Sonntag, 1. April 2007

Wie fett sind die Schweizer?

Im internationalen Vergleich kommen die Schweizer und Schweizerinnen garnicht so schlecht weg, wie diese Grafik zeigt.

Bmi30chart

Hier ist sie in voller Grösse zu sehen.

(K)ein Aprilscherz

Wem nicht gefällt, was ich in meinem Blog schreibe, kann mir dies durch die Blume kundtun.

Thanks to Eszter.

Samstag, 31. März 2007

Wahlwerbung

Mit Regenhäubchen für die Velosättel in der Parteifarbe wirbt die SP dieses Wochenende bei den Winterthurer Velofahrern. Sorgt man sich um den trockenen Hintern der StimmbürgerInnen? Nein, es ist ein Votum zum Aktivsein auch bei Regenwetter und gleichzeitig will man zeigen, dass man auch als Partei aktiv ist. Auch bei Regenwetter.

sp

Die potentiellen WählerInnen danken.

Freitag, 30. März 2007

Blogger zum Anfassen

Über das Blogcamp an der ETH vom vergangenen Samstag schreibt die heutige NZZ in wohlwollenden Worten. U.a:
"Zumindest einige Vorurteile dürfte das Blog- Camp endgültig aus der Welt geräumt haben: Blogger sind weder ausschliesslich männlichen Geschlechts, noch sind sie nur unter der jüngeren Generation zu finden."
Lesenswert auch der Aufsatz "Der Roboter als Redaktor" !

Donnerstag, 29. März 2007

Strandgut

An den "Rändern Europas" hat die Schweizer Künstlerin Ursula Stalder jahrelang Strandgut gesammelt und dieses 1994 im Museum für Gestaltung ausgestellt. Ein schönes Buch "Gestrandet. An den Rändern Europas" hat die Ausstellung begleitet, "aus Fundstücken zwischen Kultur und Natur entstand ein melancholisches Abbild der westlichen Welt." Texte sind von Urs Widmer. Leider ist das Buch vergriffen.
An Ursula Stalder erinnert hat mich die Webseite Rheinschuh, die ein weniger melancholisches als skurriles Bild von am Rheinufer angeschwemmten Schuhen und Handschuhen zeigt. Auch wenn sie keinen künstlerischen Anspruch stellt, amüsant ist die Seite allemal. Und Fragen wirft sie auch auf.
rheinschuh2

Mittwoch, 28. März 2007

Testplanung für Lagerplatzareal

Sulzer und die Stadt Winterthur präsentieren das grösste zusammenhängende Industrieareal der Schweiz gerne als «neue Stadt in der Stadt» - auf Rundgängen und in Broschüren. Wenns aber darum geht, das pralle Leben vorzuzeigen, das Charmante, Verruchte und Improvisierte, dann werben die Vermarkter mit dem Lagerplatz, jenen 46 000 Quadratmetern beim Gleisfeld vor dem Hauptbahnhof: Dort, in diesen alten Hallen, Werk- und Lagergebäuden, haben sich in den letzten zehn Jahren Handwerker, Künstlerinnen, Kulturschaffende und Jungunternehmer eingenistet..." schrieb der Tagi am 8.11.2006, hier nachzulesen.

lagerhausplatz
Paradies Lagerplatz auf dem Sulzerareal

Man spricht von 90 Betrieben mit 300 Arbeitsplätzen und 17 000 Kunden pro Monat auf dem Areal. "Kurz: Der Lagerplatz ist die bunt spriessende Naturwiese auf dieser Industriebrache" und sie trägt viel zur Lebendigkeit und Menschlichkeit des von Investoren umgepflügten Sulzerareals bei.
Nach einer Aussprache mit Vertretern des Vereins Lagerplatz veröffentlichte die Stadt Winterthur gestern Folgendes:

"Das Lagerplatzareal ist Teil des Sulzerareals Stadtmitte. Zahlreiche Kleinunternehmen, Läden, Freizeitbetriebe und Restaurants haben sich hier eingemietet. Die Grundeigentümer streben mittelfristig eine Neunutzung an und haben zu diesem Zweck eine Testplanung eingeleitet. Die Mieterschaft ihrerseits hat sich inzwischen zu einem Verein zusammengeschlossen in der Absicht, die bisherigen Nutzungen zumindest teilweise erhalten zu können. Am Besten wäre es, das Areal zu kaufen.

