Freitag, 12. Mai 2006

Animated Director

Ehrlich gesagt weiss ich nicht genau, was ein Animated Director wirklich ist. Aber es war das Etikett, das mir von diesem Online-Persönlichkeits-Test verliehen wurde. Es ist ein Test, der sich als "free, fun, fast and accurate" anpreist, als eine neue Art von Test mit innovativen Antwort-Techniken.
Am Schluss kommt eine schriftliche Auswertung heraus und verschiedene grafische Auswertungen wie die Persönlichkeits DNA. Die einzelnen Farbfelder stehen dabei für bestimmte persönliche Eigenschaften wie Empathie, Selbstvertrauen, Extrovertiertheit usw.
Die Beantwortung der Fragen gechieht schnell und intuitiv, was am Schluss herauskommt ist manchmal verblüffend.

DNA1

Donnerstag, 11. Mai 2006

Die Eisheiligen

eisbecher1 Die Eisheiligen haben nichts mit Glace oder Eiscreme zu tun. Die Eisheiligen sind meteorologisch gesprochen eine Singularität, das heisst eine Wetterlagen, die zu bestimmten Zeiten im Jahr mit mehr als durchschnittlicher Wahrscheinlichkeit auftritt, wie etwa die Schafskälte im Juni, die Hundstage oder der Altweibersommer.
Die Eisheiligen beginnen heute mit Mamertus, Pankraz, Servaz, und Bonifaz. Sie sind die „gestrengen Herren“, die auch im Mai noch Kälteeinbrüche bringen können. Die fünfte im eisigen Bund ist die kalte Sophie am 15. Mai, sie ist hauptsächlich in Süddeutschland und in der Schweiz bekannt.
Nach alten Bauernregeln , die bis ins elfte Jahrhundert zurücgehen, sind die Eisheiligen die letzten Tage an denen man mit Nachtfrösten rechnen muss. Vorher sollte man nicht im Garten pflanzen, kein Vieh auf die Weide treiben und auch nicht Barfussgehen. Auch mit der Balkonbepflanzung wartet man besser.
Durch die gregorianische Kalenderreform haben sich die Termine um etwa zehn Tage verschoben, das hbedeutet, dass wir um den 20. Mai herum auch noch auf eisige Nächte gefasst sein müssen.

„Die Eisheilige“ ist auch ein amüsanter Krimi der Autorin Susanne Mischke. Er wurde vor einem Jahr von der Theatergesellschaft Malters in einer Dialektfassung auf die Bühne gebracht. „Die kalte Sophie“ hiess das Stück und es hatte grossen Erfolg.

Mittwoch, 10. Mai 2006

Handarbeitliche Abenteuer

Ich muss zugeben, wenn mir nichts einfällt oder wenn ich keine Zeit habe für einen Blog-Beitrag, dann greife ich gerne zu Strick- oder Häkelsachen. Nicht, weil ich denke, sie seien als Lückenbüsser gerade gut genug sondern weil ich bei meinen Reisen durchs Internet so vielen reizvollen Handarbeitsprojekten begegne. Ich speichere mir die entsprechenden Bilder mit den zugehörigen www-Adressen in der Hoffnung, mal Zeit und Musse zu finden, um sie nachzuarbeiten.
Zugegeben, nicht alles, was mir auffällt, möchte ich nacharbeiten, aber die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und wer weiss, vielleicht lässt sich der eine oder die andere von diesen Bildern zu einem handarbeitlichen Abenteuer anregen.
Heute sind diese Socken dran, für den Sommer wie gemacht. Wer hat sich nicht schon sehnlichst gewünscht, selbstgestrickte Socken zu Flipflops zu tragen. Hier besteht die Möglichkeit, diesen Wunsch wahr werden zu lassen.

Frohes Nadeln!

knit007

Dienstag, 9. Mai 2006

Tupperware Brennt...

"Tupperware Brennt Ehren Globale Design-Gurus Ein " - so heisst der komplette Titel. Das hat mich doch neugierig gemacht - und so geht es weiter:

"Die Sieger der ersten Übersetzungen Tupperware im globalen Designwettbewerb wurden gestern an der MILCH Galerie in New York City verkündet.
Eintragungen von den Vereinigten Staaten, vom Griechenland, vom Brasilien und vom Indonesien nahmen obere Preise und bilden das Mittelstück einer Ausstellung, die mehr als 30 Stücke Tupperware- angespornte Gestaltungsarbeit, von zart entworfenen Geldbeuteln und von Kleidern, Siebenfuß zu den hohen indischen Göttern und zu den panoramischen Stadtlandschaften kennzeichnet.

tupper
Ein preisgekrönter Beitrag aus Indonesien, 'a wedding dress made from 500 tumblers, inspired by their colors, shapes, and textures'.

