Montag, 6. Juni 2011

Alzgern

Ich war ein paar Tage auf den Spuren meiner Vorfahren unterwegs. Viel ist ja nicht mehr zu sehen. Zwei Kousinen habe ich getroffen und einen alten aber charmanten Onkel. Einen kleinen feinen Garten gabs, Spargel-Rigatoni am Ufer der Vils und schliesslich einen Quarkkuchen in der schönen Innenstadt von Landshut. Wir sind durch eine Gegend Bayerns gefahren, die ich überhaupt nicht kannte.
Hier, in Alzgern, war ich in meiner Kindheit oft in den Ferien. Grossvater Dominikus hatte eine Bäckerei - seit 1909 im Familienbesitz - und wir durften soviele alte Brezen essen wie wir wollten. Der Ort war winzig klein und fernab, mit Zug und Bus kam man dorthin, zum Schluss musste man noch laufen.Den Bäcker gabs - mit "Handlung", die Kirche, eine Schule und ein paar Bauern. Durch den Garten der Grosseltern lief ein kleiner Bach an dem wir viel gespielt haben. Den Bach gibt es heute noch, allerdings ganz überwachsen.
Der Ort ist immer noch klein und verschlafen, auf dem Friedhof war am meisten los. Am Dorfrand sind Einfamilienhausquartiere entstanden.Unsere Verwandten haben wir nicht angetroffen, im Schaufenster hatten sie Gartenzwerge. Leider leider habe ich meinen Fotoapparat zu Hause gelassen.
bäckerei

Donnerstag, 2. Juni 2011

Die Angst vor der Gurke

Hier ist ein lesenswerter Aufsatz über das "Shigatoxin-bildende Escherichia coli-Bakterium", kurz EHEC genannt.
Wir haben übrigens gestern eine Gurke - gut gewaschen und diesmal auch geschält - gegessen und sie hat sehr gut geschmeckt und es geht uns gut.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Ein Leben im Scanner

Da hat jemand - Francois Vautier, director and video artist - eine Ameisenkolonie in seinem Scanner installiert und sie über fünf Jahre lang jede Woche einmal gescannt. Das Video ist "an exploration of the aesthetic of life and degradation...I observed how decay and corrosion slowly but surely invaded the internal organs of the scanner. Nature gradually takes hold of this completely synthetic environment."
Mir ist nicht so ganz klar was das soll aber ich staune doch dass ein Scanner überhaupt diese emsige Fremdbesiedelung aushält.

Dienstag, 31. Mai 2011

Die Katze im Zelt

Ich war von den Dirigentenkünsten des kleinen Jungen beeindruckt, aber für unseren Piccolino ist Jonathan nur der Bub mit dem Zelt. Also habe ich auch so ein Zelt im blaugelben Möbelhaus gekauft und zuhause aufgestellt. Zuerst war der Kleine begeistert und hat sich mit einer Globi-Kassette darin verbunkert. Mittlerweile ist der Neuigkeitswert etwas verflogen, aber Nachbars Ginolino findet, das Zelt sei genau der richtige Rückzugsplatz für schwarze Kater.
zelt

Montag, 30. Mai 2011

Semesterende

Die letzte Woche des Frühjahrssemester hat begonnen, die schönen Räume sind schon bedeutend weniger belebt. Ich mag garnicht daran denken - wenn das nächste Semester beginnt ist schon September!

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Freitag, 27. Mai 2011

Boys will be boys

Eigentlich mag ich keine Waffen, auch keine Wasserpistolen. Aber gestern war es so hochsommerlich heiss, dass ich zum Spritzen und Abkühlen mit der Hochleistungswasserpistole nicht gut nein sagen konnte.
wasserpistole

Heute ist es wesentlich kühler und es hat geregnet (zum Glück für die Natur)

Donnerstag, 26. Mai 2011

Tanti auguri a te

Heute hat der Papa Geburtstag, alles Gute wünscht die Mama vom Papa!

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Wir freuen uns auf ein schönes Festchen!

Mittwoch, 25. Mai 2011

Filterkaffee - kein Fastdrink aus der Kapsel

Kenner entdecken den Melitta-Kaffee neu, hiess es kürzlich in der Sonntagszeitung unter Melittas Comeback.
Der Filterkaffee habe seinen schlechten Ruf durch die schlechte Behandlung - "stundenlang auf der Warmhalteplatte parkiert" - erlangt. Sogar in Deutschland, der Heimat des Filterkaffees trinken die Leute deshalb lieber einen Latte. Filterkaffee werde als drittklassiges Getränk angesehen, für Leute die nichts von Kaffee verstünden.
melitta_filter
Dabei sei es umgekehrt. Kaffeeexperten sagen, durch das langsame Brühen kommt die breite Aromapalette die in der Bohne verborgen ist viel besser zur Geltung, während im Kolbenautomaten unter Druck hingegen viele Aromastoffe verloren gehen.
Bei Wettkämpfen um die besten Bohnen werden diese stets als Filterkaffee degustiert. Geröstete Kaffeebohnen sollten innerhalb eines Monats nach dem Rösten konsumiert werden, danach baut der Kaffee ab.
Filterkaffeezubereitung braucht Wissen und Musse sagendie Experten, "Deshalb begeistert sie all jene Konsumenten, die sich dem Massengeschmack und dem Fastdrink aus der Kapsel entziehen wollen."
Wie schon einmal erwähnt, sind wir zuhause keine "standardisierten Kapseltrinker", der samstägliche und sonntägliche Filterkaffee macht das Frühstück für uns erst perfekt.

Dienstag, 24. Mai 2011

Edelweiss

Ich bin schon ziemlich stolz dass ich das Edelweissstöckchen vom letzten Jahr wieder zum Blühen bringen konnte.
edelweiss
Übrigens im Botanischen Garten in Zürich ist bis zum 16. Oktober eine Ausstellung zu sehen: "Edelweiss - Mythos und Paradox" - möchte ich mir unbedingt anschauen, vielleicht kommt ja das Echo vom Lindberg mit.

Montag, 23. Mai 2011

Natur und Architektur IV

Dieses Jahr fallen im Stadtgebiet die Robinien auf, die dank des warmen trockenen Wetters üppig blühen.
robinie
Robinie in einem Hinterhof in Winterthur

Eigentlich ist die Robinie - auch Falsche Akazie genannt (Robinia pseudoacacia) - ein Fremdling in unseren Gebieten, zwischen 1623 und 1635 wurde sie durch Jean Robin von Virginia nach Paris eingeführt und verbreitete sich in ganz Europa. Mehr
Sie wird von den Bienen geliebt und aus den Robinienblüten kann man wie von den Holunderblüten einen Sirup machen.

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