Winterthurer Wahrzeichen Sulzer Hochhaus
Als man 1961 in der Zeit der Hochkonjunktur das Sulzer Hochhaus plante war dies von verschiedenen Kontroversen begleitet und die Informationspraxis der Behörten sei damals noch dürftig gewesen. Vor allem die „heiklen Geschäfte wurde nie coram publicam abgewickelt. Die Stimmbürger nahmen dies damals noch hin, auch wenn sie manchmal vernehmlich murrten. Man war im grossen ganzen noch recht behördengläubig,“ schreibt Hans Schaufelberger in seinem Buch „Die Stadt Winterthur im 20. Jahrhundert“.
1966 wurde das Sulzer-Hochhaus eingeweiht, als das höchste „bewohnte“ Gebäude der Schweiz. Es galt als Wahrzeichen der damals blühenden Industriestadt Winterthur. In den vollklimatisierten Büros arbeiteten 1200 Personen. In den 1990er Jahren kriselte es und Sulzer verkaufte das Gebäude an Bruno Stefanini, zwischen 15 und 290 Millionen soll es gekostet haben.

Jahrelang lotterte das „Wahrzeichen“ wie viele andere Stefanini-Gebäude vor sich hin. Vor ziemlich genau 5 Jahren besetzten „linke Aktivisten“ das Hochhaus. Polizei und der damalige Stadtrat Hollenstein, jetzt Regierungsrat, beschlossen auf eine gewaltsame Räumung zu verzichten, was die Besetzer mit einer „wilden Party“ und ausgiebigen Vandalenakten „dankten“.
Mittlerweile hat Stefanini, wie der Landbote schreibt, nochmals einige Millionen in die Hand genommen um das Gebäude von Asbest zu befreien, zu renovieren und für eine erneute Nutzung fit zu machen. Die Winterthurer Stadtverwaltung, die ursprünglich mit dem Gebäude geliebäugelt hat, wird jedoch voraussichtlich nicht einziehen. Man kann gespannt sein was mit dem Haus passiert.
1966 wurde das Sulzer-Hochhaus eingeweiht, als das höchste „bewohnte“ Gebäude der Schweiz. Es galt als Wahrzeichen der damals blühenden Industriestadt Winterthur. In den vollklimatisierten Büros arbeiteten 1200 Personen. In den 1990er Jahren kriselte es und Sulzer verkaufte das Gebäude an Bruno Stefanini, zwischen 15 und 290 Millionen soll es gekostet haben.

Jahrelang lotterte das „Wahrzeichen“ wie viele andere Stefanini-Gebäude vor sich hin. Vor ziemlich genau 5 Jahren besetzten „linke Aktivisten“ das Hochhaus. Polizei und der damalige Stadtrat Hollenstein, jetzt Regierungsrat, beschlossen auf eine gewaltsame Räumung zu verzichten, was die Besetzer mit einer „wilden Party“ und ausgiebigen Vandalenakten „dankten“.
Mittlerweile hat Stefanini, wie der Landbote schreibt, nochmals einige Millionen in die Hand genommen um das Gebäude von Asbest zu befreien, zu renovieren und für eine erneute Nutzung fit zu machen. Die Winterthurer Stadtverwaltung, die ursprünglich mit dem Gebäude geliebäugelt hat, wird jedoch voraussichtlich nicht einziehen. Man kann gespannt sein was mit dem Haus passiert.
waltraut - Dienstag, 10. März 2009, 12:54