Dienstag, 20. Mai 2008

Ein Brett vor dem Kopf

Die Leserbriefe im heutigen Tagi zur Sendung Arena vom vergangenen Freitag haben mir alle gut gefallen, am besten dieser:

Christoph Blocher ist der Lorbeerkranz über die Augen gerutscht! Er wollte (und will wohl immer noch) hoch hinaus und hat nun den Boden unter den Füssen verloren. Da hilft auch die Assistenz seines Präsidenten Toni Brunner nichts, der wohl immer wieder seinen Mund so voll nimmt. weil er alles, was er im Kopf hat, auf seiner Zunge trägt. Aber wozu ein Blatt vor den Mund nehmen, wenn man selber ein Brett vor dem Kopf hat....

Auch die Gehirnwäsche, der sich wahrscheinlich alle SVP Exponenten unterziehen müssen, die schlechten Manieren von Blocher und Co, das hämische Grinsen dieser zwei unflätigen 'Torebuebe' und die gebetsmühlenartig wiederholten Argumente und Formulierungen von Hutter und Brunner kamen zur Sprache.
Danke liebe LeserbriefschreiberInnen!

Montag, 19. Mai 2008

Milbenkäse - nichts für Vegetarier

Das kann wirklich nur das Internet!
Bei meiner Suche nach mehr Information zum Rotklee bin ich, wie bereits erwähnt, auf Schubart, den "Edlen vom Kleefeld" gestossen. Dieser hat sich im 18. Jahrhundert in der Gemeinde Würchwitz ein Gut gekauft. Wo liegt denn nun dieses Würchwitz? Google konnte helfen: in Sachsen Anhalt. Bemerkenswert ist, dass es in Würchwitz ein Milbendenkmal gibt. Warum? Weil es dort den einzigartigen Milbenkäse gibt.
Zum Begriff Milbenkäse, den ich zum ersten Mal höre, wirft mir Google im Handumdrehen 14 200 Verweise in den Schoss.
Nun weiss ich, aus welch naheliegendem Grund der Milbenkäse Milbenkäse heisst. Die Käsemilbe "Tyroglyphus casei" und ihre Ausscheidungen verleihen ihm angeblich ein zart-nussiges Aroma. Als der "lebendigste Käse der Welt" wird er gerühmt, denn man isst die Käsemilben mit.
Die Zeit hast sich mit dem Käse befasst, Günter Jauch fragte bei einer 64 000 Euro Frage nach der Würchwitzer Spezialität (der Kandidat wusste die Antwort nicht), eine Diplomarbeit an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena wurde über den Milbenkäse geschrieben und auch ein Gedicht. Nicht zu vergessen das tonnenschwere Milbendenkmal aus weissem Marmor in Würchwitz.
Mein 24bändiges Konversationslexikon weiss nichts über Würchwitz, Schubart, der Edle vom Kleefeld ist ihm unbekannt und Milbenkäse natürlich auch.
Kann mir jemand sagen, was wir ohne das Internet und ohne Google täten?

Sonntag, 18. Mai 2008

Sportliches Wochenende

Ein nachbarschaftliches Fussballturnier und ein Halbmarathon hat uns dieses Wochenende beschäftigt. Mich allerdings mehr in einer Supportaktivität und nicht sportlich aktiv.
marathon
An beiden Tagen war das Wetter nahezu ideal, die Endspiele im Fussball mussten allerdings im strömenden Regen stattfinden, den Mann bzw. Frauschaften war das dann ziemlich egal.
Der Halbmarathon verlief erfreulich und dass uns danach der Sportlehrer zum Spaghettiessen im Restaurant einlud haben wir gerne angenommen. Danke.

Samstag, 17. Mai 2008

Strickblogger Nachwuchs

Mit unglaublicher Konzentration arbeiten die Drittklässler, Buben und Mädchen, mit ihrem Strickzeug. (Lismete auf Schweizerdeutsch.)
stricken
Alle zehn Finger sind im Einsatz beim "inestäche, umeschla, durezie und abelaa" - eine Schafmarionette soll es schlussendlich werden. Dazu müssen sie Maschen anschlagen lernen, abketten, Rippenstricken, Farbwechsel, linke Maschen stricken und für die Schafbeine kommt die gute alte Strickliesl zum Einsatz. Zahlreich sind die Fehlermöglichkeiten aber die nette Handsgi-Lehrerin hilft bereitwillig mit Rat und Tat.
Es macht den Kindern offensichtlich Spass. Deshalb ist mir unverständlich, dass die Schulhandarbeit kein besseres Image besitzt.

