Tempel der Demokratie
Das repräsentative Winterthurer Stadthaus, in den 1860er Jahren nach Plänen von Gottfried Semper gebaut, ist ein "Tempel der Demokratie". Letztes Jahr wurden mit erheblichem privaten Anstrengungen die drei steinernen Giebelfiguren wieder ersetzt, was für die Verankerung des Stadthauses als Wahrzeichen und Herz der Stadt spricht.

Eine für die eigene Geschichte eher unsensible Stadtregierung möchte nun aber dieses bedeutsame Haus aufgeben zugunsten von etwas Neuem. Dazu werden laut TagesAnzeiger von zwei Spezialfirmen etwa 30 mögliche Standorte in Winterthur analysiert. Von einer Konzentration aller Stadträte in einem einzigen Verwaltungszentrum verspricht man sich Einsparungen von 6 Millionen Franken jährlich!
Für das Stadthaus müsste man dann eine neue "Nutzung" finden.

Eine für die eigene Geschichte eher unsensible Stadtregierung möchte nun aber dieses bedeutsame Haus aufgeben zugunsten von etwas Neuem. Dazu werden laut TagesAnzeiger von zwei Spezialfirmen etwa 30 mögliche Standorte in Winterthur analysiert. Von einer Konzentration aller Stadträte in einem einzigen Verwaltungszentrum verspricht man sich Einsparungen von 6 Millionen Franken jährlich!
Für das Stadthaus müsste man dann eine neue "Nutzung" finden.
waltraut - Mittwoch, 26. Juli 2006, 08:39