The internet's new storytellers
2005 habe ich für meine Forschungsarbeit zu den Blogs - Weblogs hat man sie damals genannt - das Internet durchforstet. Alles relevant Erscheinende ausgedruckt, noch heute besitze ich einen Stapel mit Aufsätzen zu denen es heute oft keinen Zugang mehr gibt. (So viel für "das Internet verliert nichts"!) Jetzt versuche den damaligen Stand der Dinge kurz zu schildern.

In der Schweizer Presse bestand ein Interesse an der neuen publizistischen Erscheinung, das Interesse der Wissenschaft am Thema Blog war jedoch bescheiden. Bei den Kulturwissenschaften ebenso wie bei den Publizistikwissenschaftlern.
Mit einem von ihnen kam ich fast in Streit weil er Blogs - ohne sie zu kennen - als völlig banale Teenagermedien ohne jede Bedeutung bezeichnete. Er war damit kein Einzelfall:
"Die Mehrzahl der Blogs - schätzungsweise zwischen 99 und 99,8 Prozent - sind nicht mehr als ausschliesslich private oftmals bizarre Vergnügen ihrer Betreiber und haben keinerlei publizistische Aussenwirkung... Die Rechtschreibung ist oft auf Grundschulniveau, der Umgangston der von schlecht erzogenen Siebtklässlern... All das was in unserer Gesellschaft krank oder einufach nur überflüssig erscheint, findet sich dort wie in einem Brennglas. Auch was den Inhalt von Blogs angeht, sollten sie kritisch sein und den "Bullshit-Detektor" einschalten..."
Aus einem Online-Text von contentmanager.de (http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_805_blogger_communities.html)
In den USA hingegen wurde das neue Medium ernster genommen, PEW Internet versuchte mit "Bloggers: A portrait of the internet's new storytellers" eine Analyse des "blog universe".
In Norwegen veröffentlichten die Medienwissenschaftlerinnen Torill Mortensen und Jill Walker ihre Gedanken zu Blogging als Forschungsinstrument. Blogging thoughts: personal publication as an online research tool.
Kulturwissenschaftliche Technikforschung ist ein Beispiel für einen Forschungsblog. Notabene auf twoday!
Für mich war es von Anfang klar dass ich eine Art Tagebuch führen wollte, in Bild und Wort festhalten wollte was mich bewegt und interessiert.

In der Schweizer Presse bestand ein Interesse an der neuen publizistischen Erscheinung, das Interesse der Wissenschaft am Thema Blog war jedoch bescheiden. Bei den Kulturwissenschaften ebenso wie bei den Publizistikwissenschaftlern.
Mit einem von ihnen kam ich fast in Streit weil er Blogs - ohne sie zu kennen - als völlig banale Teenagermedien ohne jede Bedeutung bezeichnete. Er war damit kein Einzelfall:
"Die Mehrzahl der Blogs - schätzungsweise zwischen 99 und 99,8 Prozent - sind nicht mehr als ausschliesslich private oftmals bizarre Vergnügen ihrer Betreiber und haben keinerlei publizistische Aussenwirkung... Die Rechtschreibung ist oft auf Grundschulniveau, der Umgangston der von schlecht erzogenen Siebtklässlern... All das was in unserer Gesellschaft krank oder einufach nur überflüssig erscheint, findet sich dort wie in einem Brennglas. Auch was den Inhalt von Blogs angeht, sollten sie kritisch sein und den "Bullshit-Detektor" einschalten..."
Aus einem Online-Text von contentmanager.de (http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_805_blogger_communities.html)
In den USA hingegen wurde das neue Medium ernster genommen, PEW Internet versuchte mit "Bloggers: A portrait of the internet's new storytellers" eine Analyse des "blog universe".
In Norwegen veröffentlichten die Medienwissenschaftlerinnen Torill Mortensen und Jill Walker ihre Gedanken zu Blogging als Forschungsinstrument. Blogging thoughts: personal publication as an online research tool.
Kulturwissenschaftliche Technikforschung ist ein Beispiel für einen Forschungsblog. Notabene auf twoday!
Für mich war es von Anfang klar dass ich eine Art Tagebuch führen wollte, in Bild und Wort festhalten wollte was mich bewegt und interessiert.
waltraut - Dienstag, 3. November 2015, 18:27