Freitag, 5. Januar 2007

Gefahr in PDF-Dokumenten

"Mit manipulierten Links auf PDF-Dokumente können sich Angreifer Zugang zu fremden Rechnern verschaffen. Experten hatten das Problem anfänglich für nicht gravierend gehalten - zu unrecht." Das schreibt heute die Netzzeitung
PDF-Dokumente galten bis vor kurzem als besonders sicher aber jetzt ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden.
Sie wird "relevant, wenn ein PDF-Dokument in einem Fenster der Browser Internet Explorer (bis Version 6) oder Firefox geöffnet wird. Der Link auf ein solches Dokument kann so manipuliert werden, dass sich ein Angreifer Zugang zu der Festplatte des betroffenen Rechners verschaffen kann... Da das Sicherheitsproblem nur die Browser-Erweiterung des Readers betrifft, raten Sicherheitsexperten, PDF-Dateien nicht im Browser zu öffnen. Nutzer sollten die Dokumente auf der Festplatte speichern und dann erst mit dem Acrobat Reader öffnen."

Betty Bossi als Feministin

Nun ist das feministische Rezeptbuch "Betty Bossi kocht vor Wut" verboten worden. Was die Berner Frauengruppe gegen Rassismus an Rezepten "für den feministischen Widerstand" gesammelt und herausgegeben hat, war zwar mit der Bemerkung "allfällige Ähnlichkeiten mit bestehenden Publikationen sind rein zufällig" versehen, aber dem Betty-Bossi-Verlag hat das nicht gefallen. Schweiz aktuell hat gestern abend darüber berichtet.

betty-bossi

Zu sehr hat das Buch in Format und Ringbindung an die schweizweit bekannten Kochbücher der Betty-Bossi-Kunstfigur erinnert.
Das Kochbuch ist weggegangen wie die warmen Weggli, allzuviele wird es nicht mehr zum Einstampfen geben.
Mehr darüber im Archiv der WOZ

Donnerstag, 4. Januar 2007

Welche Kamera?

Ich kann mich nicht recht entscheiden, welche Kamera ich kaufen soll. Noch verwende ich eine Nikon der ersten Stunde, eine Coolpix 4500. Gross und schwer fast wie ein Ziegelstein, aber sie hat mich durch Tausende von Aufnahmen begleitet und ich liebe ihr Drehgelenk.
gorillapod
Was ich aber sicher kaufen werde, ist dieser "Gorillapod", ein sehr flexibles Kleinstativ mit vielen Kugelgelenken, das im Fachhandel etwa 25 Franken kostet.

Mittwoch, 3. Januar 2007

Farbgestaltung

Seit drei Jahren existiert in Winterthur der Kaspar-Diener-Förderpreis für junge Gestalter und Architekten. Die besten Entwürfe werden jeweils im Gewerbemuseum ausgestellt, gestern war der letzte Tag. Mir persönlich hat das Konzept für das Betreibungsamtes in Wülflingen gut gefallen. Aber die edlen Farben und die elegante Gestaltung passen nicht für einen Ort an dem viel Leid und Kummer zusammenkommt.
Der preisgekrönte Entwurf von Franziska Matter, der ein Haus mit alter Bausubstanz: Kachelöfen, Parkett und Täfer in die Neuzeit katapultiert, gefiel mir von seiner Frechheit, aber wohnen würde ich darin nicht wollen.
senkresse Der Vorschlag von Nina Eigenmann, in der Küche eine lebendige Tapete, eine "Senkresse", aufzuhängen, finde ich witzig.
In die wasserhaltende Trägersubstanz ist ein Rankenmuster eingeprägt, das mit Kressesamen gefüllt wird. Man muss die Tapete schön feucht halten, dann keimt die Kresse und die Tapete wird grün. Die Keimlinge kann man abschneiden und verzehren. Die Tapete kann man abnehmen, abwaschen und wieder neu füllen.

Dienstag, 2. Januar 2007

Berchtold der falsche Heilige

Wir denken heute nicht an den Heiligen Berchtold, den gibt es im Heiligenkalender nämlich gar nicht. Ob wir heute an die Perchten denken, die grausligen Frauengestalten, die zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag im Alpenraum ihr maskiertes Unwesen treiben, ist auch nicht sicher.
In der Schweiz kennt man hingegen seit dem Mittelalter den Bärzelitag am 2. Januar. Er wird heute vor allem noch in Hallwil mit einem besonderen Maskentreiben der Bärzeli gefeiert.

baerzeli

Einen Bächtelistag wiederum feiert man am 2. Januar im Zürcher Unterland mit geselligem Beisammensein und der speziellen Bächteliswurst.
Der Berchtoldstag hat sich von der Reformation nicht vertreiben lassen und jetzt soll er dem "Einkaufsvergnügen" weichen?
Dagegen hilft nur strikte Konsumabstinenz.

Kein Tagi Blog mehr

Zeitungen gibt es heute keine, der Kanton Zürich feiert seinen Berchtoldstag, solange es ihn noch gibt.
Ab morgen erscheint kein TagesAnzeiger Blog mehr. Es war ja vorauszusehen. Man kann nicht annehmen, es würden von alleine interessante Beiträge und Kommentare hereinkommen, der Versuch ist schon bei anderen gescheitert.
Ich habe den Blog kaum mehr verfolgt, sonst hätte mich eine Langweiligkeitslähmung befallen. Auch die Beiträge der Redaktion waren keine Highlights.

