Mittwoch, 4. Juni 2008

Blogcamp Switzerland 3.0

Für den 29. August ist das dritte Blogcamp in Zürich geplant, ich habe Blogcamp1 und Blogcamp2-0 besucht und fand sie interessant. Also wollte ich auch diesmal mitmachen.
Es hat sich einiges geändert, Veranstaltungsort ist nicht mehr die ETH sondern der Technopark und um sich anzumelden muss man sich bei mixxt registrieren und vorgängig ziemlich viele vorläufige Nutzungsbedingungen und Datenschutzerklärungen lesen.
Da habe ich dann doch gezögert, ist eine Registrierung wirklich notwendig? Bei einer Un-conference, die sich so locker "ohne Agenda" gibt?

Sechs rappen mehr

Der Milchstreik ist zu Ende gegangen, die Bauern erhalten künftig für jeden Liter Milch, den sie produzieren sechs Rappen mehr. Es sind aber nicht die Grossverteiler oder der Zwischenhandel, die diesmal die Preiserhöhungen selbst übernehmen um bei den Konsumenten gut dazustehen. Die Verbraucher zahlen den Aufschlag selbst aber sie wissen auch, dass das Geld direkt den Bauern zugute kommt.
Ich zahle den Betrag gern!
Die schweizerische Landwirtschaftspolitik durchblicke ich nicht, doch ein fairer Preis kommt nicht zuletzt auch den Tieren zugute, die unsere Milch ja schliesslich produzieren.
Der Schweizer Tierschutz Blog: "Preisdrückerei auf dem Buckel der Bauern wird nach Meinung des STS Tierwohl und Tiergesundheit in der Milchproduktion weiter verschlechtern."

Dienstag, 3. Juni 2008

Elegante Bierträger

bieretasche
Für zwei Dosen reicht die kleine Tasche, in der grossen kann man drei Flaschen transportieren. Gesehen in der Buchhandlung Obergass in Winterthur.

Montag, 2. Juni 2008

Spektakuläre Lichtquellen

Madeleine Boulesteix macht glamouröse Kronleuchter aus (un)gewöhnlichen Materialien. Das meiste davon findet sie offenbar auf irgendwelchen Ramschverkäufen, in Seconhandläden und Brockenhäusern von denen wir nur träumen können
chandelier
Gläserne Teetassen und Trinkgläser sind wichtiges Element dieser spektakulären Teacup Chandeliers. Altes Besteck, rostige Kuchenformen und abgenutzte Küchenutensilien sind die Rohmaterialien für ihre Jelly Bowl Lanterns.

"Reusing has always been part of my lifestyle, from the post-war thrift inherited from my parent's generation through the very influential punk movement to the ecological concerns of today...
Recycling has been around forever, born of a need and not having the luxury to waste but coupled with a basic human desire to create, recreate and entertain and I like to think that my work is part of this age old tradition," schreibt die Künstlerin.
Nicht ganz so glamourös aber doch sehr ungewöhnlich sind diese Chandeliers aus Bananenschachteln und aus Gummibärli.

Sonntag, 1. Juni 2008

Dreimal Nein

Mein Vertrauen in die Vernunft der Schweizer BürgerInnen ist bestätigt worden. Alle drei Vorlagen haben sie (wir) deutlich "bachab geschickt" und damit der SVP eine deutliche Abfuhr verpasst.
Dass in Zürich die Grüne Ruth Genner und nicht ihr Konkurrent aus der SVP den Sitz im Stadtrat geholt hat, ist eine zusätzliche Freude.
Alles in allem ein gutes Abstimmungswochenende an dem sich die StimmbürgerInnen von ihrer weisen Seite gezeigt haben!

Fanzone Zürich

Leider weiss ich nicht genau, was eine Fanzone ist, Google listet zwar beinahe 2 Millionen Verweise aber für Wikipedia ist Fanzone unbekannt.
fanzone
Nun, jedenfalls gibt es diese mit Fanzone angeschriebene Plattform in Zürichsee, offenbar das Herzstück des ganzen umstrittenen Areals am Seebecken, das für die Fussballfans ausgeschieden ist. Was dort passiert kann ich mir nicht so recht vorstellen, saufen und gröhlen werden wohl die Hauptaktivitäten sein und alles was sich daraus ergibt, wie randalieren und vandalieren.
Ob wohl der eine oder andere auch einen Blick für den wunderschönen Blick auf den See und die Alpen hat?
enten
Diese kleine Familie lässt sich vom grossen Spektakel hoffentlich nicht aus der Ruhe bringen.

