Montag, 22. August 2016

Erlebnisreiches Wochenende

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Der Piccolino hat bei uns übernachtet, zusammen mit all den Bären die auf ihn gewartet haben.

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Die Holzkohlengrills warten auf ihren Einsatz am Leefäscht, das leider wieder einmal verregnet wurde.

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Ausgelassenes Tanzen auf dem Rasen am fröhlichen Italien-Fest.

Freitag, 19. August 2016

Wanderfotograf im Tessin

Bis zum 4. September ist noch Gelegenheit sich die Ausstellung mit Bildern von Robert Donetta, Fotograf und Samenhändler aus dem Bleniotal, in der Fotostiftung in Winterthur anzuschauen.
Donetta war Wanderfotograf, seine Bilder zeigen das Leben im Tessin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Über den Zeitraum von etwa dreissig Jahren dokumentiert er das Leben im Mikrokosmos des Bleniotals.

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Donetta hat kein eigenes Studio, er besucht die Menschen in ihrem Alltag und auf ihren Festen und ist bemüht, die professionelle Ästhetik der damaligen Zeit in den Aufnahmen zum Ausdruck zu bringen. Mit Vorhängen und Decken als Hintergrund und mit dekorativen Elementen wie Blumentöpfen, Stühlen, Tischchen.
Mir ist die Kultur der Wanderfotografen nicht unvertraut. Ich habe selbst in den 1990er Jahren das fotografische Werk des Wanderfotografen Ernst Hiltbrunner im Kanton Bern inventarisiert und dokumentiert, die ästhetischen Übereinstimmungen sind auffallend.
Die sehenswerte Ausstellung in der Fotostiftung wird auch durch Manifesta11 Parallelevents empfohlen.

Donnerstag, 18. August 2016

Die Blauen

Inzwischen sind Sie verspeist worden. Mit "normalen" Kartoffeln gemischt weil die Blauen ja so wenige waren. Im Ofen gebacken, mit einem gemischten Salat und etwas Käse ein leichtes Mittagessen.

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Sie waren etwas mehliger und ausdrucksvoller als die immergleichen gekauften Härdöpfel.
Eigentlich hätte ich ja warten sollen bis das Kraut verdorrt ist, vielleicht hätte es ein paar mehr Knollen gegeben. Nächstes Jahrt vielleicht.....

Mittwoch, 17. August 2016

Kunst muss Spass machen

Im Rahmen der Manifesta11, der Europäischen Biennale für Zeitgenössische Kunst, waren auf der im See schwimmende Holzkonstruktion Pavillon of Reflections heute Kurzfilme zu den vielen Kunstprojekten zu sehen, die an verschiedenen Orten der Stadt Zürich gezeigt werden.

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Wenn man nicht den ganzen Tag auf der doch harten Sitztreppe des Pavillons verbringen kann oder will, bekommt man eine eher zufällige Auswahl an Videos zum Thema "What People do for Money" zu sehen. Dennoch, uns hat es gefallen. Am eindrücklichsten war für mich das Video zur Installation "The Zürich Load" für die der amerikanische Künstler Mike Bouchet 80 Tonnen Fäkalien in Form von Klärschlamm verarbeitet hat. Zürich Load ist "ein Kunstwerk zu dem alle Bewohner der Stadt beigetragen haben" und das im Vorfeld zu einiger Diskussion Anlass gab.

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Auf andere Art sehr eindrücklich wirkt die Begegnung zwischen dem Bootsbauer und der Künstlerin: "Heute also fällt die Kunst in die Welt der Bootsbauer ein, und zwar in Person der Berliner Künstlerin Jorinde Voigt," schreibt die NZZ. Melchior Bürgin, Bootsbaukünstler und Konstrukteur, ist mit einem Mikrofon verkabelt, Studenten der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) filmen ihn dabei, wie er Jorinde durch die Werft führt. Er hört geduldig zu, wenn sie ihm erklärt, wie sie über den Aufsatz «Stress und Freiheit» von Peter Sloterdijk auf Jean-Jacques Rousseau gekommen sei, der auf dem Bielersee im Boot seinen Tagträumen nachgehangen habe.
Jorinde, Philosophin, Soziologin und Literaturwissenschafterin ist fasziniert vom komplexen System Bootsbau. Diese Faszination teilt sie mit Bürgin, für ihn stehen jedoch weniger die philosophischen, sondern mehr die physikalischen und technischen Aspekte seiner Boote im Mittelpunkt, schreibt die NZZ dazu.

