Dienstag, 7. März 2006

Fasnacht und kein Ende

Wenn andernorts die Narren bereits ihre Kostüme und ihr Konfetti für die nächste Fasnacht eingemottet haben und die Münchner traditionsgemäss ihre Geldbeutel auf dem Viktualienmarkt gewaschen haben, gehts in der Schweiz erst richtig los.
Nein, ich meine nicht den Morgestraich in Basel sondern den Fasnachtsmontag in unserer kleinen Stadt, der ja schulfrei ist.

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Der Schnee liegt trotz der Anstrengungen der Männer vom Strassendienst immer noch hoch und ist vom Konfetti des sonntäglichen Fasnachtsumzugs rosarot und lila gefärbt - wenn er nicht als graurosagrusiger Matsch die Strasse bedeckt.

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Am Montag ist Kinderumzug und mit Guggen, Kind und Kegel hat er sich durch die Stadt bewegt. Unter den Kleinen gabs viele Katzen zu sehen unter den grösseren Ritter und Cowboys. Die Erwachsenen mit Konfetti bewerfen zu dürfen, macht wahrscheinlich am meisten Spass. Gleich gefolgt vom Knallfrösche loslassen.

fasnacht

fasnacht5

Montag, 6. März 2006

Schweizerisches

Zu den typisch schweizerischen Genüssen gehört für mich das NZZ Folio. Heute kam das neue ins Haus zum Thema Zucker. Drin hat es ein besonders süsses Praliné, das Tigerfinkli. (Wer es nicht weiss: Finken ist der schweizerdeutsche Begriff für Pantoffeln oder Hauschuhe) Tigerfinkli kennen Kinder, Eltern und Grosseltern, sie sind so schweizerisch wie der Globi.

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Links ist der Tiger in die Einzelheiten zerlegt (Foto Patrick Rohner) rechts das fertige Produkt, das es übrigens auch in Erwachsenengrössen gibt.

tigerfink-shop In diesem Laden im Zürcher Seefeld gibt es auch Kindergartentäschli und andere Accessoires im Tigerfinkenlook.










Das NZZ Folio schreibt, seit 1938 würden die Tigerfinkli produziert, ich besitze einen Jelmoli-Katalog von 1937 und da werden sie bereits angeboten.

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abstandhalter

Sonntag, 5. März 2006

Der grosse Schnee

Seit gestern schneit es fast ununterbrochen und so sieht es heute morgen vor unserer Haustüre aus:

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Zum Glück ist der Schnee trocken und ziemlich leicht, aber die NZZam Sonntag können wir heute wohl vergessen.

Samstag, 4. März 2006

Konzept Bär Schweiz

So heisst das 17seitige Papier, das regeln soll, wie in der Schweiz mit eingewanderten Bären umgegangen wird, welche Vorsorge getroffen wird, um Bärenschäden zu verhindern und was mit "Problembären" geschehen soll.

baeren

Im Sommer 2005 ist das erste Mal seit 100 Jahren ein freilebender Bär in der Schweiz gesichtet worden. Bis ins 19. Jahrhundert hat man ihn systematisch ausgerottet, 1904 wurde der letzte Bär im Engadin geschossen.
Seit 1962 gehört der Bär zu den geschützten Tierarten. Der eingewanderte Bär hat sehr viel Medieninteresse erweckt und kolonnenweise kamen die Touristen , um den Bär möglichst nahe zu sehen. Es ist ein Glück, dass nichts passiert ist.
Weil man aber den Menschen, wohl mit Recht, nicht genügend Vernunft und Mündigkeit im Umgang mit dem Bären zutraut, und weil der braune Allesfresser sich an die Menschen gewöhnt und lernt, dass es in ihrer Nähe vielfältige Nahrungsquellen gibt, Hühnerställe, Bienenhäuschen, Komposthaufen und Obstgärten, braucht es das sogenannte Bärenmanagement. Dieses soll Schaden im Zusammenleben von Bär und Mensch verhindern.
Einmal durch Vergrämen mit Gummigeschossen, Knallpetarden, Lichthupen, Verfolgung mit bellenden Hunden an der Leine etc. Bei jeder Vergrämungsaktion ist jedesmal ein Wildhüter mit einer scharf geladenen Waffe dabei.
Durch Besenderung: Der Problem-Bär wird ein gefangen und mit einem GPS.-Sender versehen.
Schliesslich: wenn der Bär einen Menschen verletzt, wird er "durch Abschuss entfernt".

Hoffentlich weiss der Bär, was gut für ihn ist! Bienenhäuschen und Komposthaufen könnten ihn das Leben kosten.

