Dienstag, 23. Mai 2006

Wo ist Jasmintiefensee?

Seit Mitte Mai verfolge ich den Blog Jasmintiefensee. Sie sagt zu sich selbst:
"Ich bin eine junge Frau, aufgewachsen in Deutschland, mit einer außergewöhnlichen Liebe dem Iran gegenüber. Vor einiger Zeit habe ich mich dazu entschlossen in den Iran zu fahren und hier zu bleiben.
Ich habe mir hier eine Arbeit gesucht, viele Freunde gefunden und ein Leben aufgebaut. Ich lebe das ganz normale Leben einer jungen Frau im Iran. Ich lebe mit den Vorteilen, aber ich lebe auch mit den Nachteilen dieses Landes, vor allem mit den Nachteilen als Frau in diesem Land."
Sie hat ihr Alltagsleben geschildert und der letzte Beitrag, den ich von ihr gelesen habe war über "Feiern und Meckern". Darin beschrieb sie, wie eine private Geburtstagsfeier durch die Polizei aufgelöst wurde.
Seit ein paar Tagen erscheint statt ihres Blogs nur diese Meldung und ich wundere mich.

schwierig

Bei jetzt.de findet man ein Interview mit jasmintiefensee.

Montag, 22. Mai 2006

Wunderschönes Recycling

ticket-bowl

filmbowlnew


Diese Schalen sind von Brian Jewett aus Billet- und Filmrollen gemacht. Für 100 bzw. 200 Dollar kann man sie hier und hier kaufen.

Sonntag, 21. Mai 2006

Begegnen und Vernetzen

Meine Freundin aus Berlin wollte wissen, was denn ein Apero sei.
Apéro oder einfacher Apero bedeutet soviel wie Aperitif. Es ist ein typischer Helvetismus der aber nicht nur die alkoholischen Flüssigkeiten meint, sondern vielmehr den Anlass und die Häppchen dazu.

apero2

So gibt es in Luzern den Energie-Apero, den man erst geniessen kann nachdem man sich einen Vortrag zum Thema Energieeffiziente Haushaltgeräte und Küchenabluft angehört hat. In Bern gibt es den Zyschtigs-Apero (damit es nicht wieder fragendes Kopfschütteln in Berlin gibt: Zyschtig heisst Dienstag) im Zentrum Paul Klee als "Stadtgespräch zum gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Lebens Berns".
Es gibt Aperos bei Geschäfteröffnungen und bei Buchvernissagen, bei Hochzeiten und an Neujahr. Für die Erstsemestrigen werden Aperos veranstaltet und nach Stadtführungen.
Begegnen und Vernetzen sind die Anliegen solcher Anlässe. Wer es geschickt anstellt, kann sich wahrscheinlich jeden Abend an diversen Orten mit Aperohäppchen durchfüttern.
Zahlreiche Caterer bieten ihre Dienstleistungen an. Wer es lieber selber organisiert findet überall Rezepte für Partybrote, Fingerfood und Aperogebäck. Die klassische Herrentorte pikant von früher gibts ja leider nicht mehr.
Bereits 1960 hat das Fülscher-Kochbuch, die Bibel der Schweizer Kochkunst, die feine Lebensart erkannt und bot Rezepte für kleine Häppchen an, die man mit Spiesschen auf einen Kohlkopf oder eine Grapefruit steckt. Vielleicht wie hier?

apero1

Heute gehen die Trends beim Apero hin zu ungewöhnlichen Locations. Da bietet sich die Gemälde-Galerie an oder das Museum, aber auch in der Masoala Regenhalle des Zürcher Zoos, im Tiger-Unterstand oder im Elefantenhaus kann man einen Apero veranstalten.

Samstag, 20. Mai 2006

Es bewegt sich!

sodazoo
Aufs Bild klicken!

Sodazoo bzw. Sodaconstructor heisst dieser virtuelle Baukasten, bei dem man zuschauen kann, bei dem man aber auch selbst etwas basteln kann, nur mit Punkten und Strichen!
Was aber so einfach klingt ist in Wirklichkeit ganz schön schwierig. Und man kann ganz schön viel Zeit damit verbrigen.

