Freizeitpark der anderen Art








Zu DDR Zeiten hiess er VEB Kulturpark Berlin (1969-1991), nach der Wende wurde er der Spreepark Plänterwald (1992-2001), stets ein beliebter Vergnügungsort im Treptower Wald. Sehr komplizierte Ereignisse und Entscheidungen haben dazu geführt, dass der Freizeitpark 2001 geschlossen wurde.
Von weitem kann man heute noch das Riesenrad sehen, das hat mich neugierig gemacht und ich habe mit rund 50 anderen Interessierten und Fotografierbegeisterten eine Führung durch den Park mitgemacht. Christopher Flade, der sich seit langem für die Geschicke des Parks einsetzt, hat auf amüsante Weise eine Menge Hintergrundwissen und Anekdoten zu seiner Geschichte vermittelt.
Zudem hat die Sonne gescheint. Es war ein spannender Nachmittag.
Mehr nachzulesen gibt es auf der Webseite
Flade hat zusammen mit Sacha Szabo ein Buch über den Park geschrieben: Vom Kulturpark Berlin zum Spreepark Plänterwald: Eine VergnügungskulTOUR durch den berühmten Berliner Freizeitpark.
Aus der Rezension: Seit dem 5. November 2001 liegt der Spreepark-Plänterwald im Dörnröschenschlaf. Die verwilderte Anlage mit den verrotteten Attraktionen bildet ein poetisches Bild des Verfalls. Und doch glaubt man bei der Betrachtung dieses Geländes all den Trubel von 40 Jahren Rummel noch zu hören. Christopher Flade und Sacha Szabo, zwei bekannte Freizeitparkexperten, machen sich zusammen mit dem Leser auf eine spannende Spurensuche. Dazu wurden 20 Zeitzeugen zu ihren Erlebnissen im Spreepark befragt. Herausgekommen ist kein konventioneller Parkführer, der diesem besonderen Ort auch gar nicht gerecht würde, herausgekommen ist eine liebevoll zusammengetragene literarisch-wissenschaftliche Parkführung, die Einblicke in 40 Jahre Parkgeschichte gibt. Und so gibt es nur noch eines zu wünschen: Viel Vergnügen!
waltraut - Sonntag, 2. März 2014, 18:49