Geld verbrennen
13 Millionen Dosen Impfstoff gegen die Schweinegrippe hat die Schweiz im letzten Jahr eingekauft. Zu einem Gesamtpreis von 84 Millionen Franken.
Vom Impfstoff wurden 5 Millionen Dosen gebraucht: 1,5 Millionen stellte man laut NZZ der WHO zur Verfügung, 900 000 Dosen wurden in den Iran geliefert und der Rest in der Schweiz verimpft. Es bleiben also noch 8 Millionen Dosen Impfstoff übrig, die, weil sie sich bald dem Verfalldatum nähern, vernichtet werden sollen.
Dass vorab der finanzielle Aufwand für den Impfstoff beträchtlich war, bestreitet Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit, nicht. Er sieht die Investition aber als «Versicherung» – und schliesslich sei es immer besser, wenn nichts passiere und die Versicherung nicht eingelöst werden müsse. (NZZ)
Ich habe dazu diesen Leserbrief in der NZZ am Sonntag gefunden:

Man kann dem gar nicht viel hinzufügen. Aber man kann sich doch sehr darüber wundern dass eine solch kostspielige Fehleinschätzung offenbar für niemanden irgendwelche irgendwie gearteten Konsequenzen hat.
Vom Impfstoff wurden 5 Millionen Dosen gebraucht: 1,5 Millionen stellte man laut NZZ der WHO zur Verfügung, 900 000 Dosen wurden in den Iran geliefert und der Rest in der Schweiz verimpft. Es bleiben also noch 8 Millionen Dosen Impfstoff übrig, die, weil sie sich bald dem Verfalldatum nähern, vernichtet werden sollen.
Dass vorab der finanzielle Aufwand für den Impfstoff beträchtlich war, bestreitet Daniel Koch, Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit, nicht. Er sieht die Investition aber als «Versicherung» – und schliesslich sei es immer besser, wenn nichts passiere und die Versicherung nicht eingelöst werden müsse. (NZZ)
Ich habe dazu diesen Leserbrief in der NZZ am Sonntag gefunden:

Man kann dem gar nicht viel hinzufügen. Aber man kann sich doch sehr darüber wundern dass eine solch kostspielige Fehleinschätzung offenbar für niemanden irgendwelche irgendwie gearteten Konsequenzen hat.
waltraut - Donnerstag, 22. April 2010, 15:57
Es hiess auch mal, die übrig bleibenden Spritzmittel könnten ärmeren Ländern zur Verfügung gestellt werden. Es gibt anscheinend auf dem schwarzen Kontinent noch Länder, die gegen die H1N1 Viren immer noch kämpfen. Aber jetzt hört man nichts mehr von solchen gross angekündigten Hilfsaktionen. Aber eben, Fehlplanungen sind nur auf höchster Ebene erlaubt!