Bezahlen für Hahnenwasser?
An der Uni Zürich hingen heute an den Toilettentüren Anschläge, angeblich aus dem Rektorat, die mitteilen, dass ab 12.5.09 das Trinkwasser "in privater Hand" und deshalb kostenpflichtig sei. Der Verbrauch würde über die Legi abgerechnet, auf die man sich vorgängig das entsprechende Guthaben aufladen müsse.
Es gab konsternierte Blicke und "gohts no?" aber nichts weiter. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Trinkwasser vom Wasser für Händewaschen usw. unterschieden und gemessen werden kann. Ich kann mir aber vorstellen, dass jemand eine Diskussion über das Trinkwasser und seine unhinterfragte Selbstverständlichkeit auslösen wollte.
Es gab konsternierte Blicke und "gohts no?" aber nichts weiter. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das Trinkwasser vom Wasser für Händewaschen usw. unterschieden und gemessen werden kann. Ich kann mir aber vorstellen, dass jemand eine Diskussion über das Trinkwasser und seine unhinterfragte Selbstverständlichkeit auslösen wollte.
waltraut - Montag, 11. Mai 2009, 19:34
die diskussion über die selbstverständlichkeit von wasser ist sicher wichtig und wir sind ja hier in der guten lage, dass wir viel wasser haben und dieses in der öffentlichen hand ist, was auch richtig ist. so ist nämlich sichergestellt, dass das kostbare gut allen zur verfügung steht. im gegenteil dazu nestlé, die in fernen länder sich die recht am wasser sichert. das führt dann dazu, dass das wasser nur noch gegen teure bezahlung erhältlich ist und für die menschen, die an solchen orten leben dann auch unerschwinglich.
Du hast recht
Ich freue mich über diesen Protest, man hat sonst das Gefühl, alle StudentInnen wollen nur noch einen fetten Job bei UBS, Nestle und Google.