Montag, 1. Januar 2007

Maximales Getöse

so hat Spiegel Online die Silvesterbräuche der Schweizer charakterisiert. Möglichst viel Lärm machen sei die Devise, aber es kommt nicht in die Nähe dessen, was wir einmal in Italien erlebt haben. Wir dachten damals ein Bürgerkrieg sei ausgebrochen.
In Winterthur versammelt man sich um Mitternacht auf dem Kirchplatz, früher war das gemütlich und nahezu besinnlich, heute scheint es eine Müllerzeugungsveranstaltung geworden zu sein. Ein paar Stunden hatten heute morgen vier Männer der Stadtreinigung mit der Beseitigung des festlichen Abfalls zu tun. Aber sonst begann das Neue Jahr friedlich. Ich hoffe für Euch da draussen ebenfalls.

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Sonntag, 31. Dezember 2006

Gut Rosh

oder guten Rutsch wünsche ich.

neujahr

Der Wunsch hat nichts mit den vom Silvesterwein Benebelten und ihrem unsicheren Heimweg zu tun. Er kommt vermutlich vom jüdischen Neujahr Rosh Hashana, bei dem man sich gut Rosh, d.h. einen guten Anfang wünscht.

Schuld und Mitschuld

Er hat es verdient für seine Verbrechen und Grausamkeiten bestraft zu werden, aber die Art, wie man ihn jetzt schnell aufgehängt hat, lässt einen doch ins Nachdenken kommen. Hat man da etwas vertuschen wollen, eine Mitschuld an den Verbrechen? Zudem ist die Todesstrafe barbarisch und primitiv.

Samstag, 30. Dezember 2006

Es roch nach Frühling

Wir waren in Locarno, sind in der Sonne am See spazieren gegangen, haben blühende Kameliensträucher gesehen und Palmen. Es roch schon nach Frühling. Der Risotto mit Pilzen war nach dem Spaziergang sehr willkommen.
porto
Leider hat uns das "Wägeli" bei der Hinfahrt versetzt. Die Kondukteuse gab uns eine Adresse bei der wir uns beklagen können, immerhin ist man drei Stunden unterwegs. Auf der Rückfahrt kam dann nach halber Strecke ein Wägeli und versorgte uns mit Tee, allerdings hatten wir unsere leckeren Berliner aus Locarno bereits trocken verzehrt.
Aber schön wars trotzdem.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Der Lauf der Dinge

Vor ein paar Tagen war im Bayrischen Fernsehen das Klassiker-Video "Der Lauf der Dinge" der Schweizer Medienkünstler Peter Fischli und David Weiss zu sehen. Trotz seiner angejahrten Aufnahmetechnik (es entstand 1987, Kamera Pio Corradi) ist das 30minütige Video ein faszinierendes und geradezu auch meditatives Kunstwerk.
In einer Lagerhalle haben die beiden improvisierte und dabei doch minutiös ausgeklügelte Installationen aneinandergereiht, die mit Schwerkraft, Feuer, korrodierenden Flüssigkeiten, Gasen, Luft u.ä. eine spannende Kettenreaktion am Laufen halten.
globi2
Der Film wurde immer wieder nachgeahmt, 2003 produzierte der Automobilhersteller Honda einen Werbespot, gegen den Fischli & Weiss anfangs juristisch vorgingen.
Bereits 1977 hat Globi, der kühne Erfinder, damals von Werner Büchi gezeichnet, eine "fantasievolle aber komplizierte" Apparatur zum Kerzenanzünden erfunden. Der amerikanische Zeichner Rube Goldberg hat in den 1930er Jahren diese Installationen bekannt gemacht.

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Tanzende Dalmatiner

Twelve days of Christmas - in diesem populären englischen Weihnachtslied sind nicht die zwölf Tage vor Weihnachten gemeint sondern die Tage zwischen Weihnachten und Dreikönigstag. Sie entsprechen den deutschen Rauhnächten.

twelve-dogs

Hier eine eigenwillige Interpretation des alten Lieds: This delightful take on the traditional song "The Twelve Days of Christmas" is the funniest, furriest, freshest way to laugh through the holidays. Each day in the song reflects a different breed of dog, with original photography of snoring sheepdogs, chomping chihuahuas, and even dancing dalamatians.

Dienstag, 26. Dezember 2006

In den Bergen Sonne

Um dem zähen Hochnebel zu entfliehen sind wir heute ins Appenzellerland gereist. Genau gesagt auf den Kronberg. Das war eine wunderbare Idee und weil es nirgends genug Schnee hat zum Skifahren herrschte ein friedfertige ruhige Stimmung.
kronberg2
Appenzellerbähnli nach Jakobsbad
kronberg5
Zäher Nebel über dem gesamten Mittelland
kronberg1
Kronberg 1663 Meter hoch
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Mit dem Säntis als Vis-a-vis haben wir zu Mittag gegessen
kronberg4
So sahs in den Niederungen aus

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