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Dienstag, 16. August 2016

Ein deutsches Stück Schweiz

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Eine kleine sehenswerte Ausstellung im Museum Rosgarden über das so genannte Tägermoos habe ich auf meinem heutigen Ausflug nach Konstanz angeschaut und bei Kaffee und Kuchen im idyllischen Gartencafe nachklingen lassen.
Das Tägermoos ist ein "150 Hektar großes Grünland mit Gemüsefeldern, Gewächshäusern, einem Badeplatz am Rhein und Kleingärten jenseits der Landesgrenze. Diese paradiesisch gelegene Exklave gehört der Stadt Konstanz, liegt aber auf Schweizer Staatsgebiet. Konstanzer Gemüsegärtner aus dem traditionsreichen Stadtteil Paradies bestellen Felder in der Schweiz, fahren ohne Ausweis über die Grenze und zahlen deutsche Steuern.
Grundlage dieses staatsrechtlichen Kuriosums ist bis heute ein Staatsvertrag aus dem Jahr 1831.Die Ursprünge dieser einmaligen Grenzverhältnisse liegen jedoch weit zurück. Vor etwas mehr als 500 Jahren verlor die freie Reichs- und Bischofsstadt Konstanz ihr natürliches Hinterland: Die kriegerischen Eidgenossen hatten den Thurgau besetzt und nach dem so genannten „Schwaben- oder Schweizerkrieg" ihrem Herrschaftsgebiet endgültig einverleibt. Damit rückten die Grenzen der Eidgenossenschaft bis an die äußeren Stadtmauern von Konstanz heran. Die Stadt behielt jedoch ihr Eigentum und die einfachen Hoheitsrechte über ihr verloren gegangenes Hinterland. Das Tägermoos wurde „Untertan zweier Herren" und damit eine Quelle jahrhundertlanger Konflikte. In zwei Weltkriegen entfremdeten sich die Nachbarn, das Tägermoos drohte Konstanz 1945 gar verloren zu gehen.

Weithin berühmt wurde das äußerst fruchtbare Schwemmland durch den Gemüsebau der Bauern aus dem Konstanzer Stadtteil Paradies: Kohlköpfe, Zwiebeln und anderes Gemüse wurden schon im 18. Jahrhundert auf die Märkte der Nord- und Ostschweiz verschickt. Geräucherte Felchen und Blässhühner aus dem Seerhein galten als Spezialität auf deutschen und Schweizer Bürgertischen. Bis heute sind die teils in Bio-Qualität angebauten Gemüse-Erzeugnisse sehr gefragt, nicht zuletzt als Bestandteil der berühmten „Biotta"-Säfte, die am Rande des Tägermoos produziert werden.

Unsere Ausstellung stellt dieses wundersame deutsche Stück deutsch-schweizerischer Nachbarschaft vor: Auf Bildern früherer Künstler, auf einmaligen Fotodokumenten aus der Zeit um 1900 und in eindrückliche Aufnahmen der heutigen Fotografin Hella Wolff-Seybold. Kuriose Gerätschaften der frühen Technisierung der Landwirtschaft und zeitlos spannende Geschichten um kriegerische Eidgenossen, mutige Thurgauerinnen, gefährlichen Sülibirrenmost, das große Schmuggeln und die tägliche Arbeit im Feld illustrieren das wechselvolle Leben beidseits der Grenze." Quelle

Sonntag, 14. August 2016

Früh am Sonntagmorgen

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Walcheweiher

Freitag, 12. August 2016

Kunst im Park

Sommer ist die Zeit der Kunstgärten. Ich habe die Kunstausstellung in der "Gartenanlage des Winterthurer Baudenkmals" Schloss Wülflingen besucht, einem Gebäude mit langer Geschichte.

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Nein, ich glaube nicht dass dies zur Kunst im Park gehört. Oder? Man ist zwar schon einiges gewöhnt.

Donnerstag, 11. August 2016

Nebelgrüsse

Der Wetterbericht versprach heute morgen Regen und Kälte und tatsächlich hing der Nebel an meinem Morgenlauf tief herunter. Die Sonne mochte aber hindurchbrennen - zu was haben wir denn August? - und es wurde doch noch ein schöner Tag.

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Frau gewöhnt sich wohl besser schon an solche Aussichten.

Montag, 8. August 2016

Ernteglück

Im Mai war ich ganz begeistert von den blauen Kartoffeln, die schon kleine Triebe zeigten. Ich kaufte zwei, pflanzte sie ein, wässerte und freute mich an dem üppigen Kraut. Dieses wurde in letzter Zeit gelb und trocken. Also Erntezeit!

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Eigentlich habe ich mir ja mehr vorgestellt. Aber immerhin ein Ertrag von mehr als 100 Prozent des Einsatzes ist ja nicht schlecht.

Sonntag, 7. August 2016

Kopftuch

kopftuch

Es gab eine Zeit da war das Kopftuch eine schmückende und zugleich schützende Kopfbedeckung. Heute ist dieses quadratische Stück Seide oder Baumwolle leider symbolisch stark aufgeladen.
Daran trägt das Kopftuch selbst jedoch keine Schuld, wie Jürg Zbinden in einem Artikel in der Freitagsausgabe der NZZ ausführt.
"Hat irgendwo irgendwann irgendjemand eleganter ausgesehen als Audrey Hepburn, Elizabeth Taylor, Sophia Loren oder Grace Kelly mit Kopftuch und eventuell Sonnenbrille? Garantiert nicht."
Ich habe mich anregen lassen und in beinahe jedem Kleiderladen unserer Stadt nach einem Kopftuch gesucht, vergeblich.
Bilder von modische Kopftücher tragende Frauen findet man am ehesten mit einer Bildersuche "headscarf fashion" bei g***le.

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