Der grösste Schweizer Hit
Nun weiss ich es, der Schacher Sepp ist "der grösste Schweizer Hit" - ich komme mir vor wie im Wunschkonzert für die Älteren. Jetzt fehlen nur noch der letzte Postillion vom Gotthard und das Munotsglöggelein!
Ich mag dem Herrn Rymann seinen Triumph ja gönnen aber ich kann es nicht verstehen, dass solche rührseligen Lieder so vielen SchweizerInnen gefallen: "Aber dieses Lied schaft etwas was nur wenige Lieder hinkriegen: einem zu Tränen rühren. Wenn all der oberflächliche Popscheiss schon lange in der Versenkung ist wird dieses Lied noch immer gespielt werden. Fazit: perfektes Liedgut." So ein Kommentar auf hitparade.ch
Auf die Frage: Warum dieser Hype? des Tagesanzeigers antwortete der Historiker Jakob Tanner: "Die emotionale Identifikation mit der Schweiz scheine nach den Störungen in den 1990er-Jahren wieder intakt zu sein. Das Zauberwort, dass diese Wiederversöhnung mit der Heimat ermögliche, heisse Swissness. Und diese Swissness führe dazu, dass sich die Schweiz geschlossen vor dem Fernseher versammle. Das unverkrampfte nationale Selbstverständnis verkörperte niemand besser als Ruedi Rymann."
I be de Schacher Seppeli. im ganze Land bekannt.
Be früener s'flottischt Bürschtli gsi, jetzt bin i e Vagant,
Bi z'friede wenni z'Nacht im Stroh, am Tag mis Schnäpsli ha.
Und wem der Herrgott Gsundheit schänkt. s'isch alls was bruchsch,
S'gat uf der Wält gar artig zue, i has scho mängisch gse.
Dass d'Lüt wäg däm verfluechte Gäld enand tüend schüli weh.
Wie schön chönt's doch hie unde si. Der Vogel ufem Baum
er singt chum lueg dies Ländli a, di Schwyz isch doch en Traum.
S'iseh mänge hüt e riche Ma, doch morn isch s leider so,
er stirbt und muess sis liebi Gäld ja all's hie unde la.
Mer treit en ufe Chilehof grad näbe ärmste Ma.
E jede muess a s'glich Ort hie. s'isch sicher wahr, ja, ja.
Wie gleitig got die Zit vorbi, es Jöhrli und no eis.
Es dünkt eim, sett nid mögli si, bald ben i scho ne Greis.
Und chomm i de vor d'Himmelstür, u wott ich ine go,
so rüefen i: Hei Peterus, der Schacher Sepp isch do.
Und chom i de vor d'Himmelstür. stoht bereits de Petrur da
Er rüeft mer zue "Hei sali Sepp besch du jetzt au scho da
Chum nume ine, chum und leg dis Himmelsgwändli a.
Die arme und verlass'ne Lüt müend's schön im Hemmel ha.
(Quelle)
Ich mag dem Herrn Rymann seinen Triumph ja gönnen aber ich kann es nicht verstehen, dass solche rührseligen Lieder so vielen SchweizerInnen gefallen: "Aber dieses Lied schaft etwas was nur wenige Lieder hinkriegen: einem zu Tränen rühren. Wenn all der oberflächliche Popscheiss schon lange in der Versenkung ist wird dieses Lied noch immer gespielt werden. Fazit: perfektes Liedgut." So ein Kommentar auf hitparade.ch
Auf die Frage: Warum dieser Hype? des Tagesanzeigers antwortete der Historiker Jakob Tanner: "Die emotionale Identifikation mit der Schweiz scheine nach den Störungen in den 1990er-Jahren wieder intakt zu sein. Das Zauberwort, dass diese Wiederversöhnung mit der Heimat ermögliche, heisse Swissness. Und diese Swissness führe dazu, dass sich die Schweiz geschlossen vor dem Fernseher versammle. Das unverkrampfte nationale Selbstverständnis verkörperte niemand besser als Ruedi Rymann."
I be de Schacher Seppeli. im ganze Land bekannt.
Be früener s'flottischt Bürschtli gsi, jetzt bin i e Vagant,
Bi z'friede wenni z'Nacht im Stroh, am Tag mis Schnäpsli ha.
Und wem der Herrgott Gsundheit schänkt. s'isch alls was bruchsch,
S'gat uf der Wält gar artig zue, i has scho mängisch gse.
Dass d'Lüt wäg däm verfluechte Gäld enand tüend schüli weh.
Wie schön chönt's doch hie unde si. Der Vogel ufem Baum
er singt chum lueg dies Ländli a, di Schwyz isch doch en Traum.
S'iseh mänge hüt e riche Ma, doch morn isch s leider so,
er stirbt und muess sis liebi Gäld ja all's hie unde la.
Mer treit en ufe Chilehof grad näbe ärmste Ma.
E jede muess a s'glich Ort hie. s'isch sicher wahr, ja, ja.
Wie gleitig got die Zit vorbi, es Jöhrli und no eis.
Es dünkt eim, sett nid mögli si, bald ben i scho ne Greis.
Und chomm i de vor d'Himmelstür, u wott ich ine go,
so rüefen i: Hei Peterus, der Schacher Sepp isch do.
Und chom i de vor d'Himmelstür. stoht bereits de Petrur da
Er rüeft mer zue "Hei sali Sepp besch du jetzt au scho da
Chum nume ine, chum und leg dis Himmelsgwändli a.
Die arme und verlass'ne Lüt müend's schön im Hemmel ha.
(Quelle)
waltraut - Dienstag, 4. Dezember 2007, 06:35
Dann gehöre ich wohl nicht dazu