Das perfekte Dinner
"Rankings spielen in immer mehr Lebensbereichen eine wichtige Rolle", habe ich heute in der NZZ gelesen, das Bedürfnis nach klaren Ranglisten sei gross.
Das scheint auch der Beweggrund zu sein, warum sich so viele Leute in der Vox-TV-Sendung "Das perfekte Dinner" der Beurteilung ihrer Koch- und Dekokünste durch ihre Gäste aussetzen.
Ich habe davon zufällig zwei Sendungen gesehen und gestern abend nochmals eine zum Abgewöhnen.
Es ist jeweils eine seltsame Aufführung und irgendwie auch dekadent. So sass diese Woche ein junger Mann stets mit einer kuriosen Kopfbedeckung am Tisch und ihm schmeckte überhaupt nichts. Nach einem Bissen liess dieser zickige junge Mann das Ganze dann meist stehen. Die Weine wollte er nur "schnüffeln und schwenken", was ihm aber zu einem vernichtenden Urteil reichte.
Gestern kochte nun dieser Typ und wie zu erwarten, waren die anderen durch sein bisheriges vorlautes und schnöseliges Verhalten so eingeschüchtert, dass sie ihm, trotz mässiger Kocherei, die bisher höchste Punktzahl zusprachen.

Zum Nachkochen das Dessert: Schokomalheur in der Hippe
Generell fand ich, dass die kochenden Leute sich der Originalität und des Showeffekts wegen auf zu viel Experimente einlassen (Goldflitter im Essen) und dass die Bekochten sehr hohe Ansprüche an an Kreativität und Innovation stellen, dann aber nicht bereit sind, etwas Neues zu probieren.
Für den Koch mit den meisten Punkten gibt es übrigens 1500 Euro zu gewinnen. Und die Sendung ist scheints ein Publikumserfolg.
Das scheint auch der Beweggrund zu sein, warum sich so viele Leute in der Vox-TV-Sendung "Das perfekte Dinner" der Beurteilung ihrer Koch- und Dekokünste durch ihre Gäste aussetzen.
Ich habe davon zufällig zwei Sendungen gesehen und gestern abend nochmals eine zum Abgewöhnen.
Es ist jeweils eine seltsame Aufführung und irgendwie auch dekadent. So sass diese Woche ein junger Mann stets mit einer kuriosen Kopfbedeckung am Tisch und ihm schmeckte überhaupt nichts. Nach einem Bissen liess dieser zickige junge Mann das Ganze dann meist stehen. Die Weine wollte er nur "schnüffeln und schwenken", was ihm aber zu einem vernichtenden Urteil reichte.
Gestern kochte nun dieser Typ und wie zu erwarten, waren die anderen durch sein bisheriges vorlautes und schnöseliges Verhalten so eingeschüchtert, dass sie ihm, trotz mässiger Kocherei, die bisher höchste Punktzahl zusprachen.

Zum Nachkochen das Dessert: Schokomalheur in der Hippe
Generell fand ich, dass die kochenden Leute sich der Originalität und des Showeffekts wegen auf zu viel Experimente einlassen (Goldflitter im Essen) und dass die Bekochten sehr hohe Ansprüche an an Kreativität und Innovation stellen, dann aber nicht bereit sind, etwas Neues zu probieren.
Für den Koch mit den meisten Punkten gibt es übrigens 1500 Euro zu gewinnen. Und die Sendung ist scheints ein Publikumserfolg.
waltraut - Freitag, 28. Juli 2006, 09:03
godinner.at vs. Das perfekte Dinner
auf godinner.at zu einem dinner ,-))
ciao
susi9920