Aschermittwoch
"Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst" das hat der Pfarrer in meiner bayrischkatholischen Kindheit gemurmelt als er uns am Aschermittwoch ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet hat. Das ganze war ein bisschen gruselig, aber was damit genau gemeint war, wussten wir Kinder nicht so recht.

Aber wir wussten dass jetzt der Fasching vorbei war und dass die Fastenzeit begonnen hatte. In den Haushalten wurde ein violetter Kalender verteilt, vom Fastenopfer und jedes Familienmitglied bekam einen kleinen violetten Briefumschlag für den persönlichen Beitrag zum Fastenopfer. Weil an Süssigkeiten und Taschengeld das ganze Jahr über Mangel herrschte, wurden die Säcklein der Kinder nicht fett.
Aber es kam ja auf die Gesinnung an. Dass man darüber nachdachte dass es uns trotz einfachen Verhältnissen doch gut ging, dass wir hatten was wir brauchten. Dass wir uns nur ein bisschen einschränken mussten um anderen ein besseres Leben zu ermöglichen. Naiv?
Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen die Fastenzeit doch wieder bewusster zu erleben.

Aber wir wussten dass jetzt der Fasching vorbei war und dass die Fastenzeit begonnen hatte. In den Haushalten wurde ein violetter Kalender verteilt, vom Fastenopfer und jedes Familienmitglied bekam einen kleinen violetten Briefumschlag für den persönlichen Beitrag zum Fastenopfer. Weil an Süssigkeiten und Taschengeld das ganze Jahr über Mangel herrschte, wurden die Säcklein der Kinder nicht fett.
Aber es kam ja auf die Gesinnung an. Dass man darüber nachdachte dass es uns trotz einfachen Verhältnissen doch gut ging, dass wir hatten was wir brauchten. Dass wir uns nur ein bisschen einschränken mussten um anderen ein besseres Leben zu ermöglichen. Naiv?
Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen die Fastenzeit doch wieder bewusster zu erleben.
waltraut - Mittwoch, 9. März 2011, 14:35