Schneebilder

Es hat nochmals tüchtig geschneit, aber Bilder vom Schnee oder Fernsehsendungen über die Vogelgrippe möchte ich keine mehr sehen.

hamamelis

Lieber solche Bilder: Hamamelis oder Zaubernuss heisst dieser Strauch, der im Vögelipark so wunderschön blüht, trotz Schnee und Kälte.
Die Zweige der Hamamelis hat man als Wünschelruten bei der Wassersuche verwendet, Gold soll sich auch damit aufspüren lassen. Hamamelis ist auch eine Heilpflanze, ein "goldener Schatz, in vielen Handcremes wirkt er gegen rissige Haut.
Vom angekündigten heftiger Sturm haben wir hier nichts gemerkt.

Mittwoch, 1. März 2006

Kreative Mathematik

Schon bei den CD-Basteleien von Georges Hart (1. Dezember) und auch bei den gehäkelten Modellen des Hyperbolischen Raums (16.Januar) konnte man sehen, wie viel Spass Mathematik machen kann.
Und wieder habe ich etwas entdeckt, nämlich die Schuhbändel.

ReefKnot1

Sie sind zwar heute im Zeitalter des Klettverschlusses fast ausgestorben, aber für den Herrn gehört ein geschnürter Schuh zum gepflegten Aussehen und beim Sportschuh sind der Fantasie ohnehin keine Grenzen gesetzt.
Beim Schuhebinden kommen Mode, Wissenschaft und Spass zusammen.

RomanLacing2BushwalkLacing3

Links Roman Lacing, rechts Bushwalk Lacing

Mit fünf lernen die meisten Menschen sich die Schuhe zu binden. Es ist ein wichtiges Übergangsritual auf dem Weg zur Selbständigkeit. Danach wird es zur unhinterfragten Selbstverständlichkeit.
(Hier könnte man über die Rolle des Klettverschlusses beim Erwachsenwerden nachdenken.) Wer das Schuhebinden nicht gelernt hat muss aber doch nicht verzweifeln, Jan bietet Hilfe an.

Und wo bleibt die Mathematik?

Hier ist sie:

ShoelaceMaths

Mit dieser Formel lässt sich nämlich errechnen, dass es bei drei Paar Schuhösen 1,961,990,553,600 verschiedene Möglichkeiten gibt, einen Schuh zu schnüren.

Dienstag, 28. Februar 2006

Zum Faschingsdienstag

Morgen, am 29. Februar werden die siebensachen drei Monate alt.

Nach der Partyschürze, dem gehäkelten Untersetzer aus einer CD und dem Seifenspender- überzieher gibt es hier ein weiteres cooles Häkelding aus meiner Bilder-Sammlung. Passend zum Faschingsdienstag.
Könnte auch ein passendes Geschenk für Wohnpuristen oder KitschliebhaberInnen sein.

Clown02_g

Hierzulande ist die Fasnacht noch nicht zu Ende, nächsten Montag ist Kinderumzug.

Das oben ist übrigens ein Klopapierhütchen!

Montag, 27. Februar 2006

Frühlingsgrüsse

fruehling

Aus dem literarischen Katzenkalender 2005

Sonntag, 26. Februar 2006

Verschneiter Sonntagmorgen

Der Blick aus dem Fenster zeigt heute morgen wieder eine verschneite Welt. Eigentlich habe ich von dem Anblick genug, zur Abwechslung daher eines meiner Stoffbilder.

stoffbild


detail
Detailansicht

Samstag, 25. Februar 2006

Grausamkeit gegen Pflanzen

stilleben

Ohne Worte

Freitag, 24. Februar 2006

Der Kampf der Goldhasen

goldhase

Seit ein paar Jahren ist der Frieden unter den Goldhasen gestört. Die österreichischen „Prachthasen“ im „traditionellen Design mit roter Masche“, die von der Firma Hauswirth seit 1962 produziert werden, seien ein Plagiat des schweizerischen „Goldhasen“, hiess es aus der Schweiz. Dort wird der Goldhase seit 1952 von Lindt&Sprüngli hergestellt und in Deutschland und in der Schweiz verkauft. Erst 1995 hat sich der Goldhase auch in Österreich ausgebreitet und dem "Prachthasen", der dort seit 1962 heimisch ist, das Feld streitig gemacht. „Plagiat“ riefen jetzt die österreicherischen, „geschützte Marke“ die Schweizer Schokoladehohlkörperfabrikanten.
Der klassische sitzende Goldhase von Lindt trägt eine rote Halsschleife mit kleinem Glöckchen und diesen Goldhasen hat sich Lindt&Sprüngli als internationales Markenzeichen und in den Farben gold, rot und braun schützen lassen.
Bei Schokolade-Osterhasen gibt es nur einen begrenzten Formenschatz argumentierte Hauswirth gegen diesen extensiven Markenschutz: man könne nicht einfach alles schützen, „was sitzt und ein rotes Mascherl hat“.
Trotzdem, der "Prachthase" durfte 2005 auf Betreiben von Lindt&Sprüngli nicht mehr verkauft werden. Was wiederum den Kindern im österreichischen Kinderdorf Pötsching zugute kam, sie wurden nämlich mit den unverkaufbaren Schokolodehasen beschenkt.

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