Sonntag, 17. September 2006

Greifenseelauf

Rund 13000 Läuferinnen und Läufer waren gestern rund um den Greifensee unterwegs. Auch wir waren vertreten.
greifenseelauf

Alle Athletinnen und Athleten liefen am 27. Greifenseelauf für lungenkranke Kinder. Für jede Läuferin und jeden Läufer bezahlte nämlich das Organisationkomitee einen Franken an das Luftiteam des Kinderspitals Zürich. Dieses Team kümmert sich um die Belange der lungenkranken Kinder.
Bei der ersten Austragung 1980 waren es 1400 Teilnehmer, 1988 starteten 8380, im vergangenen Jahr waren es 14205, die in 50 Klassen eingeteilt wurden.

Samstag, 16. September 2006

Strassenkrieger?

Soll ich mir einen Velohelm kaufen? Aber die windschnittigen Dinger gefallen mir nicht, damit sehe ich zu sportlich aus. Nun habe ich etwas gefunden, das sicher Aufsehen Aufmerksamkeit erregen würde:

velohelm

Im Original blinken die Lichter, aber ich verliere leider diesen Effekt beim Verkleinern und Hochladen des Bildes.
Mittlerweile zweifle ich am Nutzen eines Velohelms, denn eine britische Studie hat ergeben, dass Helmtragen einen Zusammenstoß mit einem Auto wahrscheinlicher macht! Weil laut dieser Studie Autos den Radfahrern mit Helm im Durchschnitt 8,5 Zentimeter näher kommen als denen ohne Helm, bleibt diesen weniger Raum um Hindernissen in der Fahrbahn wie Schlaglöchern und Gullydeckeln auszuweichen.
Warum die Autofahrer so nahe kommen sieht Jan Walker, der bei seinen Feldforschungen selbst ein paarmal angefahren wurde, darin: "Viele Fahrzeugfahrer sehen Velofahrer als eine Art Subkultur auf der Straße, als "in Lycra gekleidete Straßenkrieger" und verhalten sich ihnen gegenüber aggressiv.
Der Kopfschutz wirkt offenbar auf die Autofahrer wie eine Rüstung und sie nehmen an, dass Radfahrer mit Helm im Straßenverkehr erfahrener seien. Man muss als Autofahrer also weniger Rücksicht nehmen.
Übrigens, als Jan Walker sich zum Velofahren eine langhaarige Perücke aufsetzte, liessen ihm die vorbeifahrenden Autos durchschnittlich 15 cm mehr Raum.

Freitag, 15. September 2006

Wieviele Dinge braucht der Mensch?

Die grossen Supermärkte und Baumärkte sind für mich ein Horror. Das Ausmass und die Auswahl erschlägt mich. Ich frage mich zu was ich die Wahl unter siebzehn verschiedenen Fensterreinigungsmittel haben muss oder unter 100 verschiedenen Klodeckeln?

klodeckel

Mittwoch, 13. September 2006

Was zum Anschauen

watersculpture

Hier erklärt der Fotograf Martin Waugh, wie seine zauberhaften Wasserskulpturen zustande kommen. (Gefunden bei SpiegelOnline)

Dienstag, 12. September 2006

Ich bin wieder daheim

Das Wetter war wunderschön weiss-blau, die Brezen waren gut und das Bier auch. Am allerbesten war Hannis Zwetschgendatschi.

muenchen1
muenchen2
muenchen3

Donnerstag, 7. September 2006

Abwesenheit

muenchen

Für ein paar Tage.

