Konzept Bär Schweiz
So heisst das 17seitige Papier, das regeln soll, wie in der Schweiz mit eingewanderten Bären umgegangen wird, welche Vorsorge getroffen wird, um Bärenschäden zu verhindern und was mit "Problembären" geschehen soll.

Im Sommer 2005 ist das erste Mal seit 100 Jahren ein freilebender Bär in der Schweiz gesichtet worden. Bis ins 19. Jahrhundert hat man ihn systematisch ausgerottet, 1904 wurde der letzte Bär im Engadin geschossen.
Seit 1962 gehört der Bär zu den geschützten Tierarten. Der eingewanderte Bär hat sehr viel Medieninteresse erweckt und kolonnenweise kamen die Touristen , um den Bär möglichst nahe zu sehen. Es ist ein Glück, dass nichts passiert ist.
Weil man aber den Menschen, wohl mit Recht, nicht genügend Vernunft und Mündigkeit im Umgang mit dem Bären zutraut, und weil der braune Allesfresser sich an die Menschen gewöhnt und lernt, dass es in ihrer Nähe vielfältige Nahrungsquellen gibt, Hühnerställe, Bienenhäuschen, Komposthaufen und Obstgärten, braucht es das sogenannte Bärenmanagement. Dieses soll Schaden im Zusammenleben von Bär und Mensch verhindern.
Einmal durch Vergrämen mit Gummigeschossen, Knallpetarden, Lichthupen, Verfolgung mit bellenden Hunden an der Leine etc. Bei jeder Vergrämungsaktion ist jedesmal ein Wildhüter mit einer scharf geladenen Waffe dabei.
Durch Besenderung: Der Problem-Bär wird ein gefangen und mit einem GPS.-Sender versehen.
Schliesslich: wenn der Bär einen Menschen verletzt, wird er "durch Abschuss entfernt".
Hoffentlich weiss der Bär, was gut für ihn ist! Bienenhäuschen und Komposthaufen könnten ihn das Leben kosten.

Im Sommer 2005 ist das erste Mal seit 100 Jahren ein freilebender Bär in der Schweiz gesichtet worden. Bis ins 19. Jahrhundert hat man ihn systematisch ausgerottet, 1904 wurde der letzte Bär im Engadin geschossen.
Seit 1962 gehört der Bär zu den geschützten Tierarten. Der eingewanderte Bär hat sehr viel Medieninteresse erweckt und kolonnenweise kamen die Touristen , um den Bär möglichst nahe zu sehen. Es ist ein Glück, dass nichts passiert ist.
Weil man aber den Menschen, wohl mit Recht, nicht genügend Vernunft und Mündigkeit im Umgang mit dem Bären zutraut, und weil der braune Allesfresser sich an die Menschen gewöhnt und lernt, dass es in ihrer Nähe vielfältige Nahrungsquellen gibt, Hühnerställe, Bienenhäuschen, Komposthaufen und Obstgärten, braucht es das sogenannte Bärenmanagement. Dieses soll Schaden im Zusammenleben von Bär und Mensch verhindern.
Einmal durch Vergrämen mit Gummigeschossen, Knallpetarden, Lichthupen, Verfolgung mit bellenden Hunden an der Leine etc. Bei jeder Vergrämungsaktion ist jedesmal ein Wildhüter mit einer scharf geladenen Waffe dabei.
Durch Besenderung: Der Problem-Bär wird ein gefangen und mit einem GPS.-Sender versehen.
Schliesslich: wenn der Bär einen Menschen verletzt, wird er "durch Abschuss entfernt".
Hoffentlich weiss der Bär, was gut für ihn ist! Bienenhäuschen und Komposthaufen könnten ihn das Leben kosten.
waltraut - Samstag, 4. März 2006, 17:01