Freitag, 19. Mai 2006

Natur und Technik

Man hat ja schon die seltsamsten Memory-Sticks gesehen, von Sushi bis zum abgeschnittenen Daumen.
Aber diese hier sind wirklich cool.
Sie sind aus echten Holz „picked from the woods“, sie sind handgemacht und jeder Stick ist ein Original.
7sticks

Man kann sie dort mit 256 oder 512 Mb oder mit 1 Gb haben. Sie kommen in einer weissen Geschenkschachtel und werden überall hin versandt.

Übrgens - mit Hilfe der Chronistin bei twoday.net habe ich es fertiggebracht, die Zeilenabstände und die Schriftgrösse zu verändern. Ich finde, es ist ein bisschen leserlicher geworden, oder?

Donnerstag, 18. Mai 2006

Grosses Kino

Bis gestern morgen wusste ich nicht, was ein Brick-Film ist. Spiegel-Online hat mich aufgeklärt. Jetzt habe ich die am zweiten deutschen Brickfilm-Festival preisgekrönte Literaturverfilmung vom Fischer und seiner Frau gesehen und es gefällt mir. Grosses Kino mit Legosteinen!
Mirko Horstmann heisst der Preisträger und hier ein Bild von den Aufnahmen zum Film:

promofischer01

Dazu aus der Homepage der Steinerei: „Lego-Figuren in Lego-Welten, die sich über Star Wars unterhalten, Besuch von transdimensionalen Schotten oder Zeitreisenden aus den Achtzigern bekommen, die Bürgerkriege wegen verschlossener Türen anzetteln oder die Legende des australischen Nationalheldens Ned Kelly nachstellen - so sehen Animationsfilme aus, die in den letzten Jahren entstanden sind und zur Bildung einer internationalen Gemeinschaft geführt haben.
Auch im deutschsprachigen Raum gibt es Brickfilmer. Sie drehen das Wunder von Bern oder Psycho nach, sie lassen ihre Figuren auf Affeninseln stranden oder blind Flugzeuge steuern, sie machen Ärger im Teehaus oder lassen Goethes Tote tanzen. Und sie stehen ihren amerikanischen, australischen oder englischen Kollegen in Nichts nach. Sie hatten aber bisher kein Festival, auf dem ihre Filme der Öffentlichkeit gezeigt werden und in Wettbewerb zueinander treten.“

Hier zum Making of der Helden von Bern und dem brandaktuellen Nachfolger Helden 06

Die Brickfilms entstanden ursprünglich rund um das LEGO© und Steven Spielberg MovieMaker Set, das zwischen 2001 und 2003 auf dem Markt war und eine Kamera enthielt, die an einen PC angeschlossen werden konnte.

Mittwoch, 17. Mai 2006

Ich habs ja gewusst!

Nachdem wir jahrelang den Versprechungen diverser Telefonanbieter widerstanden haben, haben wir nun doch swisscom verlassen. Weil unser Internetanschluss bei cablecom ist, schien es vernünftig, für Telefon und Internet künftig nur eine Rechnung zu bekommen.
Ein Online-Formular wurde ausgefüllt und abgeschickt und schon am übernächsten Tag kam ein Päckchen. Darin ein Modem und viele Kabel und Verbindungsstücke. Mir ahnte schon nichts Gutes, mit Recht.