Vor der Überschrift auf einer globalen Tour frühem 2006 die Ausstellung ist jetzt zur Öffentlichkeit jeden Tag von 11 a.m. bis 6 P.M., Aufnahme frei, bis Dezember 11, geöffnet.
Die vier gewinnenden Stücke wurden von mehr als 1.000 weltweiten Eintragungen durch eine Verkleidung von influencers und von Geschmackherstellern von den Designmitteln und -industrie vorgewählt und wurden von Rick Goings, Vorsitzender und CEO von Tupperware Brands Corporation verkündet:
'Wir empfehlen alle Finalisten auf ihrer erstaunlichen Fähigkeit und der einzigartige Anblick, dem in das Verursachen dieser Stücke einstieg von, Tupperware-spornen d kunst an.
Diese Ausstellung reflektiert tadellos die Tupperware Philosophie des Herstellens der Produkte, die nicht nur praktisch und funktionell sind, aber die sind schön entworfen.'
Tony Meredith von San Francisco wurde den US Sieger, mit schön beleuchtete und schoß Fotographie erlaubtes Tupper Rose Fenster, das mehrfarbiges verwendet und multi-masert, Weinlese und zeitgenössisches Tupperware genannt."

Nun, haben Sie verstanden, um was es geht? Vielleicht wurde der ursprüngliche Text ein paarmal durch den Fleischwolf des Google Translator Boomerangs gedreht.


Dass es immer noch Leute gibt, die ihre Texte völlig unkritisch von irgendwelchen Programmen übersetzen lassen?
Und doch, es liegt auch eine gewisse dadistische Schönheit in solchen Texten: "zart entworfene Geldbeutel" das gefällt mir doch sehr gut!

Montag, 8. Mai 2006

Rosarote Zeiten

Das Lärmschutzprojekt der SBB entlang der Bahnlinie in Winterthur, das von den Bewohnern der betroffenen Quartiere mehrheitlich abgelehnt wurde, ist nun auch vom Winterthurer Stadtrat kritisiert worden.
Vorläufig können wir uns noch an der rosaroten Pracht der blühenden Bäume erfreuen.

bahn

Sonntag, 7. Mai 2006

Optische Täuschungen

optillusion

Diese optischen Täuschungen auf der Website von Akiyoshi Kitoaka, Professor für Psychologie an der Ritsumeikan Universität in Kyoto, sind verblüffend und aussergewöhnlich. Aber Akiyoshi warnt seine Leser, denn diese Bilder können Schwindel erzeugen:
"Some of the pictures on this website can cause dizziness or might possibly cause epileptic seizures. The latter happens when the brain can't handle the conflicting information from your two eyes. If you start feeling unwell when using this website, immediately cover one eye with your hand and then leave the page. Do not close your eyes because that can make the attack worse.

Susann hat mich darauf aufmerksam gemacht. Danke nach Berlin. Und hier gibts noch mehr über optische Täuschungen.

Samstag, 6. Mai 2006

Synchron grillieren

synchron


In der Schweiz wird die Eröffnung der Grillsaison gefeiert und dazu soll heute das erste Synchron-Grillieren der Welt stattfinden: "Um 19.10 Uhr wirft die ganze Nation gleichzeitig Fleisch auf den Grill." Hoffentlich löst die Wucht des Ereignisses kein Erdbeben aus.

Zum Wort grillen bzw. grillieren findet sich auf der Blogwiese Weiterführendes.

Der Nahrungsforscher Ulrich Tolksdorf hat 1973 einen Aufsatz veröffentlicht und darin das Grillen als kulturelle Technik beschrieben, die sich mit ihrer Nähe zur Natur (offenes Feuer, rohes Fleisch) und zur Urwüchsigkeit (im Freien) als ausgesprochene Männerangelegenheit etabliert hat. Immer noch sehr lesenswert. (Ulrich Tolksdorf: Grill und Grillen oder: die Kochkunst der mittleren Distanz. In: Kieler Blätter zur Volkskunde 1973, S.113-133.)

