Werbeplakat im Kleinen
Orangenpapiere sind Alltagsdinge. Hübsch zwar, aber vielfach unbeachtet, etwas zum Verbrauchen, zum Wegwerfen. Seit 1878 gibt es sie, seit Eisenbahn und Dampfschiffahrt den Transport der empfindlichen Früchte möglich gemacht haben. Das Orangenpapier sollte die Früchte vor Beschädigung schützen und vor Fäulnis. Bald wurde es zu einem Werbemittel, zu einem Reklameplakat im Kleinen, mit einem schönen Bild und der Adresse des Produzenten.

Die separate Verpackung hebt auch den symbolischen Wert der einzelnen Frucht, macht sie irgendwie edler, seien es nun Zitronen, Orangen oder Mandarinen.
Heute hat die Behandlung der Orangenschalen mit Chemikalien die Papiere, die meist auch mit Chemikalien präpariert sind, überflüssig gemacht, Heute werden nur noch vereinzelt Früchte eingepackt, auf mich haben die eingewickelten Orangen, insbesondere die eingewickelten Blutorangen immer eine besondere Anziehungskraft. Die Papiere schaue ich mir immer an, aber dann wandern sie in den Papierkorb.
Orangenpapiere werden weitherum gesammelt, in Alben eingeklebt oder in Internet-Museen gezeigt, wie hier.
Weil nicht nur Orangen sondern auch Äpfel, Mango, Kiwi, Melonen usw. in solche Papiere eingehüllt werden, spricht man auch von fruitwrappers.

Die separate Verpackung hebt auch den symbolischen Wert der einzelnen Frucht, macht sie irgendwie edler, seien es nun Zitronen, Orangen oder Mandarinen.
Heute hat die Behandlung der Orangenschalen mit Chemikalien die Papiere, die meist auch mit Chemikalien präpariert sind, überflüssig gemacht, Heute werden nur noch vereinzelt Früchte eingepackt, auf mich haben die eingewickelten Orangen, insbesondere die eingewickelten Blutorangen immer eine besondere Anziehungskraft. Die Papiere schaue ich mir immer an, aber dann wandern sie in den Papierkorb.
Orangenpapiere werden weitherum gesammelt, in Alben eingeklebt oder in Internet-Museen gezeigt, wie hier.
Weil nicht nur Orangen sondern auch Äpfel, Mango, Kiwi, Melonen usw. in solche Papiere eingehüllt werden, spricht man auch von fruitwrappers.
waltraut - Donnerstag, 9. Februar 2006, 06:55

Vor ein paar Jahren fand ich auf dem Flohmarkt eine Broschüre über das Verspinnen und Verstricken von Hundehaaren. Ich habe die Broschüre damals als Jux betrachtet und an eine Hundebesitzerin verschenkt. Nun bin ich durch Zufall sozusagen wieder auf den Hund gekommen und diesmal den Hundehaaren nachgegangen.
Hundehaare spinnen war 1986 anlässlich eines Spinntreffens im schweizerischen Limpach unter der Leitung von Ruth Meier das Thema. Eine Spinnerin aus dem Wallis hatte über ihre Arbeit mit Hundehaaren erzählt und eine Bekannte von Ruth Meier hat drei Jahre lang die Haare ihres Wolfspitzes gesammelt, die diese dann zu dieser kuscheligen Jacke verarbeitete.