Freitag, 16. Mai 2008

Wildlife in der Stadt

reiher1

Diesem Reiher bin ich heute morgen in der Anlage des Kantonsspitals begegnet. Er sah so aus als wollte er sich aus dem Zierbecken sein Frühstück fangen.

Königinnen des Wallis

Am vergangenen Wochenende sind in Aproz im Kanton Wallis die Endausscheidungen der Eringer Kampfkühe ausgetragen worden. Die Favoritin Tina hat das Finale gewonnen.
Die Kämpfe basieren auf dem normalen Verhalten der Kühe mit dem sie die Rangordnung innerhalb der Herde festlegen. Verletzungen gibt es sehr selten. Ein Kampf ist vorbei, wenn sich die Kuh von ihrer Kontrahentin abwendet.

kampfkuh
Souris, die berühmteste Kampfkuh hat einen Ehrenplatz im Naturmuseum in Sitten erhalten. Am 14. September 2006 musste Souris nach einem unfallbedingten doppelten Beckenbruch im Alter von 16 Jahren eingeschläfert werden. Souris hat alle wichtigen Titel gewonnen und geht als die Königin der Königinnen in die Geschichte des Ringkuhkampfes ein. (Radio Rottu)
Literatur: Dubuis, Bernard: Kuhkämpfe im Wallis. Text: Luzius Theler. Lausanne 1983.

Donnerstag, 15. Mai 2008

Glücksklee und Himmelsbrot

trifolium_p
Trifolium pratense

Die Wiesen sind in diesen Tagen voll mit den violetten Blütenköpfen des Rotklees. Er sieht sehr hübsch aus in Blumensträussen, wird aber hauptsächlich als eiweissreiche Futterpflanze und zur Gründüngung angebaut. Hinter dem Allerweltskraut verbirgt sich eine interessante Pflanze und eine lesenswerte Geschichte.
Johann Christian Schubart aus Zeitz hat Mitte des 18. Jahrhunderts den Klee in die Landwirtschaft Europas eingeführt. Dafür wurde er von Joseph II zum "Ritter des heiligen römischen Reiches von dem Kleefelde“ ernannt.
Der Rotklee ist eine "Hummel-Blume". Nur sie kommen mit ihrem langen Rüssel an den Nektar. Imker ziehen deshalb für ihre Bienen den Weissklee vor.
Den nektarhaltigen Blüten verdankt der Rotklee auch den Volksnamen "Himmelsbrot". Für Liebhaber der Naturküche hier eine Auswahl von Rezepten.

Mittwoch, 14. Mai 2008

Katzengeburtstag

Leo mit den weissen Pfoten und seine vier Geschwister sind am Muttertag vor sieben Jahren auf die Welt gekommen.
Anfangs blieben die Kleinen in ihrer Schachtel aber bald begannen sie die Welt bzw. Wohnung zu erforschen und waren durch nichts mehr zu bremsen. Sogar über den Balkon sind sie hinuntergepurzelt, so gross war ihr Freiheitsdrang. Zum Glück wohnen wir im Parterre. Es war eine schöne aber auch anstrengende Zeit.
in-der-ruhe
Mami Tinka kann ihren neunten Geburtstag feiern.

in-der-ruhe2

Sonntag, 11. Mai 2008

Kunst aus Natur

Dieses kleine Kunstwerk habe ich heute morgen im Wald gesehen.

landart2

Susann hat mich auf weitere Bilder aufmerksam gemacht, dort gibt es auch Links zu Flickr Gruppen Environmental Art und Natural Art.
Typisch für diese Land Art ist, dass man sie nicht mitnehmen oder in einer Galerie ausstellen kann und dass sie sich mit der Zeit auf natürlichem Weg auflöst.
Andy Goldsworthy ist einer der Land Art-Künstler, der seine Werke wie auch den Prozess ihrer Entstehung und ihres Zerfalls in grossformatigen Kunstbüchern dokumentiert hat.
Wie populär dieses ästhetische Wirken mit Naturmaterialien geworden ist, zeigt auch dieses empfehlenswerte Buch: "Naturwerkstatt Landart, Ideen für grosse und kleine Naturkünstler".

Samstag, 10. Mai 2008

Was ist schweizerisch?

Die NZZ publiziert seit einiger Zeit Beiträge von wechselnden Autoren zum Thema "Was ist schweizerisch?" Heute schreibt der deutsche Schriftsteller Thomas Hettche unter dem Titel "Afrika" über die Geschichten, die die "Alten" erzählen. Für mich war der kurze Text ein Augenöffner: "Kein Krieg in den Augen."

Freitag, 9. Mai 2008

Fürs Baby

Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber so eine Babydecke würde ich keinem Baby zumuten wollen.
Skullfinity-Blue

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