Samstag, 31. Mai 2008

Gerechter Preis für die Milch

005_im01_fi Die Schweizer Bauern wollen mehr Geld für die Milch. Ein verständliches Anliegen, wenn man sieht dass der Milchpreis seit den 1980er Jahren stets gesunken ist, die Produktionskosten dagegen ständig gestiegen sind. Der heutige Tagesanzeiger schreibt darüber.
70 Prozent der in der Schweiz produzierten Milch werden von Migros und Coop verkauft und sie drücken die Preise "in den Keller". Dafür können sie an Schoggodrinks und anderen Milchprodukten mit hohen Margen verdienen. Für die Bauern gilt diese Option nicht, sie werden geradezu ausgeblutet.
Dabei sollten die Schweizer Konsumenten bereit sein, einen gerechten Preis für die Milch zu bezahlen, wenn sie möchten, dass die Kühe weiterhin auf die Weide gehen und zu 70 Prozent Gras und Heu fressen. "Die Alternative sind Milchfabriken: kein Gras, kein Auslauf, dafür Kraftfutter und Massenhaltung wie in der Schweine- und Geflügelmast."

In Zukunft nur noch Milchfabriken? Das kann doch wirklich niemand wollen!

Donnerstag, 29. Mai 2008

Katzenmusik

Eigentlich bin ich kein Freund von allzuvielen Videos in einem Blog, aber dieser hier, mit Nora der vierfüssigen, schnurrhaarigen Klavierspielerin ist doch zu hübsch.
(Danke Regula)

Gold im Mund

goldkuchen

Mit Goldflitter war der urbane Kuchen am Montag verziert.

Gold als ess- oder trinkbares Dekorationselement ist nicht neu. In meiner Kindheit war ich vom Danziger Goldwasser, einem Likör mit Goldpartikeln, tief beeindruckt.
Gold wird eine anregende, ja sogar heilende Wirkung zugeschrieben. Dabei ist es nicht so kostspielig, wie es aussieht, aus einem Gramm Gold lassen sich nämlich bis zu 10 Quadratmeter Blattgold walzen. Das gibt eine Menge Goldflitter, Goldsternchen und Goldherzen. Lebensmittelrechtlich zählt Essgold zu den Farbstoffen und verbirgt sich hinter der Nummer E175.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Museum der Phantasie

behnisch
Das Museum Buchheim haben wir besucht. Der Architekt Günter Behnisch (von ihm stammt auch das Olympiagelände in München) hat das Gebäude entworfen, es liegt in einer wunderschönen Parklandschaft in Bernried am Ufer des Starnberger Sees.
Expressionisten, völkerkundliche Exponate aus Asien, eine Sammlung von gläsernen Briefbeschwerern, zeitgenössische Skulpturen und vieles andere gibt es dort zu sehen. Museum der Phantasie nennt sich das Haus, meiner Meinung nach ist es eine Präsentation der Schätze des sammelwütigen Lothar-Günther Buchheim, bei der ein roter Faden fehlt. Offenbar wurde das Museumskonzept auch bis zur Eröffnung "heftig und kontrovers diskutiert".
Gefallen haben mir die archaischen Skulpturen aus Holzabfällen von Hannes Schmitt - leider durfte man sie nicht fotografieren - während die metallischen Unterwasserfantasien eines Siegfried Ulmer weniger mein Ding sind. Aber sehenswert ist das Ganze allemal und der Museumsshop hat ein sehr schönes und geschmackvolles Angebot.
buchheim
Günter Schumann, Fussballmannschaft "B56 Chemie Leipzig", Beton bemalt

Dienstag, 27. Mai 2008

Augenblicke zum Geniessen

markus08

Seinen Geburtstag haben wir gestern gefeiert. Ein bisschen improvisiert und zusammengewürfelt, mit einem urbanen Geburtstagskuchen, Mitbringseln aus München und einem lieben Gast. Das Wetter hat mitgemacht und uns erlaubt fast bis Mitternacht auf dem Balkon zu sitzen.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Tschüss

weg1

Ich bin dann mal für ein paar Tage weg.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Zeitschriften Recycling

Nicht nur mit Büchern, auch mit Zeitschriften lässt sich noch was anfangen.
magazine-bench21
Diese Magazine Bench stammt vom Designer und Möbelentwerfer fco.cantu aus Monterrey, Mexico. Er hat sich damit eine Auszeichnung in einem Trashformer Wettbewerb verdient.
Das Werk ist wohl eher als Kunst- denn als Sitzbank konzipiert. Über den Einsatz in der Praxis wird nichts gesagt.
(Haute nature)

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