modem

Zuerst versuchte ich mich selbst mit Anschliessen – technisch bin ich ja nicht auf den Kopf gefallen – aber es wollte nicht zusammenpassen. Ein Retter in allen Dingen die uns überfordern, steckte verschiedenes zusammen und es sah gut aus.
Mittlerweile wurde ich informiert, dass wir eine neue Telefonnummer bekommen würden, obwohl das Beibehalten der alten Nummer Voraussetzung für den Wechsel war. Doch, so wurden wir beruhigt, über einen bestimmten Code könnten wir eine Umleitung aktivieren und in drei Wochen hätten wir dann unsere alte Nummer wieder.
Aber zuerst heisst es das Modem zu aktivieren, indem ich eine bestimmte Telefonnummer anrufe. Diese lässt mich unter intensiver Musikberieselung ewig warten, entnervt lege ich wieder auf. Gegen 22 Uhr probiere ich es nochmals und komme sofort durch.
Aber es ist nichts mit dem Aktivieren, das Modem ist nämlich falsch angeschlossen und eigentlich brauche ich das neue Modem nicht weil ich ja schon eines fürs Internet habe. Ich solle morgen ganz schnell bei einer zehnstelligen Telefonnummer anrufen und denen meine Auftragsnummer mitteilen, die wüssten dann Bescheid und könnten mir weiterhelfen.
Kurz nach acht Uhr am nächsten Morgen rufe ich also a, komme auch mit nur wenig Musikberieselung durch. Leider ist es ist nichts mit der schnellen Hilfe: ich soll mich noch einige Tage gedulden, bis die Sache bearbeitet ist. Bis dahin bleibt alles beim Alten und das Modem und die vielen Kabel und ich warten so lange.
Mittlerweile fragt mich swisscom, was sie falsch gemacht hätten, dass ich mich von ihnen getrennt habe! Nichts haben sie falsch gemacht, ich würde es sogar rückgängig machen, aber unterschrieben ist unterschrieben und da müssen wir durch.
Ich habs ja gleich gesagt!

Dienstag, 16. Mai 2006

Maikäfer flieg

Jeder weiß, was so ein Mai-
Käfer für ein Vogel sei.
In den Bäumen hin und her
Fliegt und kriecht und krabbelt er.
max2
Max und Moritz die beiden bösen Buben haben ihrem Onkel Fritz Maikäfer ins Bett gelegt. Der Gute hat es warm und gemütlich, aber die Käfer, kratze, kratze, kommen schnell aus der Matratze. Das nimmt kein gutes Ende für die Krabbeltiere:

Hin und her und rundherum
Kriecht es, fliegt es mit Gebrumm.
Onkel Fritz, in dieser Not,
Haut und trampelt alles tot

Eigentlich ist der Maikäfer ein Schädling, aber irgendwie lieben wir ihn doch und waren traurig als1974 Reinhard Mey sang "Es gibt keine Maikäfer mehr".
Maikäfer sind regional immer noch ein Plage, aber wir kennen Maikäfer fast nur noch in der kulinarischen Form.

maikaefer

Ob es allerdings stimmt, dass die Maikäfersuppe bis ins 20. Jahrhundert gegessen wurde? Nachdem es mittlerweile auch Rezepte für Regewurmpastete gibt und an der Expo 95 Heuschrecken in Knoblauchbutter serviert wurden und man den hohen Eiweissgehalt von Maden entdeckt hat, erschreckt auch eine Maikäfersuppe nicht mehr.

Montag, 15. Mai 2006

Vierbeinige Werbefläche

191438

Sie können sich ja nicht wehren, diese Schafe, die dem niederländischen Schafevermieter Rent-a-Sheep gehören. Sie bekommen ein Mäntelchen angezogen mit irgendwelchen Logos, vielfach von Hotels, und an Schnellstrassen platziert. Bisher konnten die ansässigen Bauern ihre Schafe zu Werbezwecken vermieten, aber nun geht das Geschäft an ihnen vorbei.

Sonntag, 14. Mai 2006

Kein Interesse an Natur?

tierschutz Sie haben lieber Bambi als ein echtes Reh, wissen nicht, was Rosinen sind, glauben dass Enten gelb sind und wissen wenig von der Natur.
"Digitale Fantasiewelten hingegen stünden hoch im Kurs, heißt es im Jugendreport Natur 06 des Marburger Natursoziologen Rainer Brämer. So verbringen die Schüler der Klassen sechs bis neun täglich bis zu vier Stunden vor dem Bildschirm."
Junge Menschen hätten eine übertriebene Waldmoral und ein diffuses verklärtes Naturbild.
"Gleichzeitig fröne die junge Generation jedoch in bislang nicht gekannten Ausmaß dem Konsum - ohne zu durchschauen, welche drastischen Eingriffe in die Natur nötig seien, um Massenwaren wie Computer und Handys herzustellen oder mit dem Billigflieger in einen Kurzurlaub zu starten", das alles kann man in Spiegel Online nachlesen.
Die Natur verschwindet aus dem alltäglichen Horizont junger Menschen in Stadt und Land. "Unklar sei, ob das Interesse an der Natur bei ihnen später doch noch erwachen wird."

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