things

Montag, 1. März 2010

Der freundliche Mann von Swisscom

Dank meines Blogs weiss ich, dass ich mein Handy vor ziemlich genau vier Jahren gekauft hatte. Vorgestern hat dieses "neue" Handy aus heiterhellem Himmel einen neuen Pin-Code verlangt. Nachdem ich den Code zweimal eingegeben hatte und zweimal zurückgewiesen wurde, wollte es ein PUK. Was ist ein PUK??? G**geln hat mich ein wenig aufgeklärt aber nicht wirklich geholfen. Und hirnloses Herumdrücken auf Tasten brachte es auch nicht.
Heute morgen kam von diesem Ding überhaupt keine Reaktion mehr, ich habe es nochmals aufgeladen aber das hat auch nicht geholfen, nicht einmal der Monitor wurde hell. Da die Chipkarte von Swisscom ist dachte ich dass die mir vielleicht helfen können. Der junge Mann im Swisscom Laden hat sich mein Problem angehört, eine Taste gedrückt und der Monitor war hell. Dann sollte ich die Telefonnummer meines Handys angeben, aber die weiss ich natürlich nicht auswendig. Der junge Mann hat nur gelächelt und gemeint, er könne das PUK auch über die Registrierung der Chipkarte herausfinden, aber hat meinen Namen nicht gefunden. Hoppla, da fiel mir ein, dass ich den Vorgänger des Handys inklusive Chip vom Sportlehrer übernommen hatte, vielleicht funktionierte es ja mit seinem Namen? In der Tat! Danach musste ich nur meinen Pincode eintippen, den ich zum Glück auswendig weiss. Und dann hat alles wieder funktioniert. Und alles war gratis. "Kundendienst" hiess es nur.
Ganz ganz herzlichen Dank dem freundlichenjungen Mann vom Swisscom Laden in Winterthur.

Dienstag, 23. Februar 2010

Zerschlissene Kostbarkeiten

Nicht vornehme Kimonos sondern die vielfach geflickten Arbeitskleider japanischer Bauern sowiealte Futonüberzüge, Reissäcke und indigogefärbte Textilien aus Hanf und Flachs sind das Thema von Kimonoboy. Hier werden diese immer seltener werdenden Kostbarkeiten einer vergangenen ländlichen Kultur auch zum Kauf angeboten.

kimono1


Wer sich für die Geschichte der japanischen Textilien interessiert kann dort nachlesen und erfährt z.B. etwas über die Boro-Textilien, eine Art japanisches Patchwork: "Boro is a Japanese word meaning “ tattered rags” and it’s the term commonly used to describe patched and repaired cotton bedding and clothing lovingly used much longer than their normal expected life cycle. Like early North American patchwork quilts, boro fabrics revealed much about the Japanese family's living standards and the nature of the country’s economy of their time.. "

Mittwoch, 17. Februar 2010

Nützliche Dinge

Ein gutes hat die Kälte, ich habe einen Teil meines Wollevorrats aufbrauchen können indem ich diese zwei Mützen gestrickt habe. Sie haben mir in diesen kalten Tagen die Ohren gewärmt. Nun scheint es ja ein bisschen wärmer zu werden.

muetzen

Montag, 8. Februar 2010

Geschnürt und vernetzt

Im Treppenhaus des Textilmuseums St. Gallen werden Werke der Künstlerin Rosmarie Artmann-Graf gezeigt.
Für Liebhaber von Arbeiten mit ungewöhnlichen Werkstoffen und textilfremden Materialien ist die Ausstellung eine Augenweide. Grundwerkstoffe sind Schnüre und Netzte, an die Gummiringli, Eiscremelöffel, Spitzenreste, Bonbonpapier, Joghurtdeckel, Reissnägeln Seidenfäden und manch anderes zu Hängebildern von speziellem Reiz zusammengefügt werden.

artmann1

artmann2

artmann3

"Schon als Kind hat Rosmarie Artmann-Graf viel gestaltet und alles gesammelt. 1978 erfüllte sie sich den Wunsch nach zehnjähriger Berufsarbeit als Sozialpädagogin die Schule für Gestaltung in Zürich zu besuchen...
Die Künstlerin gewinnt den Grundstoff zu ihren Arbeiten aus Wegwerf- und Zufallsmaterial. Die Ideen für ihre Werke setzt sie intuitiv um. Spielerisches und Zufälliges nimmt stets Einfluss auf dem Weg von der Idee zum fertigen Werk."

