Sonntag, 3. Dezember 2006

Nato Gipfeltreffen

Ende November fand in Riga das Nato-Gipfeltreffen statt, das Kleine Nadelspiel berichtet darüber:
In Lettland hatte man sich dafür etwas ganz besonderes einfallen lassen. Hunderte von Frauen und Männern zwischen 30 und 86 verarbeiteten seit dem Sommer 380kg Wolle in 4500 wunderschöne Fäustlinge mit traditionellen, lettischen Mustern aus allen Regionen für die NATO-Abgeordneten.

brief1

Es gab auch eine besondere Briefmarke mit Kuvert zu dieser Strick-Aktion und hier kann man sich diese attraktiven Strickmuster von der Nähe anschauen.

Der wärmste Herbst

Seit Menschengedenken ist das der wärmste Herbst in der Schweiz. Wir hatten hier noch keinen einzigen Tag Frost, Ananassalbei, Borretsch, Lobelien und Glockenblumen blühen noch. Nach einigen Nebeltagen scheint auch die Sonne wieder.

salbei

So angenehm und komfortabel das Wetter für mich als Winterhasserin ist, so nachdenklich macht es, wenn ich lese, dass die Gletscher dahinschmelzen.

Samstag, 2. Dezember 2006

Peace through global Ecstasy

Die Menschen der Welt sind aufgerufen in der Vorweihnachtszeit für den Weltfrieden aktiv zu werden. Genau gesagt am 22. Dezember, dem Tag der Wintersonnenwende.
Weil sich so viel schlechte und aggressive Energie in der Welt aufgebaut hat, müsse man dem etwas Positives gegenübersetzen:

WHO? All Men and Women, you and everyone you know.
WHERE? Everywhere in the world, but especially in countries with weapons of mass destruction.
WHEN? Winter Solstice Day - Friday, December 22nd, at the time of your choosing, in the place of your choosing and with as much privacy as you choose.
WHY? To effect positive change in the energy field of the Earth through input of the largest possible surge of human energy.


Das Ganze ist Teil des Global Consciousness Projects
"The purpose of this project is to examine subtle correlations that appear to reflect the presence and activity of consciousness in the world. The scientific work is careful, but it is at the margins of our understanding." Wie wahr.

Advänschterli

Gestern war es an uns, den Adventskalender im Quartier zu eröffnen. Nette Leute haben uns besucht und es wurde sehr lustig.

advaenschterli

Dass das Bild schief ist liegt nicht am Adventswein sondern an den topografischen Gegebenheiten.

Freitag, 1. Dezember 2006

A tasty Christmas

Höchste Zeit den Adventskalender einzukaufen, warum dieses Jahr nicht auch den Haustieren eine Freude machen?

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Spam Blog

Ob eine Namensänderung dem Tagi-Blog zu Höhenflug verhilft? Dass er nicht so recht vom Boden hochkommt wurde hier bereits beschrieben.
Nun sind Adèle und Armand fristlos entlassen worden - höchste Zeit! Und statt Caroussel heisst der Blog jetzt Spam.
Ich frage mich ob das eine glückliche Namenswahl ist. Assoziiert man mit diesem Wort ja nicht in erster Linie das Dosenfleisch von Hormel sondern die unerwünschten Erzeugnisse von Sybil, Terra oder Ivory, die täglich unsere virtuellen Briefkästen verstopfen.

Donnerstag, 30. November 2006

Junge Kunst mit Essiggurken

Ich oute mich hier als Kunstbanausin. In der Ausstellung "emerging artists" aus der Schweiz in der Sammlung Essl - Museum in Klosterneuburg bei Wien ist unter anderen auch Christian Gonzenbach vertreten. Seine Installation href="http://www.claytv.net/pGherkins.php">Gherkins und das Video Gherkins Sport sind für die unbefangene Betrachterin lustig aber gewöhnungsbedürftig. Was will uns der Künstler sagen?

Aus dem Pressetext: The selection criteria were originality, freshness, consistency in the choice of themes, media and techniques, and theoretical background. Of course, personal likes and preferences of the curators were necessarily involved in this process which can never be truly "objective". The exhibition at The Essl Collection presents 18 artists with 240 works. Every position needed to be given enough space to give visitors a real impression of the individual artistic approaches.
Die Ausstellung läuft bis zum 25.2.2007

Geburtstag und Nanopublikum

Heute vor einem Jahr habe ich siebensachen gestartet und ich staune darüber, wie schnell die Zeit vergangen ist. Am Anfang war ich schon stolz, als ich es eine Woche durchgehalten hatte, inzwischen gehören siebensachen zu meinem Alltag.
Gert Selles Buch hat mich damals angeregt "kulturelle Positionsbestimmungen" zu versuchen.
330 Beiträge habe ich "gepostet" und 494 Bilder veröffentlicht.
Wieviele Besucher ich hatte, weiss ich nicht. Kommentare dürften es nach meinem Geschmack ein paar mehr sein, aber ich kann auch mit meinem "Nanopublikum" gut leben. Klein aber fein, sagte das nicht schon Goethe?

