Montag, 31. Juli 2006

Unbekannter Künstler

Freuen Sie sich auch über die künstlerisch verfremdeten Google-Logos, die bei besonderen Gelegenheiten die eher spartanische Website zieren? Wie dieses hier zum siebten Geburtstag von Google am 21.September 2005:

7th_birthday

oder das hier zu Halloween?

halloween05

Oder die 32 verschiedenen Logos während der Fussballweltmeisterschaft?
Sie stammen vom 26jährigen Dennis Hwang, er ist der unbekannte Künstler, dessen Kunstwerke von Millionen von Menschen gesehen werden.

Sonntag, 30. Juli 2006

Sonntagmorgen in der Stadt (2)

sonntagmorgen

Samstag, 29. Juli 2006

Jesus auf Toast

Erscheinungen der Muttergottes in einem Käsesandwich oder von Jesus auf einer verschimmelten Pizza erregen kein grosses Staunen mehr, höchstens Verwunderung über die Fantasie der Mitmenschen wenn es um himmlische Angelegenheiten geht. Ich jedenfalls habe jede Mühe, hier mehr als einen verkrusteten Teller zu sehen, aber...
jesuspasta
"A man in California claims the image of Jesus appeared to him while he was eating a plate of manicotti at an Italian restaurant, according to a Local 6 News report. Leo Williams said the image appeared before his eyes in the form of a bubbling, burned portion of cheese on his pasta dinner. Williams showed several people at the business who said they also saw the Jesus image and began to take photos of the discovery."
Solche Phänomene werden vom Museum for Food Anomalies gesammelt und gezeigt. Wem also das Numinose in seiner Pizza widerfährt, kann sich in diesem Museum mit einer Abbildung davon melden.
Wer allerdings nicht das Glück hat, solche übernatürlichen Erscheinungen erfahren zu dürfen, für den hier ein Tip zur Selbsthilfe: Your own personal Jesus on Toast.

Freitag, 28. Juli 2006

Das perfekte Dinner

"Rankings spielen in immer mehr Lebensbereichen eine wichtige Rolle", habe ich heute in der NZZ gelesen, das Bedürfnis nach klaren Ranglisten sei gross.
Das scheint auch der Beweggrund zu sein, warum sich so viele Leute in der Vox-TV-Sendung "Das perfekte Dinner" der Beurteilung ihrer Koch- und Dekokünste durch ihre Gäste aussetzen.
Ich habe davon zufällig zwei Sendungen gesehen und gestern abend nochmals eine zum Abgewöhnen.
Es ist jeweils eine seltsame Aufführung und irgendwie auch dekadent. So sass diese Woche ein junger Mann stets mit einer kuriosen Kopfbedeckung am Tisch und ihm schmeckte überhaupt nichts. Nach einem Bissen liess dieser zickige junge Mann das Ganze dann meist stehen. Die Weine wollte er nur "schnüffeln und schwenken", was ihm aber zu einem vernichtenden Urteil reichte.
Gestern kochte nun dieser Typ und wie zu erwarten, waren die anderen durch sein bisheriges vorlautes und schnöseliges Verhalten so eingeschüchtert, dass sie ihm, trotz mässiger Kocherei, die bisher höchste Punktzahl zusprachen.
dessert
Zum Nachkochen das Dessert: Schokomalheur in der Hippe
Generell fand ich, dass die kochenden Leute sich der Originalität und des Showeffekts wegen auf zu viel Experimente einlassen (Goldflitter im Essen) und dass die Bekochten sehr hohe Ansprüche an an Kreativität und Innovation stellen, dann aber nicht bereit sind, etwas Neues zu probieren.
Für den Koch mit den meisten Punkten gibt es übrigens 1500 Euro zu gewinnen. Und die Sendung ist scheints ein Publikumserfolg.

Donnerstag, 27. Juli 2006

Pampas in der Stadt

pampa1
pampa2
Die Gegensätze sind das Schöne an dieser Stadt. Betriebsame City und geruhsame Natur, in fünf Minuten erreichen wir beides.

Mittwoch, 26. Juli 2006

Tempel der Demokratie

Das repräsentative Winterthurer Stadthaus, in den 1860er Jahren nach Plänen von Gottfried Semper gebaut, ist ein "Tempel der Demokratie". Letztes Jahr wurden mit erheblichem privaten Anstrengungen die drei steinernen Giebelfiguren wieder ersetzt, was für die Verankerung des Stadthauses als Wahrzeichen und Herz der Stadt spricht.

tempel

Eine für die eigene Geschichte eher unsensible Stadtregierung möchte nun aber dieses bedeutsame Haus aufgeben zugunsten von etwas Neuem. Dazu werden laut TagesAnzeiger von zwei Spezialfirmen etwa 30 mögliche Standorte in Winterthur analysiert. Von einer Konzentration aller Stadträte in einem einzigen Verwaltungszentrum verspricht man sich Einsparungen von 6 Millionen Franken jährlich!
Für das Stadthaus müsste man dann eine neue "Nutzung" finden.