Die Ausstellung läuft noch bis 14. März.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Alt und gut

Diese Registrierkasse von Chicco aus den 60erJahren ist ein Lieblingsstück unseres Kleinen. Er kann sich immer wieder und lange damit beschäftigen auf irgendwelche Tasten zu drücken - eine Lieblingsbeschäftigung auch an Nähmaschine und Fernseher - und er freut sich an dem was passiert. Wenn er einmal herausgefunden hat welche seiner Handlungen was bewirken ist sie vermutlich nicht mehr interessant.

chicco

Ich selbst finde die Kasse sehr schön, in der Farbgebung und in der Form. Sie ist aus einem sympathischen soliden Kunststoff ohne irgendwelche Mätzchen und was mir am meisten gefällt ist, dass nicht irgendein Chip mir mit irgendwelchen elektronischen Geräuschen auf die Nerven geht. Sie hat lediglich eine Klingel, die angibt wenn sich die Schublade öffnet und das ist alles.

Sonntag, 10. Januar 2010

Weg damit oder die Kunst des Aufbewahrens

Eigentlich hat mich ja das Prinzip des Wegwerfens überzeugt. Denn im Lauf des Lebens sammelt sich eine Menge Treibgut an, das man hin und wieder entsorgen muss.
Nun passiert es mir regelmässig - wenn ich mich endlich von etwas getrennt habe, suche ich bald wieder danach. Und finde nicht. Weil ich es weggeworfen habe. Oder weil ich es an einem Ort verstaut habe, den ich vergessen habe.
Heute habe ich im Keller nach Zeitungsausschnitten gesucht und eine Schachtel mit Kinderbüchern gefunden, die ich schon längst im Reisswolf wähnte.

how-babies2
Ein Aufklärungsbuch von TimeLife aus den 1960er Jahren.

Es war wie die Wiederentdeckung eines Teils meiner Vergangenheit. Die wird ja von Erinnerungen allein viel zu wenig genährt, da müssen schon Dinge her, die man in die Hand nehmen kann.

Freitag, 11. Dezember 2009

Noch ein Weihnachtsgeschenk

Ein exklusives Designer-Stück, das aussieht wie selbstgemacht. Wieviel würden Sie für diese Brosche aus dem Haus Moschino bezahlen?

moschino

Samstag, 5. Dezember 2009

Die Schuhe des Fischers

Auf eine ganz spannende Fährte hat mich Spiegelonline heute gebracht. Es wird ein Bildband vorgestellt: Kopfbedeckungen in Glaube, Religion und Spiritualität aus der Sammlung Dieter Philippi. Und zwar geht es dabei um die Accessoires des Klerus, hauptsächlich um die Kopfbedeckungen.

Leider glaubt der Spiegelonline-Artikel eine sehr flapsige Sprache benützen zu müssen (warum darf man sich über das Christentum jederzeit ungeniert lustigmachen?)
Ich habe auch die Webseite von Dieter Philippi gegugelt, das ist eine Fundgrube von Informationen, Bildern und Links zum klerikalen Kleidungsstil. Sehr interessant!
Hier etwa das Schuhwerk des Klerus

Donnerstag, 26. November 2009

Was Warmes auf die Ohren

Ich bin ziemlich stolz darauf dass ich diese Mütze fertiggebracht habe. Dreimal habe ich angefangen und dann gemerkt, dass mir die Wolle nicht reicht, mit der dazugekauften dunkelblauen ist sie doch ganz hübsch geworden und vor allem, sie passt!

beanie

Auf der erfolglosen Suche nach einer Strickanleitung bin ich darauf gekommen, dass man diesen Mützen-Stil Beanie nennt. Angefangen habe ich sie oben mit vier Maschen und dann regelmässig zugenommen. Dann einfach weitergestrickt und ausprobiert bis die Mütze hoch genug war und beide Ohren bedeckt sind.

Sonntag, 22. November 2009

Buchstabenmuseum

Leuchtbuchstabenmuseum - eine gute Idee, aber noch ist es nicht soweit. Noch ist die Grafikerin Barbara Dechant aus Berlin am Sammeln.
buchstabe
Sie sammelt ausgediente Leuchtreklamen, einzelne Buchstaben und Schriftzüge, und besitzt bereits mehr als 300 davon. Diese möchte sie in einem eigenen Museum zeigen. Dass solche Schmuckstücke viel Platz brauchen lässt sich oben sehen, hier hat das Sulzer S, das früher selbstbewusst die Fabrikfassade zierte, seinen Platz gefunden.
Zur Erhaltung der Buchstaben und zur Dokumentation dieser rasch verschwindenden Werbe- und Präsentationspraxis wurde 2005 ein Verein gegründet. Die rund 50 Mitglieder wollen verhindern, dass Reklamen, die heute noch jeder kennt, schon bald in Vergessenheit geraten. In Zeiten der Globalisierung, wo kleinere Firmen zunehmend verschwinden, geht der Trend zu LEDS und riesigen Bildschirmen. „Mit den Neonreklamen verschwindet ein ganzes Handwerk“, sagt Anja Schulze, die ihr Geld als Museumsmitarbeiterin verdient. (bz-berlin)

Den Hinweis auf das Buchstabenmuseum habe ich bei zonebattler gefunden.

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