Mittwoch, 29. November 2006

Vom Korn zum Brot

Sachthema der Zweitklässler in diesem Halbjahr war der Weg vom Korn zum Brot. Zum Abschluss haben wir die Wespi-Mühle in Winterthur besucht. Der freundliche Herr Hablützel meinte, es ist für die Kinder wichtiger , dass sie den Wandel vom Korn zum Mehl mit den Händen spüren, als dass sie genau wissen welche Maschinen daran beteiligt sind. Für die Kinder war es dann auch ein Vergnügen, so richtig in die Korn- und in die Mehlsäcke hineinzulangen, mit den Fingern den Unterschied zwischen Schrot und Korn, Dunst und Mehl zu spüren. Klar, dass sie dabei weisse Nasenspitzen bekamen und auch sonst wie kleine Müller aussahen.
Die Mühle wird noch mit Wasserkraft betrieben, den Wassereinlauf kann man sehen, aber das liegende Turbinenrad nicht.

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Dienstag, 28. November 2006

Globi geht zu Orell Füssli

An vielen Orten ist Globi schon gewesen. Ab 1. Januar hat er ein neues Zuhause. Viel Glück Globi!

globi

Unterbrechung

Gestern gabs einige Probleme hier bei twoday. Ich war am Ausprobieren eines neuen Headerbilds und plötzlich ging nichts mehr. Aber man versicherte uns, dass die Daten erhalten wurden. Besser zwischendurch mal selbst speichern.

Zur Abwechslung wieder eine Skulpture von George Hart, wer hier regelmässig vorbeischaut kennt seine Sachen .


disk-combobulation


Disk-Combobulation von George Hart

Zum Wort Combobulation den Beitrag im Urban Dictionary.

Montag, 27. November 2006

Digitale Bohemiens

Das hat man davon, wenn man Interviews gibt. Die Dame vom Tagblatt der Stadt Zürich (vom 23. November) urteilt über mein Blog: "Dort platziert sie Ferienfotos und alltägliche Beobachtungen." Dabei versuche ich - unter anderem - gerade das Besondere im Alltäglichen zu beobachten. Und bitte wo sind die Ferienfotos?
Auch die Behauptung am Schluss des Textes, dass die Blogger immer intelligenter werden, stammt nicht von mir. Ich habe auf ihre Frage: Macht Bloggen intelligenter oder ist es das "Klo des Internets", wie manche sagen? mit einem Zitat von Rebecca Blood, Bloggerin der ersten Stunde geantwortet: „Blogging makes people more thoughtful and articulate observers of the world around them“ und ich kann das nur unterschreiben.

Aufhänger für diesen Text war das Buch von Holm Friebe und Sascha Lobo: "Wir nennen es Arbeit - Die digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung". Deshalb ihre Frage: Was halten sie vom Ausdruck "digitale Bohemiens"?
Meine Antwort: "Ich bin keine Expertin, habe das Buch auch nicht gelesen sondern nur die Rezension im TagesAnzeiger. Mir scheint, "digitale Bohemiens" ist eine kreative Umbenennung eines an und für sich ungewünschten Zustandes, ein Euphemismus. Mir fällt dabei auch die Fabel vom Fuchs und den Trauben ein: weil der Fuchs die Trauben nicht erreichen konnte, erklärte er, sie seien ihm ohnehin zu sauer. Digitale Bohemiens klingt aber sicher besser als Prekariat. Zudem scheint mir die Einschätzung, dass es nichts braucht als eine schnelle Internetverbindung und ein "aktiv bewirtschaftetes Sozialkapital" (Bourdieu lässt grüssen) um "sogar erfolgreich" Geld verdienen zu können sehr optimistisch."

Eigentlich habe ich ja gedacht, die Dame würde sich nochmals melden, wenigstens um sich zu bedanken, dass ich mir die Zeit genommen habe, auf ihre Fragen zu antworten. Das geschah nicht . Deshalb ist es gut man hat einen Blog, um den leichten Ärger loszuwerden.

