Sauregurkenzeit?
Dass Ikea für Sofas, Kleiderschränke usw. schwedische Namen braucht, für Fussabstreifer und Bodenbeläge jedoch dänische und zu allem eine Klobrille Öresund nennt – nach der Meerenge zwischen Schweden und Dänemark – betrachtet die dänische Gratiszeitung Nyhedsavisen als Mobbing. Und Biggi, eine Teilnehmerin in einem dänischen Diskussionsforum, fragt sich bereits: „Sollten wir IKEA vielleicht jetzt besser boykottieren???“
Die Taz hat die Sache aufgegriffen und nachgeforscht woher denn die Ikea-Namen wirklich kommen und wer sie auswählt und hat folgendes herausgefunden:
„Im schwedischen Konzernsitz Älmhult hat Ikea eine kleine Abteilung, in der die Produktnamen "erfunden" werden. So einfach ist das nämlich gar nicht. 4.000 verschiedene finden sich im aktuellen Katalog. Und sie müssen in allen Ländern, in denen Ikea-Warenhäuser stehen, gleichermaßen anwendbar sein. Dürfen dort nicht etwa für Anstößiges, Unpassendes, Sexuelles stehen. Sie dürfen außerdem nicht mit irgendwo registrierten Firmen- oder Markennamen kollidieren. Müssen deshalb grundsätzlich immer mindestens vier Buchstaben haben. Und in den Namen darf gerne das "exotische" skandinavische å auftauchen. Oder die in vielen anderen Sprachen ungebräuchlichen ä und ö: Das kommt bei den KonsumentInnen dann nämlich irgendwie schwedisch an.“
Wenn man will kann man aus jeder Mücke einen Elefanten machen.
SOL schreibt heute auch darüber.
Die Taz hat die Sache aufgegriffen und nachgeforscht woher denn die Ikea-Namen wirklich kommen und wer sie auswählt und hat folgendes herausgefunden:
„Im schwedischen Konzernsitz Älmhult hat Ikea eine kleine Abteilung, in der die Produktnamen "erfunden" werden. So einfach ist das nämlich gar nicht. 4.000 verschiedene finden sich im aktuellen Katalog. Und sie müssen in allen Ländern, in denen Ikea-Warenhäuser stehen, gleichermaßen anwendbar sein. Dürfen dort nicht etwa für Anstößiges, Unpassendes, Sexuelles stehen. Sie dürfen außerdem nicht mit irgendwo registrierten Firmen- oder Markennamen kollidieren. Müssen deshalb grundsätzlich immer mindestens vier Buchstaben haben. Und in den Namen darf gerne das "exotische" skandinavische å auftauchen. Oder die in vielen anderen Sprachen ungebräuchlichen ä und ö: Das kommt bei den KonsumentInnen dann nämlich irgendwie schwedisch an.“
Wenn man will kann man aus jeder Mücke einen Elefanten machen.
SOL schreibt heute auch darüber.
waltraut - Donnerstag, 6. März 2008, 08:53