An der Aussprache würdigte Stadtpräsident Ernst Wohlwend die Bedeutung der heutigen Nischennutzungen, welche die Belebung des gesamten Sulzerareals Stadtmitte positiv beeinflussen. Er sicherte dem Verein zu, dass ihn die Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen werde; das Handeln liegt indessen beim Verein selbst. Am Gespräch wirkten auch Fachpersonen aus Basel und Zürich mit, welche in ihren Städten ähnlichen Vorhaben zum Erfolg verholfen haben."
Im vergangenen Juni äusserte sich Stadtpräsident Wohlwend nicht sonderlich hoffnungsvoll: „Es tut mir selber weh, dass das Paradies nicht bleiben kann.“

Dienstag, 27. März 2007

Frühlingsboten

Heute vor einem Jahr habe ich auf dem Wiesenbord gegenüber unserem Hausdie ersten Veilchen gesehen. Sie sind jeweils ein untrügliches Zeichen, dass der Winter vorbei ist. Dieses Jahr sind sie bereits am Verblühen.

veilchen1

Vom Zahnteufel

Heute war die Zahnfrau in der Schule. Jedem Kind drückte sie einen Klacks Zahngel auf die Zahnbürste - Apfel-, Erbeer- oder Minz-Geschmack - und zeigte mit einem Riesengebiss, wie man die Zähne richtig bürstet. Dann hörte man nichts mehr als das schabende Geräusch von 27 Zahnbürsten auf 27 Kindergebissen. Dazu gabs noch allgemeines zur Zahnpflege. (Ob die Geschichte vom Zahnteufel, der den Kindern die Zähne kaputt macht noch in die heutige Zeit passt, wage ich ein wenig zu bezweifeln.)

zahn1
Eine farbige Sache, Zahnbürsten und Zahnbecher auf dem Plastiktuch

Damit das Gel wirkt, durften die Kinder eine Stunde lang nichts essen und trinken, auch in der grossen Pause nicht. Und den Geburtstagskuchen der Zwillinge, die heute neun Jahre alt werden, gabs auch erst am Nachmittag.

