recycling

Montag, 2. Juni 2008

Spektakuläre Lichtquellen

Madeleine Boulesteix macht glamouröse Kronleuchter aus (un)gewöhnlichen Materialien. Das meiste davon findet sie offenbar auf irgendwelchen Ramschverkäufen, in Seconhandläden und Brockenhäusern von denen wir nur träumen können
chandelier
Gläserne Teetassen und Trinkgläser sind wichtiges Element dieser spektakulären Teacup Chandeliers. Altes Besteck, rostige Kuchenformen und abgenutzte Küchenutensilien sind die Rohmaterialien für ihre Jelly Bowl Lanterns.

"Reusing has always been part of my lifestyle, from the post-war thrift inherited from my parent's generation through the very influential punk movement to the ecological concerns of today...
Recycling has been around forever, born of a need and not having the luxury to waste but coupled with a basic human desire to create, recreate and entertain and I like to think that my work is part of this age old tradition," schreibt die Künstlerin.
Nicht ganz so glamourös aber doch sehr ungewöhnlich sind diese Chandeliers aus Bananenschachteln und aus Gummibärli.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Zeitschriften Recycling

Nicht nur mit Büchern, auch mit Zeitschriften lässt sich noch was anfangen.
magazine-bench21
Diese Magazine Bench stammt vom Designer und Möbelentwerfer fco.cantu aus Monterrey, Mexico. Er hat sich damit eine Auszeichnung in einem Trashformer Wettbewerb verdient.
Das Werk ist wohl eher als Kunst- denn als Sitzbank konzipiert. Über den Einsatz in der Praxis wird nichts gesagt.
(Haute nature)

Mittwoch, 23. April 2008

Buch Autopsie

Zum heutigen internationalen Buchtag:
Der amerikanische Künstler Brian Dettmer ist ein Recycling/Reconstruction-Künstler der besonderen Art. Seine Transformationen alter Bücher, Karten, Schallplatten und Kassetten sind faszinierend. Dettmer sagt zu seiner Kunst: "Through meticulous excavation or concise alteration, I edit or dissect a communicative object or system such as books, maps and other media."

briandettmer1

Samstag, 16. Februar 2008

Wahl Allegorie

The Primaries: Change of Choice
The-Primaries
"This piece is a comment on the historic political choice facing the American people. The two interpretations of the life giving, change/growth inducing medium- milk, represents, on one side, the nurturing/ protective femininity of Hillary Clinton and, on the other, the sweetened, easily digested rhetorical flair of Barack Obama."
Michael Steed. 2008

Gefunden bei the art of talking trash

Freitag, 1. Februar 2008

Bücher recycling IV

Mit dieser Handtasche erregt man garantiert Aufsehen. Sie ist ein Einzelstück, handgemacht aus dem Buch Pride and Prejudice von Jane Austen und für etwa 150 Dollar zu haben.
buch

Die Auswahl reicht von Moby Dick bis Harry Potter und die Dinger gehen offenbar weg wie die warmen Weggli.

Montag, 21. Januar 2008

Bücher recycling III

juniorworld
Juniorworld 2004

Jonathan Callan ist der Name des britischen Künstlers und hier ist eine grössere Installation zu sehen und dies über ihn zu lesen:
"In previous works, Callan has cut, scratched, folded and punched surfaces of original prints, paintings and photographs rendering the original virtually unrecognizable. In this manner, he draws attention to the objects we are surrounded by everyday. Callan addresses books as objects rather than sacred cultural artifacts and prompts viewers to explore ideas of materiality: what is a book and what is its purpose? Within a cultural context of hypertexts, virtual communication, the Internet and the commodification of books,Callan’s work encourages viewers to consider how we now address traditional modes of relaying knowledge such as through the use of textbooks, encyclopedias and atlases. In his artist statement, Callan describes his work as addressing, “the relationship of disembodied knowledge to embodied experience and materiality.”
(Danke Susann)

Mittwoch, 9. Januar 2008

Transitorisches Möbelstück

Es geht diesmal nicht um alte Bücher sondern um Zeitschriften und Magazine die sich in fast jedem Haushalt stapeln. Hier ist eine elegante und witzige Art des Recyclings und eine Möglichkeit dem Papierberg zu einem transitorischen Leben als Sitzgelegenheit zu verhelfen.

stool-wraps-by-arik-levy

Die Idee stammt vom Industrial Designer Arik Levy. Im Prinzip sind es zwei Spanngurte, die Höhe ist flexibel, die Heftli werden jedoch nicht mitgeliefert. Ob der Sitz sehr bequem ist und ob nicht der ganze Stapel beim Besitzen ins Rutschen gerät wäre auszuprobieren.

