Mittwoch, 9. März 2011

Die kleinen Veilchen blühn...

Komm lieber Mai und mache
die Bäume wieder grün
und lass uns an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn...

veilchen3

Wir haben sie ungeduldig erwartet und heute zum ersten Mal die violetten Stellen im Wiesenbord auf der anderen Strassenseite gesehen. Die Veilchen sind wieder da. Und nicht erst im Mai wie im Volkslied.

Aschermittwoch

"Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehrst" das hat der Pfarrer in meiner bayrischkatholischen Kindheit gemurmelt als er uns am Aschermittwoch ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet hat. Das ganze war ein bisschen gruselig, aber was damit genau gemeint war, wussten wir Kinder nicht so recht.
fastenopfer
Aber wir wussten dass jetzt der Fasching vorbei war und dass die Fastenzeit begonnen hatte. In den Haushalten wurde ein violetter Kalender verteilt, vom Fastenopfer und jedes Familienmitglied bekam einen kleinen violetten Briefumschlag für den persönlichen Beitrag zum Fastenopfer. Weil an Süssigkeiten und Taschengeld das ganze Jahr über Mangel herrschte, wurden die Säcklein der Kinder nicht fett.
Aber es kam ja auf die Gesinnung an. Dass man darüber nachdachte dass es uns trotz einfachen Verhältnissen doch gut ging, dass wir hatten was wir brauchten. Dass wir uns nur ein bisschen einschränken mussten um anderen ein besseres Leben zu ermöglichen. Naiv?
Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen die Fastenzeit doch wieder bewusster zu erleben.

Dienstag, 8. März 2011

Happy birthday dem weltenbummler!

oli71

Montag, 7. März 2011

Reisen im Mittelalter

Die Vorlesung von Professorin Claudia Zey ist nicht bloss eine Wiederholung bekannter und weniger bekannter Fakten zum Thema Reisen sondern wir werden angeregt diese Fakten auf eine neue Art zu betrachten.
Im Mittelalter bedingte jeglicher soziale Kontakt eine "Reise" - wenn man mit jemanden sprechen wollte, musste man sich zu ihm hinbegeben oder jemanden zu ihm hinschicken. Es gab keine Möglichkeit Nachrichten zu übermitteln ohne dass sich jemand auf den Weg machte.
Reisen im Mittelalter war nicht Erholung oder Abwechslung sondern Notwendigkeit und Muss. Die Infrastruktur für das Reisen war erdenklich schlecht. Wege und Strassen, wo es sie überhaupt gab, waren in einem schlechten Zustand, Bekleidung und Schuhe von minderer Qualität, die Reisenden waren jeglicher Witterung ausgesetzt.
Esel oder im späteren Mittelalter Pferde für Begüterte dienten als Reit- und Lasttiere, Ochsen als Zugtiere.
Besonders exklusiv war dieser Elefant, der den Stauferkaiser Friedrich II auf seinen Triumphzügen begleitete:
Elefant-reisen
Der Elefant von Cremona wie er verschiedentlich genannt wird, war nicht der erste Elefant nördlich der Alpen. Karl der Grosse hatte bereits 802 vom Kalifen Harun ar-Raschid den Elefanten Abul Abbas zum Geschenk erhalten. Er war der erste namentlich und urkundlich belegte Elefant nördlich der Alpen.

Sonntag, 6. März 2011

Sonntagskuchen

Ich habe ein Rezept von Annemarie Wildeisen ausprobiert, einen weissen Schoggi-Kuchen mit Cranberrys und einer Schokoladenglasur. Er sah sehr lecker aus in ihrem Kochheft vom März.

wildeisenkuchen

Er enthält ziemlich viel weisse Schokolade und Butter (ich habe nur die Hälfte der Butter genommen) wenig Mehl dafür 200 g gemahlene Mandeln. Der Teig war sehr flüssig. Er ist auch nicht stark aufgegangen und ist dann doch fest geworden. Aussen ist er ein wenig dunkel geraten.
Die Schoggiglasur aus dunkler Schoggi, geschmolzen im Wasserbad mit Rahm (den habe ich auch weggelassen) über dem Kuchen verteilt hat, dann von den dunklen Stellen nichts mehr sehen lassen.
Die Kombination mit den Cranberrys und dem Mandelteig hat mir sehr gut geschmeckt, wird sicher wieder einmal gebacken.

