Gestalterisches Sammelsurium?
Da hat die Stadt in ein Wespennest gelangt. Seitenweise Leserbriefe, die sich über die pingeligen Vorschriften für städtischen Schrebergärten, in Winterthur als Pünten bekannt, aufregen oder sich lustig machen.

Gegenüber von diesem Häuschen steht dieses gestalterische Debakel.
Als ob es keine wichtigeren Probleme in unserer Stadt gäbe, wurde ein Team von Landschaftsarchitekten angestellt, um die Winterthurer Püntenhäuser zu kontrollieren ob sie auch alle den Vorschriften entsprechen.
Und siehe da, es wurden unerlaubte Farben und Materialien verwendet, bei einem Häuschen sind die Fensterläden hellblau gestrichen, ein anderes ist gar ganz in Weinrot gehalten. Wo man doch weiss, dass nur Holzfarbe erlaubt ist. Auch die Tatsache dass manche ihr Tomatenhaus* im Winter zweckentfremdet nutzen, statt es abzubauen oder dass ihr Dachvorsprung grösser ist als die vorschriftsmässigen 30 Zentimeter, wurde gerügt.
Stadträtin Verena Gick beanstandet besonders dass "aus irgendwelchem Bauabfall ein Anbau gebastelt" wird.
Nun hat sich die Stadt entschlossen, die Rahmenbedingungen nochmals zu überprüfen. Es soll vielleicht auch Farbe erlaubt werden, solange "die Pünten nett und freundlich aussehen". Landbote 24.2.11, Seite 11.
*Baurechtlich gelten Tomatenhäuschen als Fahrnis, nicht als foxe Gebäude. Sie müssten daher im Winter abgebrochen und zum Häuschen gestellt werden, sonst braucht es eine Baubewilligung." Erich Dürig, Leiter Immobilien im Landboten vom 11.2.11

Gegenüber von diesem Häuschen steht dieses gestalterische Debakel.
Als ob es keine wichtigeren Probleme in unserer Stadt gäbe, wurde ein Team von Landschaftsarchitekten angestellt, um die Winterthurer Püntenhäuser zu kontrollieren ob sie auch alle den Vorschriften entsprechen.
Und siehe da, es wurden unerlaubte Farben und Materialien verwendet, bei einem Häuschen sind die Fensterläden hellblau gestrichen, ein anderes ist gar ganz in Weinrot gehalten. Wo man doch weiss, dass nur Holzfarbe erlaubt ist. Auch die Tatsache dass manche ihr Tomatenhaus* im Winter zweckentfremdet nutzen, statt es abzubauen oder dass ihr Dachvorsprung grösser ist als die vorschriftsmässigen 30 Zentimeter, wurde gerügt.
Stadträtin Verena Gick beanstandet besonders dass "aus irgendwelchem Bauabfall ein Anbau gebastelt" wird.
Nun hat sich die Stadt entschlossen, die Rahmenbedingungen nochmals zu überprüfen. Es soll vielleicht auch Farbe erlaubt werden, solange "die Pünten nett und freundlich aussehen". Landbote 24.2.11, Seite 11.
*Baurechtlich gelten Tomatenhäuschen als Fahrnis, nicht als foxe Gebäude. Sie müssten daher im Winter abgebrochen und zum Häuschen gestellt werden, sonst braucht es eine Baubewilligung." Erich Dürig, Leiter Immobilien im Landboten vom 11.2.11
waltraut - Donnerstag, 24. Februar 2011, 10:17