Marshmallows und ein Feuer im Wald
Zum Frühlingsanfang sind wir in den Wald zum Feuer machen und Marshmallows braten.

Nicht jeder hat Marshmallows gern, sie sind auch nicht eigentlich ein kulinarischer Genuss, aber im Freien am offenen Feuer getoastet sind sie etwas besonderes.
Was hat es eigentlich mit dieser seltsamen weichen Süssigkeit auf sich?
Marshmallows wurden im 19.Jahrhundert in Frankreich aus dem Saft des Eibisch, einem Malvengewächs, Zucker und Eischnee hergestellt und von Hand in einzelne Formen gefüllt. Heute wird statt Eibischsaft, der hustenlösend wirkt, Gelatine oder Agar verwendet und weil die Marshmallows vor allem in den USA sehr beliebt wurden, wurde 1948 ein industrieller Prozess entwickelt, der die Zutaten mischt und sie dann wie Zahnpasta herausdrückt. Danach werden sie in Stücke geschnitten mit viel Maisstärke bestäubt, gekühlt und getrocknet.
Woher das Rösten von Marshmallows kommt, weiss man nicht genau, aber schon 1927 enthielt ein Handbuch für Girlscouts ein Rezept mit getoasteten Marshmallows.
Amerikaner geben pro Jahr 125 Mio Dollar für Marshmallows aus, heisst es hier.
Marshmallows sind sicher kein besonders gesundes Essen, zwar fettarm aber mit etwa 80 Gramm Zucker pro 100 Gramm Marschmallows und 333 Kalorien schlagen sie doch recht auf die Waage. Von den Aromen und Farbstoffen will ich gar nicht reden.
Aber für den Feuerspass im Wald muss man das einfach alles beiseite schieben.

Nicht jeder hat Marshmallows gern, sie sind auch nicht eigentlich ein kulinarischer Genuss, aber im Freien am offenen Feuer getoastet sind sie etwas besonderes.
Was hat es eigentlich mit dieser seltsamen weichen Süssigkeit auf sich?
Marshmallows wurden im 19.Jahrhundert in Frankreich aus dem Saft des Eibisch, einem Malvengewächs, Zucker und Eischnee hergestellt und von Hand in einzelne Formen gefüllt. Heute wird statt Eibischsaft, der hustenlösend wirkt, Gelatine oder Agar verwendet und weil die Marshmallows vor allem in den USA sehr beliebt wurden, wurde 1948 ein industrieller Prozess entwickelt, der die Zutaten mischt und sie dann wie Zahnpasta herausdrückt. Danach werden sie in Stücke geschnitten mit viel Maisstärke bestäubt, gekühlt und getrocknet.
Woher das Rösten von Marshmallows kommt, weiss man nicht genau, aber schon 1927 enthielt ein Handbuch für Girlscouts ein Rezept mit getoasteten Marshmallows.
Amerikaner geben pro Jahr 125 Mio Dollar für Marshmallows aus, heisst es hier.
Marshmallows sind sicher kein besonders gesundes Essen, zwar fettarm aber mit etwa 80 Gramm Zucker pro 100 Gramm Marschmallows und 333 Kalorien schlagen sie doch recht auf die Waage. Von den Aromen und Farbstoffen will ich gar nicht reden.
Aber für den Feuerspass im Wald muss man das einfach alles beiseite schieben.
waltraut - Samstag, 21. März 2009, 13:55