Freitag, 5. Mai 2006

Nicht Pisa

pisa

"Winterthur ist nicht Pisa" diese erstaunliche Feststellung wird folgendermassen kommentiert:
"Dieses Albert-Anker-Bild führt vor Augen, wie viel diese hoch qualifizierte, so gar nicht eingebildete Stadt, für die Qualifizierung ihrer Nachwuchskräfte tut. Was die erzieherische Bild-Botschaft betrifft: Vom 'Täfele' halten wir hier wenig. Und 'Schwamm drüber' ist keine Winterthurer Arbeitstechnik! Weiter im Text: www.winterthur.ch."
Sponsoring: Stadt Winterthur, Parkhaus Arch AG, Sulzer AG, Hasler+Co AG, Stiftung Paul Reinhart
Das Bild, 1881 von Albert Anker gemalt, hängt im Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten in Winterthur.
Was uns das Plakat sagen will, bleibt mir jedoch unklar.

Donnerstag, 4. Mai 2006

Tyras nicht Kürass

Wie einen das Gedächtnis täuschen kann, Bismarcks Hund hiess nicht Kürass sondern Tyras. Sorry für die Desinformation. Es zeigt mir aber auch, wie wichtig eine gelegentliche Überprüfung der eigenen Wissensbestände ist.
Ein Kürass ist eine Art verlängerter Brustpanzer, den die "schweren Reiter", die Kürassiere, trugen. Wikipedia gibt dazu Auskunft, auch das Bild dieses französischen Kürassiers stammt aus dem Aufsatz.

kuerass

Hier ein Bild von Bismarck und seinem Hund Sultan. Es zeigt eine Bronzefigur, die seit 1897 den Berliner Bismarckplatz schmückte, die aber im 2. Weltkrieg eingeschmolzen wurde. 1996 hat man eine Nachschöpfung auf den Granitsockel aufgestellt.
Bismarck war ein grosser Doggenliebhaber und er hat damals die Dogge zum deutschen Nationalhund ernannt.

bismarck

Zum Thema Mensch und Hund passt dieser lesenswerte Artikel von Verena Auffermann: Hunde an die Macht.
"Wenn Herrscher sich dem Blick der Öffentlichkeit zeigen, so geschieht das mit Bedacht. Und bevorzugt mit Hund. Zur Geschichte einer probaten Kommunikationsstrategie."

Mittwoch, 3. Mai 2006

Maibaumstehlen

Der Böög ist ja nun wieder zurückgekommen und die NZZ befasst sich mit dem Maibaum-Diebstahl und berichtet über den 52. Maibaumklau der Unterbrunner Burschen in Pullach.
Die Polizei, so die NZZ, schaut traditionellerweise beim Maibaumklau untätig zu: "Maibaum-Diebstahl ist in Bayern kein Delikt sondern Brauchtum." Dies zeigt sich auch darin "dass vor einiger Zeit der Maibaum im Flughafen-Biergarten von der Flughafen-Polizei geklaut wurde, die damit der Flughafen-Feuerwehr zuvorkam."

Mystery Park

Noch im April war der Mystery Park bei Interlaken Monatshit der SBB. Ob die Aktion den Schuldenberg von 40 Millionen entlastet hat, soll dahingestellt bleiben.

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Zusammen mit einer Studentengruppe habe ich letztes Jahr diesen Park besucht und meine Erinnerungen daran sind schlecht, sehr schlecht. Schon die Aufmachung mit dem langweilig aseptischen Kunstfaserspannteppich, der Dekorationsvegetation in merkwürdigen Grüntönen und den absonderlichen aufgehängte Artefakten aus bemaltem Styropor hat in mir ein Gefühl von „lasst mich hier sofort raus“ erzeugt.

mysterie1

mysterie3

Die einzelnen Shows mit ihrer theatralischen 1960er Ästhetik waren dann nur noch peinlich und grössenwahnsinnig. Obwohl ich gerne Science Fiction lese, hier gabs absolut nichts Anregendes oder Faszinierendes. Geschweige denn etwas, das man ernstnehmen könnte. Da hat sich jemand mit viel Überredungskunst auf Kosten anderer einen Jugendtraum erfüllt, der gescheiter unerfüllt geblieben wäre.
Übrigens, es war so menschenleer wie die Bilder zeigen.

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