Feministisches Altersheim?
Feministisches Altersheim hat es eine Leserbriefschreiberin genannt. "Kitschige Wohnblöcke statt alter Villen" war der Titel über dem Beitrag des ehemaligen Stadtbaumeister von Winterthur, Ulrich Scheibler im Landboten über die Neubauten an der Ecke Theater- und Lindstrasse

Die drei in süsslichen Farben gestrichenen Wohnblocks, die das Grundstück bis aufs letzte ausnützen, erfreuen wohl niemand. Sie nehmen den Platz dreier neubarocker Villen ein, die Architekt Ernst Jung in den 1890er Jahren erbaut hat. Das Villenensemble bildete das repräsentative nördliche Eingangstor der Stadt und selbst heruntergekommen waren die Häuser und ihr Garten eine Augenweide.



Dass die Genehmigung für so kitschige Farben an diesem exponierten Ort gegeben wurde kann ich nicht begreifen.
Zitate aus Scheiblers Text:
"Dass der Besitz von Liegenschaften neben kommerziellen, wirtschaftlichen Aspekten auch eine kulturelle Aufgabe und eine gewisse Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit bedeutet, dass dank Verzicht auf eine maximale Rendite und unter Mithilfe der öffentlichen Hand wertvolle Zeitzeugen erhalten werden könnten, wird verneint."... "Mit Puderquastenmalerei an den Fassaden in verschiedenen Abstufungen heller Lilafarbtöne glauben die Architekten die fehlende Qualität und Identität der Bauten zu kompensieren."

Die drei in süsslichen Farben gestrichenen Wohnblocks, die das Grundstück bis aufs letzte ausnützen, erfreuen wohl niemand. Sie nehmen den Platz dreier neubarocker Villen ein, die Architekt Ernst Jung in den 1890er Jahren erbaut hat. Das Villenensemble bildete das repräsentative nördliche Eingangstor der Stadt und selbst heruntergekommen waren die Häuser und ihr Garten eine Augenweide.



Dass die Genehmigung für so kitschige Farben an diesem exponierten Ort gegeben wurde kann ich nicht begreifen.
Zitate aus Scheiblers Text:
"Dass der Besitz von Liegenschaften neben kommerziellen, wirtschaftlichen Aspekten auch eine kulturelle Aufgabe und eine gewisse Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit bedeutet, dass dank Verzicht auf eine maximale Rendite und unter Mithilfe der öffentlichen Hand wertvolle Zeitzeugen erhalten werden könnten, wird verneint."... "Mit Puderquastenmalerei an den Fassaden in verschiedenen Abstufungen heller Lilafarbtöne glauben die Architekten die fehlende Qualität und Identität der Bauten zu kompensieren."
waltraut - Montag, 16. Februar 2009, 15:47
Was, ausser Profitgier steckt da dahinter?