Der Zwick an der Geissel
Die Dollarschwäche sei der Zwick an der Geissel schreibt die gestrige NZZ. Wieder so ein Helvetismus dachte ich. Es gibt ihn jedoch auch anderswo. Der Zwick, so belehrt mich ein Text aus dem Württembergischen : ist das Endstück der Peitsche und bestimmt wie laut es knallt.
Das Tüpfelchen auf dem i sozusagen.
Während das Geisselchlöpfen im Württembergischen meist an der Fasnacht vorgeführt wird, geschieht dies in der Innerschweiz in der Adventszeit. Beim Küsnachter Chlausjagen am 5. Dezember ist das Chlöpfen höchst eindrücklich zu vernehmen.
Aus der Innerschweiz kommt auch diese Information zum Geisselknall:
Ein Knall entsteht durch eine plötzliche Änderung des Luftdruckes, die sich von einem Punkt des Raumes als Druckwelle ausbreitet und mit Schallgeschwindigkeit unser Ohr erreicht.

Bei der Geissel ist der Zwick für den Knall verantwortlich. Er muss für einen kurzen Moment eine Geschwindigkeit erreichen, die grösser als die Schallgeschwindigkeit in Luft ist. Nur dann ist es möglich, mit der aufgefächert sausenden Kordel die Luft so rasch zu verdrängen, dass ein Loch entsteht. Es bildet sich ein Vakuum und darum herum einen Bereich, in dem die Luft stark zusammengedrückt ist (Überdruck). Diese Störung des Luftdruckes wird bei längeren Geisseln immer grösser, weshalb diese auch immer tiefer und dumpfer klingen.
Der Knall entsteht immer dann, wenn die Geissel sich streckt. Dann wird der leicht bewegliche Zwick, der beim Ziehen umgeknickt hinter der schweren Geisselschnur hergezogen wird, augenblicklich gezwungen sich auszustrecken. Je rascher und kräftiger das Ziehen ist, desto stärker wird der "Chlapf". Mit einer Chlausgeissel wird eine Lautstärke von über 100 Dezibel erreicht.
Das Tüpfelchen auf dem i sozusagen.
Während das Geisselchlöpfen im Württembergischen meist an der Fasnacht vorgeführt wird, geschieht dies in der Innerschweiz in der Adventszeit. Beim Küsnachter Chlausjagen am 5. Dezember ist das Chlöpfen höchst eindrücklich zu vernehmen.
Aus der Innerschweiz kommt auch diese Information zum Geisselknall:
Ein Knall entsteht durch eine plötzliche Änderung des Luftdruckes, die sich von einem Punkt des Raumes als Druckwelle ausbreitet und mit Schallgeschwindigkeit unser Ohr erreicht.

Bei der Geissel ist der Zwick für den Knall verantwortlich. Er muss für einen kurzen Moment eine Geschwindigkeit erreichen, die grösser als die Schallgeschwindigkeit in Luft ist. Nur dann ist es möglich, mit der aufgefächert sausenden Kordel die Luft so rasch zu verdrängen, dass ein Loch entsteht. Es bildet sich ein Vakuum und darum herum einen Bereich, in dem die Luft stark zusammengedrückt ist (Überdruck). Diese Störung des Luftdruckes wird bei längeren Geisseln immer grösser, weshalb diese auch immer tiefer und dumpfer klingen.
Der Knall entsteht immer dann, wenn die Geissel sich streckt. Dann wird der leicht bewegliche Zwick, der beim Ziehen umgeknickt hinter der schweren Geisselschnur hergezogen wird, augenblicklich gezwungen sich auszustrecken. Je rascher und kräftiger das Ziehen ist, desto stärker wird der "Chlapf". Mit einer Chlausgeissel wird eine Lautstärke von über 100 Dezibel erreicht.
waltraut - Freitag, 23. November 2007, 06:15
de letschti zwick a de geissle...