Blogs und die Medien

„Die Medienberichterstattung über Blogs steht in keinem Verhältnis zur wahren Relevanz.“ Das sagt Guido Keel, Medienwissenschafter ZHW Winterthur in einem Interview im Landboten vom 6. September 06.
Die Feststellung ist insofern wahr, dass die meisten Zeitungsartikel, die sich mit dem Blog-Thema befassen durch erhebliche Ignoranz, Halbwissen und Oberflächlichkeit gekennzeichnet sind. Oder kann man wirklich den Blog einer 17jährigen Verkäuferin, die soeben ihre Lehrabschlussprüfung bestanden hat, als typisch für das Phänomen Blog ansehen? Blogs mit Soaps gleichsetzen? Um welche Relevanz geht es hier eigentlich?
Am 11. Juni 06 verbreitete die Sonntagszeitung ähnliches Halbwissen, als sie eine Publikation des US-Forschungsinstituts Perseus ziemlich unreflektiert zitierte: "Der typische Blog wird von einer Teenagerin geschrieben, die ihn zweimal im Monat verwendet, um ihre Freunde über ihr Leben auf dem Laufenden zu halten."
Eine Untersuchung deutscher Verhältnisse der Universität Bamberg hat ergeben dass das Durchschnittsalter der Blogger 29,5 Jahre ist und dass die Gruppe der unter 20jährigen lediglich 17,6 Prozent ausmacht. Bei diesen überwiegt der weibliche Anteil mit 66 Prozent, bei allen anderen Altersgruppen ist jedoch Anteil der männlichen Blogger grösser.
Auch die Feststellung, dass Blogs ursprünglich als „Wachhunde“ gedacht waren, „welche den etablierten Medien, Politikern und den Unternehmen auf die Finger schauten“, stimmt schlicht und einfach nicht. Die frühen Blogs oder Weblogs waren Dokumentationen, Logbücher der Surfexpeditionen durch das Web und mit Links wollte man die anderen Webbesucher an den interessanten Funden teilhaben lassen.
Noch heute ist der Blog Robot Wisdom von Jorn Barger, dem Mann, der 1997den Begriff Weblog geprägt hat, nichts anderes als eine vielseitige Linkliste.
Aus diesenLinklisten wurden Spezialblogs, die sich zum Beispiel mit Musik, Webdesign, Strickmustern oder Medien befassten - und natürlich auch mit Politik. Und sie brachten nicht nur Links sondern peppten das ganze mit persönlichen Kommentare und eigenen Beobachtungen auf.
Doch zurück zur Medienberichterstattung und zu den Journalisten.
Die Anschauung zeigt, dass die meisten Journalisten, die in ihren Blättern über Blogs schreiben, wenig Ahnung haben, welche Vielfalt an Blogs es gibt und was sich in der Blogosphäre tagtäglich abspielt. Und bei vielen Medienwissenschaftler ist es nicht anders. Wie könnte der oben erwähnte Medienwissenschafter sonst sagen: „Blogs haben für mich den Charakter des … Amateurhaften. Wenn professionell gebloggt wird, ist das eine Vergewaltigung dieses Mittels.“

Mittwoch, 6. September 2006

Im Bundeshaus in Bern

bundeshaus1

bundeshaus2

bundeshaus4

bundeshaus5

bundeshaus6

bundeshaus7

bundeshaus8

bundeshaus9

Dienstag, 5. September 2006

Doping Kontrolle

Als Nachtrag zum Unspunnenfest eine Karikatur von Felix Schaad aus dem heutigen TagesAnzeiger.
doping
Feix Schaad ist der Tagi-Karikaturist, besonders bekannt durch seinen töglichen Comic-Strip Eva, den er zusammen mit Claude Jaermann produziert.

Hier
gibts mehr über die beiden:
"Mit "Eva" produzieren Jaermann/Schaad etwas, was man den Schweizern im allgemeinen nicht zutraut: Eine intelligente Satire des Lebens im Shopping Center Schweiz, die vor keinem Thema zurückschreckt, gepaart mit ungemein bissigem Humor und absurder Komik.
Im deutschen Sprachraum gibt es keinen vergleichbaren Comicstrip und auch im internationalen Masstab können sich Claude Jaermann und Felix Schaad mit "Eva" mit den Grossen messen."

Montag, 4. September 2006

Unspunnen - eine frühe Marketingveranstaltung

Die Idee zum Unspunnenfest von 1805 hatten nicht die Sennen und Älpler sondern vor allem die Bürger der Stadt Bern. Die Bewohner des Berner Oberlands hatten sich von nämlich von der Vorherrschaft der Stadt abgelöst und einen eigenen Kanton Oberland gegründet. Napoleons Mediation hat zwar diesen Teil Bern wieder zugeschlagen, aber die Differenzen zwischen Stadt und Land blieben. Zudem war durch den Einmarsch der Franzosen der frühe Massentourismus in dieser Region zum Erliegen gekommen, ein wirtschaftliches Desaster für die alpine Bevölkerung.
Der Fremdenverkehr musste gefördert werden, man musste die folkloristischen Attraktionen Landes besser vermarkten. Auch die Künstler, deren Darstellungen der idyllischen Bergwelt und ihrer Bewohner bei den frühen Touristen begehrt waren, wollten die Gäste wieder zurück.
Das Unspunnenfest von 1805 war also nichts anderes als eine Marketingveranstaltung. Das Fest steht auch an der Wurzel vieler Stereotypen, die nach eigener Überzeugung und nach der Meinung der Fremden auch heute noch wahres Schweizertum ausmachen.