Sonntag, 26. November 2006

Bücher lesen

Bei Dailylit kann man sich ein Buch aussuchen, das man dann in kleinen Fortsetzungen, die per Email zugeschickt werden, lesen kann.

Ich habe mir Flatland von Edwin A. Abbott ausgesucht, das 1884 erstmals publiziert wurde. Es kommt in 37 Fortsetzungen, geht also nicht zu lange. Die ersten Folgen habe ich bereits erhalten, es war eine gute Wahl. Abbott hat eine "mathematische" Satire über die Viktorianische Gesellschaft geschrieben aber auch eine Science Fiction Geschichte. Hauptsächlich geht es um die Wahrnehmung von Dimensionen.

Flatland Wohnhaus
Flatland-house Flatland ist ein zweidimensionales Land. Seine Gesellschaft ist hierarchisch aufgebaut: als niedrigste Klasse werden die Arbeiter und Soldaten angesehen, sie sind spitzige gleichschenklige Dreiecke, gefährlich, weil sie mit ihren spitzen Winkel im zweidimensionalen Raum von Flatland die anderen Mitbewohner verletzen und zerstören könnten.
Gleichseitige Dreiecke sind Handelsleute und allgemein die Mittelklasse, während Gentlemen and Professionel Men als Quadrate, Squares erscheinen oder auch als Fünfecke. Darüber der Adel, die verschiedenen Schichten der Nobility, die sich durch immer mehr Seiten auszeichnen, bis sie den Ehrentitel Polygon erhalten. Wenn die Seiten so viele werden, dass man sie von einem Kreis nicht mehr unterscheiden kann, hat man die höchste Liga erreicht, die Priester.
Frauen hingegen sind Striche. Und dadurch besonders gefährlich mit ihren zwei Spitzen. Wenn man sie von oben oder von unten sieht, sind sie nichts als ein Punkt. Weil sie auch kein Gehirn besitzen - wo sollte das in einem Strich Platz haben – werden sie durch Gesetz gezwungen, dauernd einen Peace-cry auszustossen und ständig in einer ondulierenden Bewegung zu sein, um ihre Anwesenheit den anderen kundzutun.
Ich bin schon gespannt, wie sich das tägliche Leben in Flatland organisiert.

Samstag, 25. November 2006

Kleider machen Damen

Im Textilmuseum St. Gallen ist noch bis zum 7. Januar die Ausstellung über Akris - Mode aus St. Gallen zu sehen.
Susan Sarandon and Secretary of State Condoleezza Rice tragen Modelle von Akris, "Switzerlands Chanel".

"Akris steht für eine neue Form von Luxus und Modernität. Selbstverständlich und unprätentiös. Mit einer besonderen Sensibilität für die Persönlichkeit einer Frau, selbstbewusst und feminin. Mit klaren Linien und einer schnörkellosen Sprache, subtil und trotzdem souverän. Schöpferisch aufwendig, artisanal und unaufdringlich, aber unverkennbar in der Ausstrahlung."

Es fallen edle Stoffe, schöne Farben, Understatement und Liebe zum Detail auf. Verzichten könnte ich auf die vielen offenen Schnittkanten, sie passen zwar ins Zeitalter der Dekonstruktion, aber die Trage- und Pflegeeigenschaften dürften darunter leiden.

Freitag, 24. November 2006

Abgründe der Social Software

Eine sehr erfolgreiche Studenten-Community sei StudiVZ hiess es noch vor ein paar Wochen. Bei StudiVZ eingeschrieben zu sein, war fast ein Muss.
Das Unternehmen habe einen richtigen Turbostart hingelegt, was wieder zu einem recht schnellen Einstieg von Investoren geführt habe.
Aber es war bereits Feuer im Dach unter anderem der Vorwurf, dass StudiVZ das erfolgreiche amerikanische facebook kopiert habe.
Das war noch relativ harmlos, happig kommt es jetzt. Erst taucht ein peinliches Video auf und jetzt bringen blogs! und spreeblick weitere fragwürdige Machenschaften innerhalb von StudiVZ mit Fotos von Studentinnen ans Tageslicht.
StudiVZ hingegen weist solche Vorwürfe zurück.
Grosse Diskussion in der Blogosphäre, Technorati listet mittlerweile über 2100 Beiträge zu StudiVZ. Man kann gespannt sein.

Finissage

ausst-1

Gestern ist die Fotoausstellung im Spielzeugmuseum im Lindengut zu Ende gegangen.
Die Fotos sind abgehängt, die Ausstellungswände abmontiert und abtransportiert. Danke an alle die geholfen haben.

Noch ein kleiner Rückblick auf die Eröffnung

ausst-3

und auf das Buffet:

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