Dienstag, 25. Juli 2006

Entschleunigung

Mit Entschleunigung wird ein Verhalten beschrieben, aktiv der beruflichen und privaten „Beschleunigung“ des Lebens entgegenzusteuern, d.h. wieder langsamer zu werden oder sogar zur Langsamkeit zurückzukehren. (Wikipedia)
Ganz in meiner Nähe gibt es einen Übungsparcours für ein kostenloses Training in Entschleunigung. Ein Durchgang dauert etwa zehn Minuten und er wird häufig wiederholt.
6:45
6-uhr-47
6.47 Der Schnellzug nach St. Gallen
6uhr47
6.52 Ein Güterzug
6uhr52
6.55 Die S-Bahn
6uhr55

Montag, 24. Juli 2006

Technikgeschichte

Ich bin am ausräumen und Platz schaffen, nun müssen auch diese Technik-Hefte weg. Hat jemand Interesse an einem Dutzend Hobby und Populäre Mechanik Hefte aus den 50er Jahren? Aus einer Zeit in der man sich noch fragte, ob es wohl einmal farbiges Fernsehen geben werde und in der eine tragbare elektrische Schreibmaschine mit 8,5 Kilo Gewicht zu den neuesten Errungenschaften gehörte.
hobbyk mechanik

Sonntag, 23. Juli 2006

Wo ist jasmintiefensee?

Immer wieder habe ich nach jasmintiefensee Ausschau gehalten, heute bin ich über Outsider in Strausberg auf diesen Beitrag gestossen:

Iran-Now Network: "Liebe INN-Gäste, wir haben viele eMails von Ihnen erhalten, in denen Sie unsere Redaktion besorgt gefragt haben, wo Jasmin Tiefensee stecke und ob es ihr in Teheran gut ginge, denn ihr Blog war plötzlich nicht mehr erreichbar. Wir wollen Sie hiermit beruhigen: Jasmin Tiefensee hat sich bei unserer Redaktion gemeldet und bestätigt, dass es ihr gut geht. Die Gründe, warum sie nicht mehr am Blog schreibt, hat sie uns nicht genannt; bedauert aber, dass sie es nicht mehr weiterführen kann, da ihr die Arbeit sehr viel Spaß bereitet hat.
Zur Person Jasmin:
Sie ist Islamwissenschaftlerin aus Deutschland und lebt seit einiger Zeit in Teheran. Mit ihrem Blog hat sie vielen Lesern Einblicke in das alltägliche Leben und Leiden in der iranischen Gesellschaft gegeben. Es bleibt zu hoffen, dass wir sie bald wieder lesen dürfen."

"Es bleibt aber weiterhin die Frage offen, warum sie so abrupt aufgehört hat zu schreiben. Durfte sie nicht? Wurde sie bedroht? Bekam sie Ärger?" Diesen Fragen von Outsider schliesse ich mich an, Iran-Now Network war mir unbekannt.

Späte Wirkung

Mit einem 70 Jahre alten Plakat hat Arosa in Deutschland für einen Sommer in den Bergen geworben.
arosa2
Nun hat Arosa Tourismus viele empörte Briefe und Anrufe erhalten, die sich beschweren, das Plakat sei sexistisch und geschmacklos, "wohl für lüsterne Männer gedacht" zitiert der Blick und "geschmacklos und unter der Gürtellinie" die NZZ am Sonntag.
Das Plakat wurde vom Schweizer Maler Victor Rutz gemalt, von dem auch andere unvergessliche Plakate stammen.

cailler
1913 wurde Victor Rutz in St. Gallen geboren, seit 1956 nennt er sich seit Victor Ruzo. Im Ruzo Museum in Montreux-Territet ist sein künstlerisches Werk ausgestellt.

Samstag, 22. Juli 2006

Gummibären und Bananenschnecken

Ich liebe Gummibären. Aber ich glaube nicht, dass ich eine solche realistische Gummischnecke runterbringen könnte.

sluggo-2

Sie ist 5 1/2 inch lang (rund 14 cm) und wiegt 45 Gramm, angeblich hat sie einen deliziösen Bananen-Geschmack.
Ihr natürliches Vorbild, die Banana Slug ist die zweitgrösste Nacktschnecke der Welt, sie kann 25 cm lang werden. Die möchte ich lieber nicht in meinem Garten haben.

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