Simplify your life
Radikales Kellerausräumen ist angesagt. Dabei ist die Schachtel mit dem fast vollständigen Sonntagsgeschirr meiner Schwiegermutter aus den 1950er Jahren aufgetaucht. Eine Zeitlang haben wir es selbst benützt aber dann weggepackt.


Auf dem Boden der Teile ist ein Stempel. Das Handbuch des europäischen Porzelland von Ludwig Danckert sagt, dass das Geschirr aus der Manufaktur Oskar Schaller stammt, die 1921 in Kirchenlamitz in Oberfranken gegründet worden war. Die Firma stellte Gebrauchsgeschirr und Geschenkartikel her und wurde später von der Porzellanfabrik Winterling übernommen.
Heute durchzieht die Porzellanstrasse auf einer Länge von 550 km den nordostbayerischen Raum. Rund 80 Prozent des deutschen Porzellans werden in dieser Gegend hergestellt.
Aber was sollen wir nun mit den Erbstücken machen? Weiter aufheben, weil vielleicht einmal jemand sagt "wie konntet ihr das nur weggeben?" oder sollen wir es Frau Erna mitgeben wenn sie diese Woche kommt und uns von Überflüssigem befreit? Wer weiss Rat?


Auf dem Boden der Teile ist ein Stempel. Das Handbuch des europäischen Porzelland von Ludwig Danckert sagt, dass das Geschirr aus der Manufaktur Oskar Schaller stammt, die 1921 in Kirchenlamitz in Oberfranken gegründet worden war. Die Firma stellte Gebrauchsgeschirr und Geschenkartikel her und wurde später von der Porzellanfabrik Winterling übernommen.
Heute durchzieht die Porzellanstrasse auf einer Länge von 550 km den nordostbayerischen Raum. Rund 80 Prozent des deutschen Porzellans werden in dieser Gegend hergestellt.
Aber was sollen wir nun mit den Erbstücken machen? Weiter aufheben, weil vielleicht einmal jemand sagt "wie konntet ihr das nur weggeben?" oder sollen wir es Frau Erna mitgeben wenn sie diese Woche kommt und uns von Überflüssigem befreit? Wer weiss Rat?
waltraut - Dienstag, 17. Juni 2008, 08:21
altes Porzelan