unspunnen05
Sonderbriefmarke 2005

Das Fest wurde professionell organisiert und Werbung wurde in der internationalen Presse gemacht. Es fand grossen Anklang. Viele Menschen kamen nach Thun und sie wurden mit Kühreihen und Juchzen empfangen.
Kern des Festes waren die Wettbewerbe und sie waren so, wie sich die Fremden den Alltag der Hirten und Sennen vorstellten: Steinstossen und Schwingen, nicht als profanes Muskel- und Geschicklichkeitstrainung für die harte Alltagsarbeit, sondern als "urwüchsiger Ausdruck überschäumender Lebensfreude".
Als Preise erhielten die Sieger etwa ein spanisches Schaf oder russischen Hanfsamen, die Schwinger bekamen gestickte Gürtel, Käppchen und Salztaschen. Liederbücher, Medaillen und Geld waren weitere Preise. Überreicht wurden sie von "der schönen Dame von Grafenried von Gerzensee".
1808 sah eine weitere Auflage des Fests aber trotz des Erfolgs gab es erst 1905 ein neues Unspunnenfest und es wird seither in unregelmässigen Abständen gefeiert. Im vergangenen Jahr musste das Fest wegen des Hochwassers ausfallen.

Samstag, 2. September 2006

Unter den Linden

Zu diesen zwei Linden sind wir gestern gewandert. 500 Jahre sind sie alt. Und miteinander bilden ihre Kronen einem perfekten Halbkreis. Vor ein paar Jahren hätte die kleinere gefällt werden sollen, aber als der Gemeindepräsident in Erinnerung rief , dass eine Linde 200 Jahre braucht um zu wachsen, 200 um zu stehen und weitere 200 Jahre um zu sterben, pfiff man die Holzfäller wieder zurück.
linden
Das Bild ist aus dem Buch "Zürcher Baumgeschichten" 1996 im Zürcher WerdV erlag erschienen, Photos Verena Eggmann, Geschichten von Bernd Steiner.

Als sogenannte Marchlinden, waren sie Grenzbäume und sie dienten als Orientierungshilfen für Wanderer, Fuhrleute und Pilger. Die Buchberger Marchlinden bilden das Signet des Internationalen Baumarchivs in Winterthur, das von der inzwischen verstorbenen Fotografin Verena Eggmann und dem Journalisten Bernd Steiner gegründet und betreut wurde.

Apropos: Linden können über 1000 Jahre alt werden und dabei wird ihr Stamm oft innen hohl. Der Baum entwickelt dann lebenswichtige Innenwurzeln, die durch den Hohlraum in die Erde wachsen und ihn so mit Nährstoffen versorgen.

Suche

 

About

siebensachen ist seit November 2005 online

Archiv

Mai 2019
April 2019
Februar 2019
Januar 2019
Dezember 2018
November 2018
März 2018
Februar 2018
Januar 2018
Dezember 2017
November 2017
Oktober 2017
September 2017
August 2017
Juli 2017
Juni 2017
Mai 2017
April 2017
März 2017
Februar 2017
Januar 2017
Dezember 2016
November 2016
Oktober 2016
September 2016
August 2016
Juli 2016
Juni 2016
Mai 2016
April 2016
März 2016
Februar 2016
Januar 2016
Dezember 2015
November 2015
Oktober 2015
September 2015
August 2015
Juli 2015
Juni 2015
Mai 2015
April 2015
März 2015
Februar 2015
Januar 2015
Dezember 2014
November 2014
Oktober 2014
September 2014
August 2014
Juli 2014
Juni 2014
Mai 2014
April 2014
März 2014
Februar 2014
Januar 2014
Dezember 2013
November 2013
Oktober 2013
September 2013
August 2013
Juli 2013
Juni 2013
Mai 2013
April 2013
März 2013
Februar 2013
Januar 2013
Dezember 2012
November 2012
Oktober 2012
September 2012
August 2012
Juli 2012
Juni 2012
Mai 2012
April 2012
März 2012
Februar 2012
Januar 2012
Dezember 2011
November 2011
Oktober 2011
September 2011
August 2011
Juli 2011
Juni 2011
Mai 2011
April 2011
März 2011
Februar 2011
Januar 2011
Dezember 2010
November 2010
Oktober 2010
September 2010
August 2010
Juli 2010
Juni 2010
Mai 2010
April 2010
März 2010
Februar 2010
Januar 2010
Dezember 2009
November 2009
Oktober 2009
September 2009
August 2009
Juli 2009
Juni 2009
Mai 2009
April 2009
März 2009
Februar 2009
Januar 2009
Dezember 2008
November 2008
Oktober 2008
September 2008
August 2008
Juli 2008
Juni 2008
Mai 2008
April 2008
März 2008
Februar 2008
Januar 2008
Dezember 2007
November 2007
Oktober 2007
September 2007
August 2007
Juli 2007
Juni 2007
Mai 2007
April 2007
März 2007
Februar 2007
Januar 2007
Dezember 2006
November 2006
Oktober 2006
September 2006
August 2006
Juli 2006
Juni 2006
Mai 2006
April 2006
März 2006
Februar 2006
Januar 2006
Dezember 2005
November 2005

User Status

Du bist nicht angemeldet.

aktuell

Flower Crazy

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur f�r neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB

resident of antville.org