jasbeschermer aus den Niederlanden, hergestellt von Simeli.


Modell Odette

Nur ist da wieder die Frage, wie befestige ich das Netz am hinteren Schutzblech?

NB: Es gibt spezielle Clips fürs Befestigen.

Samstag, 9. April 2011

Mitbewohner

Die Flohmarktsaison hat begonnen und jetzt leben diese zwei Gartenzwerge in unserem Garten. Sie sind aus Kunststoff und ihre leicht morbide Abgenutzheit hat mich angesprochen.

gartenzwerg

Samstag, 12. März 2011

Im Kugelbahnmuseum

Heute war ich mit dem Nachbarskind im Kindermuseum in Baden. Wir haben uns die Ausstellung "Kugelbahnskulpturen aus Holz" angeschaut. Gut sind wir schon früh gekommen, denn diese Kugelbahnen haben viele Kinder und ihre Eltern angezogen.
kugelbahn-maerz

kugelbahn-maerz1

kugelbahn-maerz2
Walter Gerber ist der Erbauer dieser Kugelbahnen aus Naturholz und er hat ein paar überraschende Elemente in die Bahnen eingebaut. Ich war sehr beeindruckt.

Sonntag, 13. Februar 2011

Welche sind die Schönsten? Windlichter Wettbewerb

Nun kann man seinem Lieblingswindlicht im Windlichter Wettbewerb der Sonntagszeitung seine Stimme geben. 260 Windlichter sind eingeschickt worden, 24 kommen in die engere Wahl, bis zum 27. Februar kann man hier abstimmen.
Mein Favorit ist dieses hier, die Nummer 2.
windlicht1

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