Samstag, 5. März 2011

Nanomania

Die Erwachsenen finden sie meist blöd, unnütz, gefährlich, umweltverschmutzend, ressourcenverschwendend usw. Die Nanos, pillenförmige Kunststoffdinger die eine Eisenkugel enthalten. Wer für 20 Franken bei der Migros einkauft bekommt ein Nano, 48 verschiedene gibt es, also muss man mindestens 840 Franken im Laden liegen lassen wenn man sie alles haben will. Es gibt noch einige Supernanos die man erst bei einem Einkauf von 60 Franken erhält.
Man kann natürlich auch tauschen oder sie im Internet pro Stück für etwa 1 Franken kaufen.
Den Kleinen gefallen die Nanos.
nano
Pädagogisch wertvoll, der Kleine sortiert Nanos ein. Den Kindern fallen sicher auch noch andere Spiele mit den Nanos ein, zum Beispiel die Nano-Bahn.
Auch ein Angelspiel mit Nanos habe ich gesehen.

Freitag, 4. März 2011

Ordnung im Büchergestell

Wie haben Sie ihre Bücher angeordnet? Nach Farben? Nach Grösse? Nach Themen?
Lisa Blonder Ohlenkamp und Sean Ohlenkamp haben verschiedene Möglichkeiten ausprobiert.
Very funny und absolut anschauenswert! Organizing the bookcase
Gesehen bei Katie

Mittwoch, 2. März 2011

Pünten im Winter

Beim genauen Hinschauen kann ich Stadträtin Gick einigermassen verstehen. Manche Pünten sehen aus als hätten die Leute im Herbst einfach alles liegen und stehen gelassen und sind nach Hause gegangen um das Frühjahr abzuwarten. Auch das von Frau Gick beanstandete Abfallmaterial - meistens Plastik - ist doch ziemlich auffällig. Und die Tomatenhäuschen sind manchmal grösser als das Gartenhäuschen.

puent1

puent2

Dienstag, 1. März 2011

Ende der Gratiskultur?

Was tun? Mein Blog läuft schon seit fünf Jahren und in dieser Zeit hat sich eine Menge an Inhalten angesammelt. Vor allem die Bilder sind es, die ins Gewicht fallen. In der frühen Zeit habe ich sie aus Nichtwissen nicht fürs Web optimiert: "Du verwendest 100163 von 102400 KB" mahnt mich Twoday und die Alternative wäre jeden Monat 20 € zu bezahlen für ein Update auf den advanced-status mit einem Speichplatz von 250MB.
Vor einem Weilchen habe ich meine Bilder bei Flickr ausgelagert, werde jetzt ermahnt, dass ich dort 189 Bilder gelagert habe und die Limite bei 200 sei. Hier ist die Alternative billiger, der Prostatus mit 24.95 Dollar pro Jahr erlaubt eine unlimitierte Anzahl Bilder hochzuladen.
Die billigste Alternative wäre, einen Teil der Anfangszeit des Blogs zu löschen, das möchte ich auch nicht, mein Blog ist eine Art Tagebuch und ich habe noch nie so lange durchgehalten.

Montag, 28. Februar 2011

"Der Tag könnte nicht besser beginnen"

Unter diesem Titel singt die NZZ heute das Loblied auf die Stadtzürcher Kaffeehauskultur. Sie schreibt auch, dass die Schweizer und Schweizerinnen im Jahr 1140 Tassen Kaffee trinken, deutlich mehr als die Italiener, die Deutschen oder die Amerikaner. Café crème steht an der Spitze, gefolgt von Espresso und der Schale (Milchkaffee).

kaffeetrinken

Ich mag es auch am Morgen auswärts eine Tasse Kaffee zu trinken. Dabei bin ich nicht so kritisch in Bezug auf "Kaffeehauskultur", von mir aus kann es die Cafeteria der Winterthurer Stadtbibliothek oder des Gewerbemuseums sein - mit ihren wunderbaren Hinterhofgärten im Sommer - oder eines der edleren Cafès. Ich lese gerne die Zeitung, schau mir die Leute an, freue mich über eine zufällige Begegnung.
Am Montagmorgen bin ich in der Cafeteria im Rechtswissenschaftlichen Institut der Uni Zürich. Ich besuche um zehn eine Vorlesung von Professorin Zey über Reisen im Mittelalter. Sehr interessant! Und die Schale in der Cafeteria ist gut mit einem schönen Schäumchen.

Samstag, 26. Februar 2011

Kinderarbeit

Kochen...
kinderarbeit2

...und putzen
kinderarbeit1

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