Montag, 26. März 2007

Liebe Susann

Du wolltest wissen, wie es an einem BlogCamp zugeht?
Zuerst sucht man die Räume in der ETH, in denen der Anlass stattfinden soll. Kein Problem, es ist gut beschildert. Dann sagt man einem freundlichen jungen Mann wie man heisst oder welche Anmeldenummer (vom Wiki) man hat. Er überreicht ein grosses Papier auf das man seinen Namen schreibt und irgendwo an sich selbst mit Sicherheitsnadeln festmacht. Von der Grösse her ist das Papier eher für solide Männerbäuche geschaffen. Apropos Männer, die sind definitiv in der Üüüberzahl. Aber ohne feststellbares Machogehabe. So 150 Leute werden es insgesamt sein.
Dann versucht man seinen Mantel (draussen war es ziemlich kalt) irgendwo zu deponieren, Kleiderhaken gibt es keine. Dafür ein Buffet mit genügend Kaffee, Getränken, Früchten und Gipfeli für den ganzen Tag. (Kostenlos aber mit einem Teller für Spenden.) Sponsoren für den Anlass, die Teilnahme ist gratis, sind Xing, namics und Hasler - die Namen hab ich schon mal gehört.
Man kann sich fotografieren lassen, bzw. man drückt selbst auf den Auslöser. Was mit den Fotos dann passiert, ist mir nicht klar und ich verzichte aufs Fotografieren. Nachdem ich dies gesehen habe, reut mich mein Zögern allerdings.
Um zehn Uhr gehts offiziell los, man trifft sich in einem Hörsaal. Peter Hogenkamp, einer der Organisatoren begrüsst in englischer Sprache. Sein Aufruf, mindestens drei neue Leute kennenzulernen, ist für mich Programm. Ein paar kenne ich von ihren Blogs, da ist die Vorstellung relativ einfach, ein paar andere spreche ich einfach an.
Auf Stellwänden sind Titel und Zeiten der Präsentationen angeschlagen und manchmal wird die Wahl schwer. Ich entscheide mich für: Gemeinschaft in der Blogosphäre, Multilingual Blogging und Blogging is not about blogging.
Multilingual blogging hat mir am meisten Denkanstösse gegeben. Wer nur deutsch bloggt, schränkt seinen LeserInnenkreis ein, wer nur Englisch bloggt (ohne englischer Muttersprache zu sein) bloggt vielleicht an seinem Zielpublikum vorbei. Zweisprachig bloggen - "Bridgeblogging nannte es die Referentin - gibt aber offensichtlich technische Probleme, doch das hab ich nicht ganz verstanden.
Ich selbst lese und kommentiere viele amerikanische und englische Bloggs, selten aber besuchen mich diese auf meinem Blog. Andererseits "lese" ich auch einen estnischen Blog, wobei ich mich aufs Bilderanschauen beschränken muss und froh bin, wenn die Bloggerin eine englische Übersetzung gibt.
Das Sprachenproblem ist Tatsache, vor allem in der Schweiz - ich kenne fast keinen Blog aus der Westschweiz, mein Französisch ist viel zu schlecht. Aber ich würde auch keine Einheitssprache wollen, alles nur in Englisch? - nein danke.
Mir ist ein wenig die Selbstverständlichkeit aufgestossen, mit der englischsprachige Personen erwarten, dass man ihre Sprache spricht - und wir tun das auch, wir wollen doch zeigen, wie kosmopolitisch und sprachgewandt wir sind. Hätte eine Kroatin oder ein Türke uns aufgefordert, in ihrer Sprache zu sprechen, wir hätten das als Zumutung aufgefasst und erwartet, dass sie Deutsch lernen. Dabei gibt es wahrscheinlich mehr Kroaten und mehr Türken in der Schweiz als Briten oder Amerikaner.
Jetzt bin ich aber abgeschweift. In den Pausen ist immer genug Zeit zum socialising and networking Den Mittag verbringe ich mit ein paar Leuten in einer ETH-Essstätte, das Sandwich beeindruckt mich nicht.
Ein weiterer Workshop am Nachmittag übers Bloggen ist didaktisch interessant. Danach, muss ich gestehen, hatte ich genug und bin heimgegangen.
Liebe Grüsse von Waltraut

BlogCamp zum Zweiten

Erst im Nachhinein habe ich auf verschiedenen Blogs kritische Stimmen aus dem Vorfeld des BlogCampSwitzerland entdeckt. Es waren Vorwürfe, dass es sich bei der Veranstaltung nur um eine Verkaufsschau handeln würde, einen Wolf im Schafspelz und dass die Organisatoren ganz klar kommerzielle Blog-Interessen verfolgen.
Zugegeben, ich habe den Satz über das "making money with blogs" im Wiki zuerst auch mit hochgezogenen Augenbrauen gelesen und gedacht, was will ich am BlogCamp mit meinem unkommerziellen Feld-, Wald- und Katzenblog.
Aber ehrlich, ich bin froh, dass ich dort war. Ich habe einige Leute kennengelernt, die von der gleichen Blogger-Leidenschaft angetrieben sind, ob sie nun aus unkommerziellem Spass bloggen oder damit Geld verdienen (wollen) - was ja durchaus legitim ist.
Von irgendwelchen Verkaufsaktionen habe ich nichts mitbekommen, vielleicht war ich auch in den "falschen" Präsentationen. Zudem, vermute ich, waren am BlogCamp die Leute mit den grossen Aufträgen nicht in der Überzahl.

