Herbei! Zum Fest des 1.Mai! Herbei!
"Vorwärts und nicht vergessen" hiess 1990 die Ausstellung über 100 Jahre 1.Mai. Ich wurde damals als Studentin in einen Kreis gestandener Historiker, Soziologen und Ausstellungsmacher zum Mitmachen eingeladen mitzumachen und eine lokale Erweiterung "Winterthur arbeitet" zu konmzipieren und zu gestalten. In der Begleitpublikation, einer Sondernummer der Typografischen Monatsblätter, sollte ich aus volkskundlicher Sicht über den 1. Mai zu schreiben. Ich trug damals sogar die Idee einer Lizentiatsarbeit über den 1. Mai mit mir herum.
Es hat sehr viel Spass gemacht, ich habe dabei sehr viel lernen können und ich bin Roland Gretler heute noch für diese Chance dankbar.
"Zwischen Tradition und Utopie" hiess mein Aufsatz. Von den neuen Festen der Festlosen über das rote Banner bis zu den Mythen und Märtyrern habe ich damals den Bogen gezogen (und dabei, ich muss es zu meiner Schande gestehen, die Arbeiterinnen völlig vergessen.)

Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Musse und acht Stunden Schlaf haben die Arbeiter damals gefordert.
Der 1. Mai heute auf dem Neumarkt in Winterthur:


Die Voten waren mir etwas zu unreflektiert. Man kann nicht "die oben" anprangern dass sie immer mehr wollen und man selbst will auch mehr Schutz, mehr Lohn und mehr Rente.
Zusatz am 4.Mai ein Leserbrief im Landboten von Martin Frei Winterthur zum 1. Mai. Lässt sich leider nicht verlinken, der Landbote ist sehr knauserig mit seinen Inhalten.
Es hat sehr viel Spass gemacht, ich habe dabei sehr viel lernen können und ich bin Roland Gretler heute noch für diese Chance dankbar.
"Zwischen Tradition und Utopie" hiess mein Aufsatz. Von den neuen Festen der Festlosen über das rote Banner bis zu den Mythen und Märtyrern habe ich damals den Bogen gezogen (und dabei, ich muss es zu meiner Schande gestehen, die Arbeiterinnen völlig vergessen.)

Acht Stunden Arbeit, acht Stunden Musse und acht Stunden Schlaf haben die Arbeiter damals gefordert.
Der 1. Mai heute auf dem Neumarkt in Winterthur:


Die Voten waren mir etwas zu unreflektiert. Man kann nicht "die oben" anprangern dass sie immer mehr wollen und man selbst will auch mehr Schutz, mehr Lohn und mehr Rente.
Zusatz am 4.Mai ein Leserbrief im Landboten von Martin Frei Winterthur zum 1. Mai. Lässt sich leider nicht verlinken, der Landbote ist sehr knauserig mit seinen Inhalten.
waltraut - Dienstag, 1. Mai 2012, 09:37