Corvus Corax
Ein Rabe hat es heute aufs Titelblatt der NZZ geschafft. Und eine ganze Seite über die "Überlebenskünstler mit taktischem Gespür" macht uns mit der Eigenart des schwarzen Vogels vertraut.

Raben sind schlau, sie sind aber auch neophob, das heisst sie sind dem Neuen, Unbekannten gegenüber misstrauisch und zurückhaltend. Fürs Überleben kann das schon wichtig sein. (An die Winterthurer Kehrichtsäcke haben sie sich bestens angepasst.)
In einer Forschungsstelle im österreichischen Almtal wird das Verhalten der Schwarzgefiederten untersucht, berichtet die NZZ.
Raben sind monogam und sie bemühen sich rührend um ihre Jungen. Ich beobachte selbst auf dem Sportplatz der benachbarten Kantonsschule jedes Frühjahr wie die Jungen den Alten nachhüpfen und bei ihnen betteln oder schauen was es Feines für den Schnabel gibt. Meistens waren es zwei Junge, dieses Jahr drei.
Wenn die Jungen dann erwachsen werden leben sie zuerst in jugendlichen Gruppen zusammen, wo sie irgendwann ihren Partner finden. Zusammen suchen sie darauf nach einem Revier, was oft schwierig ist. Mehr als zehn Quadratkilometer braucht ein Rabenpaar für seine Familie und "Ohne Wohnraum keine Familiengründung."
Das Erinnerungsvermögen der Raben ist gut entwickelt, viele machen ausgedehnte Flugreisen bis Slowenien oder Italien. Und doch kommen sie wieder zurück. In der Forschungsstation im Almtal werden ausgewählte Raben mit Datenloggern ausgestattet, die die Position der Tiere regelmässig an die Forschungsstelle melden, so dass die Flugrouten und Zwischenziele wie Mülldeponie, Kompostierungsanlage oder Futterplatz für Geier verfolgt werden können.
Hier der ganze Aufsatz in der NZZ.

Raben sind schlau, sie sind aber auch neophob, das heisst sie sind dem Neuen, Unbekannten gegenüber misstrauisch und zurückhaltend. Fürs Überleben kann das schon wichtig sein. (An die Winterthurer Kehrichtsäcke haben sie sich bestens angepasst.)
In einer Forschungsstelle im österreichischen Almtal wird das Verhalten der Schwarzgefiederten untersucht, berichtet die NZZ.
Raben sind monogam und sie bemühen sich rührend um ihre Jungen. Ich beobachte selbst auf dem Sportplatz der benachbarten Kantonsschule jedes Frühjahr wie die Jungen den Alten nachhüpfen und bei ihnen betteln oder schauen was es Feines für den Schnabel gibt. Meistens waren es zwei Junge, dieses Jahr drei.
Wenn die Jungen dann erwachsen werden leben sie zuerst in jugendlichen Gruppen zusammen, wo sie irgendwann ihren Partner finden. Zusammen suchen sie darauf nach einem Revier, was oft schwierig ist. Mehr als zehn Quadratkilometer braucht ein Rabenpaar für seine Familie und "Ohne Wohnraum keine Familiengründung."
Das Erinnerungsvermögen der Raben ist gut entwickelt, viele machen ausgedehnte Flugreisen bis Slowenien oder Italien. Und doch kommen sie wieder zurück. In der Forschungsstation im Almtal werden ausgewählte Raben mit Datenloggern ausgestattet, die die Position der Tiere regelmässig an die Forschungsstelle melden, so dass die Flugrouten und Zwischenziele wie Mülldeponie, Kompostierungsanlage oder Futterplatz für Geier verfolgt werden können.
Hier der ganze Aufsatz in der NZZ.
waltraut - Mittwoch, 15. Oktober 2014, 18:32