Es ist ein hübsches in rotes Leinen gebundenes Büchlein:
Dialektisch - Was Dialekt ist, Seit einiger Zeit hat der Tagesanzeiger Dialektwörter gesammelt und sie jeweils in kurzen bewusst subjektiv gefärbten Sprachbetrachtungen veröffentlicht.

"Was dann jedoch eintrat, hat uns überrascht: Die Leserinnen und Leser haben schon nach wenigen Tagen begeistert auf die neue Rubrik reagiert," heisst es im Vorwort. Noch keine Kolumne habe bisher so viel Resonanz gefunden wie diese Gedanken zu Dialektwörtern. Hier wurde der sprachliche Alltag thematisiert und das Publikum habe mit Briefen und Vorschlägen reagiert.
Wenn immer ich dazugekommen bin, den Tagesanzeiger zu lesen habe ich mich über diese dialektischen Schätze gefreut, die zum Teil schon etwas aus der Mode gekommen sind und die andererseits das Gesagt-sein-wollende oft genau auf den überraschenden Punkt bringen.
Das Buch ist zwar nicht ganz billig, aber es ist schön gemacht und für Deutsche in der Schweiz ist das Kapitel "Hoi" zu empfehlen.
Ein paar Kostproben: Chroose, bireweich, munzig, Töfflibueb, blutt, uliidig, rumpelsurig...
Und was ist mit der Weckrunzle?
waltraut - Donnerstag, 23. Februar 2012, 15:50