Mehr über Müllrecycling als neuestem Deko-Trend in diesem Elle-Video
"Müllrecycling, eine Kunstform, die das Nutzlose in Gold verwandelt! Die Künstler sammeln täglich und verwandeln das Gefundene in Objekte neuer Form. Das Resultat: ein seltsamer aber moderner Stil, der Müll neues Leben einhaucht."

Samstag, 15. Dezember 2007

Poetik des Gewöhnlichen

Nach all den spannenden Ereignissen in der Schweizer Politik (wer hätte gedacht, dass man Spannend, Politik und Schweiz im gleichen Satz verwenden kann) also nach all dem Atemberaubenden wieder einmal etwas Heitereres:
Die Arbeiten von Martine Camillieri sind verspielt und doch ernsthaft und das hier passt zur Jahreszeit.

noel2007

Es lohnt sich auf Martine Camillieris Homepage herumzustöbern, Französischkenntnisse sind von Vorteil.

Donnerstag, 29. November 2007

Naked Lady Party

Keine Angst, das ist nichts Unanständiges. Sondern gehört zu einem meiner Lieblingsthemen - Recycling.
Amerikanerinnen haben oft originelle und doch einfache Lösungen für alltägliche Probleme. Zum Beispiel für den überquellenden Kleiderschrank.
Man trifft sich zur Naked Lady Party.
Etwa 10 bis 15 Frauen kommen zusammen und bringen die Kleidungsstücke mit, die sie aus irgendeinem Grund nicht mehr tragen, um sie zu tauschen. Erfahrungsgemäss werden oftmals die Schrankhüter der einen die Objekte der Begierde der anderen. Idealerweise haben die Besucherinnen in etwa die gleiche Kleidergrösse. Naked Lady Party heisst der Anlass, weil man sich ja ausziehen muss, wenn man etwas anprobieren will. Deshalb auch "Ladies only!"
Etwas zu trinken und zu knabbern erleichtert die schwere Arbeit des Anprobierens und Tauschens.

Mittwoch, 28. November 2007

Jute statt Plastik

Eine Umfrage hat ergeben, dass 83% der SchweizerInnen für ein Verbot von Plastiktüten sind, schreibt die aktuelle Coopzeitung. Die Frage war: "Die Politiker überlegen sich, ein Verbot von Einkaufstaschen aus Plastik einzuführen. Sie wollen sie durch biologisch abbaubare Säcke ersetzen. Finden Sie das richtig?"
Junge Familien sind besonders vehement für biologische Alternativen: 96% sprechen sich für ein Plastiksack-Verbot aus. Bildung und Einkommen beeinflussen die Haltung: Je besser die Bildung und je höher das Einkommen, desto eher sind die Schweizer gegen Plastiksäcke eingestellt.
Aaaaber, was macht man mit den abbaubaren "Plastiktüten"? Die sollte man nicht einfach in den Kübel werfen sondern die gehören in den Biomüll bzw. in den Komposthaufen. Und wer hat einen solchen?
Wie bei allem ist es nicht damit getan dass man eine technische Wegwerflösung durch eine andere technische Wegwerflösung ersetzt sondern dass man mit dem Material vernünftig umgeht.
Eigentlich könnte ja jeder seinen Teil beitragen und zum Einkaufen Plastiktüten von zuhause mitnehmen, In meinem Haushalt gibts davon eine prall gefüllte Tragtasche. Das was in den letzten Jahren an Plastiktüten ins Haus gekommen ist, würde mir bei sorgfältiger Bewirtschaftung ewig reichen.
Auch die weisse Stofftragetaschen könnte man ja wieder benutzen.
plasticbag Wer es ganz modisch will hat vielleicht noch die Möglichkeit sich die Tasche der Designerin Anya Hindmarch anzuschaffen - die sich mit diesem Teil und der Hysterie die darum entstanden ist, eine goldene Nase verdient hat.






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