Sonntag, 25. März 2007

BlogCampSwitzerland

Nun habe ich gestern einige Leute, die ich durch ihre Blogs bereits "kannte" aber auch solche, von denen ich noch nichts wusste, am BlogCampSwitzerland in natura kennengelernt. Denn socializing und networking sind ja wichtige Aktivitäten an solchen Treffen. Dass die "un-conference" eines barcamps nicht chaotisch sein muss, sondern durchaus geordnet ablaufen kann, weiss ich jetzt auch.

blogcamp1

Es herrschte eine entspannte Atmosphäre, fast wie bei einem Klassentreffen. Die Organisation war gut - einen grossen Dank an all die freundlichen Helfer - und es gab genug Kaffee.

blogcamp2

Bei den Präsentationen hatte man die Qual der Wahl, es hiess, irgendwo gäbe es dann Kurzfassungen, darüber würde ich mich freuen.
Wenn es wieder so ein Treffen geben sollte, gehe ich sicher hin.
Bc_logo_1501

Samstag, 24. März 2007

Powerdeutsch

Die Financial Times Deutschland erfreute vor kurzem mit zehn Folgen einer Glosse „Powerdeutsch“. Es ging darin zum Beispiel ums Priorisieren, um Whole-Nighter und No-Brainer, um Outsourcen und Optionenprüfen, kurz um den Wortschatz aufstiegshungriger Manager.
Detlef Guertler vom tazblog Wortistik spekuliert über das Potential dieses Powerdeutsch: „Wäre das nicht eine wunderbare Alternative zum Allerweltsenglisch? Die Deutschen sind ja weltberühmt für ihren traditionellen Willen zur Macht, und keine Sprache der Welt eignet sich besser für die Hundedressur als das zackig-preußische Deutsch. Wird in Zukunft jeder globalisierte Manager, der etwas auf sich hält, ein paar deutsche Begriffe in seine Redebeiträge einflechten müssen, um hip zu sein - mal “zack-zack”, mal “Problemlösungskompetenz”, je nach Anlass?“
chefdeutsch Bei Verständnisschwierigkeiten im Gebrauch von Powerdeutsch empfiehlt sich eventuell dieses Nachschlagewerk von Langenscheidt. "Es wird darin entschlüsselt, was ein Chef sagt, und was er meint, allerdings nur auf der Ebene von Amüsier-Lektüre auf dem Klo," meint der heutige Tagi dazu. Autor des Nachschlagewerks ist eine fiktive Person, nämlich Bernd Stromberg, Ressortleiter bei der "Capitol"-Versicherung für den Bereich Schadensregulierung, in der Fernsehserie Stromberg. Ich kenne die Serie überhaupt nicht, anschauen auf eigene Gefahr!
.

Freitag, 23. März 2007

Projekttag

machen

Gestern war Projekttag in der Schule. Zusammen etwas machen war das Motto. Zuerst hiess es zusammen etwas singen, das tönte recht gut und mir blieb es den ganzen Tag als Ohrwurm im Kopf. Dann wurden die Gruppen gemischt, von den Kindergärtlern bis zu den Grossen, da geht es darum einander kennezulernen, aufeinander Rücksicht zu nehmen, einander zu unterstützen. Ein teil der Kinder bereitete das Mittagessen vor, das auch gemeinsam eingenommen wurde. Es gab belegte Cracker zur Vorspeise, Sandwiches mit Ruebli und Gurken als Hauptgericht und zum Dessert gefüllte Äpfel und Fruchtspiessli. Um 14 Uhr war Schluss - nach einem nochmaligen Sing-In.

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